Krähenflüstern
Zurück. Wieder im eigenen Bett, nicht mehr auf der noblen, hellen, aber auch kalten Ledergarnitur. Und meine beste Freundin ist verheiratet. So schnell geht das. Und ich war dabei, ich stand mittendrin, durfte meine Hand auf ihren Kopf und auf den des Bräutigams legen, einen Satz sagen. In der Kirche. Faszinierend genug, dass der Teufel Zutritt zu dem Gemäuer erhielt. Fraglos. Und kurios für mich, zwei Menschen im Namen Gottes zu segnen. Oder mit seiner Hilfe, ich bin mir nicht sicher, wie das gemeint ist. So ein seltsamer Satz, den ich ursprünglich hatte austauschen wollen. Schade. Wirklich schade. Meine Spruch "Gott ist zwar Single, aber er wünscht euch viel Spaß in der Ehe" wurde nicht akzeptiert. Schade, es wäre mir von Herzen gekommen und entspricht zumindest teilweise der Wahrheit, denn ob er ihnen wirklich Spaß wünscht, das weiß ich nicht. Der Teufel in der Kirche und die Menschen auf den Bänken tuschelten. Vielleicht bekomme ich noch ein bildhaftes Dokument meines Auftretens - sicher nicht in der Kirche, aber auf irgendeinem Foto werde ich zu sehen sein. Inklusive der roten Schuhe. Spannend.
Meine Stimme ist gegangen. Nicht so dramatisch, sie ist dem Alkohol zum Opfer gefallen. Ramazotti auf Eis. Und Ouzo. Und Rotwein. Ich bin noch ein wenig benebelt, auch wenn das letzte Glas schon knapp 20 Stunden alt ist. Und müde bin ich, aber auch ein wenig erholt. Spreche ich, dann höre ich ein Krächzen und Brumme. Heute Morgen klang es wundervoll, mittlerweile hört es sich eher krank an. Und müde bin ich. Und ich habe so viel Gedanken in meinem Kopf, ich kann sie noch nicht alle aufschreiben, ich brauche noch etwas, um mich zu finden, um das Chaos in meinem Kopf zu ordnen.
Schön. Meine Katze ist maßlos begeistert, dass ich wieder zu Hause bin und allein das war ein Grund, zurückzukehren. Allein das. Sie liegt neben mir, schnurrt und lächelt mich an. Kaum glaubt, dass sie das tut, aber wer es sieht, lächelt ebenfalls und schweigt. Und ich bin müde, fühle mich wohl und schläfrig. Im Grunde genommen müsste ich noch arbeiten, aber ich lasse den Sonntag nun ausklingen. Aus. Vorbei. Die Woche ist beendet und ich habe mir etwas Schlaf verdient - nicht viel mehr,
Ich grüße. Meine beste Freundin S., die noch mit dem selben Nachnamen im Telefonbuch stehen wird und deren Lachen mir Tränen in die Augen trieb. Die grandiose Kellnerin, deren Namen ich nicht kenne, die es aber möglich machte, dass der Ramazotti flaschenweise über den Tresen ging. Und ich grüße K. mit ihrem edlen Leder-Sofa, weil die Gespräche darauf mal wieder zauberhaft waren. Meine Pelztochter vergesse ich nicht zu grüßen, auch wenn sie vermutlich nicht in der Lage ist, diese Grüße je wahr zu nehmen. Morgen beginnt die Woche und ich wünsche alle ein freundliches Mundwinkelzucken.
Meine Stimme ist gegangen. Nicht so dramatisch, sie ist dem Alkohol zum Opfer gefallen. Ramazotti auf Eis. Und Ouzo. Und Rotwein. Ich bin noch ein wenig benebelt, auch wenn das letzte Glas schon knapp 20 Stunden alt ist. Und müde bin ich, aber auch ein wenig erholt. Spreche ich, dann höre ich ein Krächzen und Brumme. Heute Morgen klang es wundervoll, mittlerweile hört es sich eher krank an. Und müde bin ich. Und ich habe so viel Gedanken in meinem Kopf, ich kann sie noch nicht alle aufschreiben, ich brauche noch etwas, um mich zu finden, um das Chaos in meinem Kopf zu ordnen.
Schön. Meine Katze ist maßlos begeistert, dass ich wieder zu Hause bin und allein das war ein Grund, zurückzukehren. Allein das. Sie liegt neben mir, schnurrt und lächelt mich an. Kaum glaubt, dass sie das tut, aber wer es sieht, lächelt ebenfalls und schweigt. Und ich bin müde, fühle mich wohl und schläfrig. Im Grunde genommen müsste ich noch arbeiten, aber ich lasse den Sonntag nun ausklingen. Aus. Vorbei. Die Woche ist beendet und ich habe mir etwas Schlaf verdient - nicht viel mehr,
Ich grüße. Meine beste Freundin S., die noch mit dem selben Nachnamen im Telefonbuch stehen wird und deren Lachen mir Tränen in die Augen trieb. Die grandiose Kellnerin, deren Namen ich nicht kenne, die es aber möglich machte, dass der Ramazotti flaschenweise über den Tresen ging. Und ich grüße K. mit ihrem edlen Leder-Sofa, weil die Gespräche darauf mal wieder zauberhaft waren. Meine Pelztochter vergesse ich nicht zu grüßen, auch wenn sie vermutlich nicht in der Lage ist, diese Grüße je wahr zu nehmen. Morgen beginnt die Woche und ich wünsche alle ein freundliches Mundwinkelzucken.