Technisch gesehen, Herr Hildebrandt

Hätten wir das alles gewusst, dann wären wir uns erspart geblieben. Denke ich mir manchmal. So ganz heimlich, wie viele andere Dinge, die mir so durch den Kopf strömen. Heimlichkeit kennt keine Grenzen. Sparen ist ja wichtig, denke ich mir dann, und an der Menschheit hätte man einiges sparen können. Im Grunde genommen ist der gesamte Ameisenbau der Zivilisation ein Fehler, aber niemand will es zugeben, weil der technologische Fortschritt immens ist. Stimmt, technisch gesehen ist das gar nicht schlecht, was wir auf dem Planeten erreicht haben. Aber ich kannte auch tolle Techniker beim Fußball, das Spiel hatten sie aber dennoch nicht verstanden.

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Einfach nur geil

Ich finde es gelinde gesagt »geil«. Ehrlich, mir fällt da kein anderes Wort ein, wobei mir bekanntlich immer eine ganze Menge Buchstaben, Silben und Sätze im Kopf herumschwirren. Aber, bitte, was ist denn nun »geil«? Die NSA-Affäre bekommt ein neues Gesicht, ist plötzlich wieder aktuell. Mein Handy wurde abgehört, davon bin ich jetzt überzeugt. Denn wenn Angela Merkels Mobil-Telefon von der NSA angezapft wurde, dann werden die Damen und Herren aus dem Land der unbegrenzten Abhörmöglichkeiten bei mir keine Pause eingelegt haben. Allerdings warte ich noch auf eine Stellungnahme von Ronald Pofalla.

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Heilige Kühe, Teil I

Beim Umzug habe ich ein paar Minuten länger in der zweiten Reihe geparkt und einen Radweg zugestellt. Ein Vergehen, fraglos, für das ich auch direkt zur Rechenschaft gezogen wurde. Ein Strafzettel und damit ist es gut. So etwas geht schnell, sehr schnell. Nicht nur in meiner beschaulichen Straße, sondern überall in Hamburg. Die Gesetzeshüter nehmen ihre Pflicht mit den Falschparkern ernst und wer sich irgendwo hinstellt, wo er nicht hingehört, der muss zahlen. Ich finde das in Ordnung, ich bin ja auch noch immer der Meinung, dass der private Verkehr innerhalb von Hamburg nur meiner Ausnahmegenehmigung seine Runden ziehen darf, doch das führt nun zu weit. Fakt ist, dass Verkehrsverbrecher in Hamburg schnell bestraft werden – und nicht nur in der Hansestadt.

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Was bisher geschah

Kamille ist gutIch verstecke mich nicht hinter meiner Krankheit, ich benutze sie auch nicht als Ausrede, aber ich erkläre gern, warum sie mich immer wieder lähmt. Chronisch krank zu sein, ist nicht lustig, aber tot zu ist es noch viel weniger. Und ich lebe. So weit, so gut. Worauf ich hinaus will? Das weiß ich ganz genau, aber ich mache im ersten Absatz diesmal keine Andeutungen und ich werde mit dem letzten Absatz wohl auch keinen Kreis schließen, wie es sich für einen Schriftsteller gehört. Aber das ist auch nicht so wichtig, denn ich habe angefangen. Nach langer Zeit. Was bisher geschah …

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  • Die Dunkelheit in dir
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  • Aus dem Wald in die Stadt

    Das Tagebuch zum Umzug aus dem beschaulichen Provinznest Asendorf in die Großstadt Hamburg. Eine wahre Geschichte über den Kampf mit dem Kopf und der Veränderung und über Suche nach einer Nische das eigene Leben.

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