The Monday Troop - Part IX

Ich habe es schon immer gesagt. Aber ich will nicht mit denen in einen Topf geworfen werden, die immer behaupten, sie hätten es schon immer gesagt. Ich habe es aber tatsächlich schon immer gesagt, zumal heute Montag ist und es ist bekanntlich immer Montag. Und ich habe es schon immer gesagt, weil ich es belegen kann. Punktuell. Im Jahr 2005 und auch noch später, früher auch schon, aber dann wieder später. Definitiv. Und was den Montag anbelangt, bitte keine Widerrede. Ich bekomme schon genug Gegenwind, wenn es um die Zeitumstellung geht.

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The Monday Troop - Part IV

Und dann ist schon wieder Montag, ehrlich.
Niemals, wirklich niemals Witze über Raucher machen. Zumindest nicht, wenn sie neben einem stehen und noch eine Waffe in der Hand halten. Also eine glimmende Zigarette. Niemals. Die Asche, die runterfällt, ist dann ganz sicher meine. Darauf kann ich auch verzichten. Ich würde aber auch gern auf Raucher verzichten, sie stinken zum Himmel und vergiften mich. Oral. Und ich mag oral nicht, weder Oral A noch Oral B. Alles Mist. Erbrich dich und nimm dir ein Kitkat. Oder umgekehrt, aber keine Witze über Raucher. Das Beste ist, sie gar nicht zu erwähnen. Einfach ignorieren, wie die anderen Rechtsradikalen. Oder wie Veganer oder wie Schwule und Zahnärzte. Einfach nicht beachten. Hat meine Mutter früher schon zu mir gesagt, wenn sie mich in der Schule geärgert haben. Einfach nicht beachten. Es gab trotzdem Prügel, bis ich zu schnell war. Heute bin ich wieder langsam, der Qualm holt mich immer ein. Und wo zur Hölle ist mein Nagelknipser? Schnell noch einen Kaffee, fair geheizt natürlich. Sehen Sie? Jetzt ist es doch schon viel besser. Einfach nur ruhig atmen, der Tod kommt dann schon von ganz allein. Und stellen Sie sich das doch mal in Zeitlupe vor. Mit einem ertränkten Katzenbaby als Moderator. Na? Jetzt kommen Sie von allein drauf, nicht wahr? Ich sag‛s ja, es ist noch alles da, nur irgendwann kommt auch noch das Alter dazu.

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The Monday Troop - Part I

Geteilter Meinung zu sein, ist jetzt auch nicht so ein Desaster, wie viele immer annehmen. Geteilte Leben zu führen, obwohl es doch so viele Verbindungen gibt, das ist wirklich schlimm. Diese Einleitung hat im Übrigen nichts mit diesem Text zu tun, aber alle Eltern sollten sich diese Sätze mal zu Herzen nehmen. Da gehören sie nämlich hin, so wie auch die Sorge um das Wohl der Kinder. Doch das führt nun wirklich zu weit, schließlich ist Montag und da gibt es ganz andere Probleme. Ach, bitte, jetzt keine Zwischenrufe, dass noch gar nicht Montag sei oder er bereits längst in Land gegangen ist. Wer einen Fernseher hat, der muss auch Fantasie haben, anders ist der Konsum ja gar nicht zu erklären. Außerdem ist heute Montag, weil ich den Titel einfach mag. »The Monday Troop« ist zwar nicht mein Lieblingslied von meinem musikalischen Gott, aber der Titel verspricht Dramatik, Gewalt und einen Hauch Endzeitstimmung. Viel mehr gibt es an einem Montag eben nicht. Also ist heute Montag und damit Ruhe.

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Wie der Darmwind eines Kleinkindes

Ich muss gestehen, dass ich nicht mitreden kann. Vom Tempo her schon, das ist nicht das Problem, nein, ich bin nicht im Thema. So gar nicht. Mein fehlender Fernsehkonsum ächtet mich in sozialer Hinsicht vollkommen, ich habe vom Tatort seit Jahrzehnten nichts mitbekommen, die Millionärsauswahl kenne ich nicht, das Dschungel-Camp und DSDS sind an mir vorbeigetrieben wie der Darmwind eines Kleinkindes: nahezu geruchlos und geräuscharm. Ohne Fernseher bin ich natürlich ein Held und ernte viele »Ja-das-will-ich-auch-schon-lange-machen-aber-irgendwo-muss-man-sich-ja-informieren« oder »Ich-hatte-auch-mal-keinen-Fernseher-aber-meine-neue-Freundin-besteht-darauf«. Meine Gegenargumente, dass andere Mütter auch Töchter ohne Fernseher haben und die BILD-Zeitung eine gute Alternative zum Fernseher ist, werden oft nicht ernst genommen.

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  • Aus dem Wald in die Stadt

    Das Tagebuch zum Umzug aus dem beschaulichen Provinznest Asendorf in die Großstadt Hamburg. Eine wahre Geschichte über den Kampf mit dem Kopf und der Veränderung und über Suche nach einer Nische das eigene Leben.

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