Quer und längs
Martini aus einem ehemaligen Olivenglas und ich bin noch dabei, den Klebstoff des Etiketts vom Glas zu kratzen. Aber es sieht seht stilvoll aus, auch wenn der Rand einen Deckel einfordert. Sehr stilvoll. Einswürfel passen leider keine hinein, es sei denn, ich zerkleinere sie. Aber ich bin nicht brutal, zumindest nicht Eiswürfel gegenüber. Physische Gewalt liegt mir auch nicht, angeblich bin ich ein mentaler Teufel. Angeblich. Was ist überhaupt noch wahr und was nicht. Warme Füße habe ich, das ist wahr. Das liegt vermutlich an dem kleinen Becher Martini, den ich zu mir genommen habe. Und an den dicken Socken, die ich mir heute ob des unsäglichen Wetters überzog. Unsäglich, weil mich der Wind stört. Regnete es vor sich hin, klatschten die Tropfen beharrlich Beifall und an meine Fenster, wäre ich mehr als glücklich. Aber der Wind, der den Wald bewegt.
Frau Fee ist fort
Mit ihr das Wort
Das Lächeln und
Ein Gedankenbund
Das musste hier seinen Platz finden, ich trage es schon seit ein paar Tagen mit mir herum. Und während sie sich in die Berge flüchtete, bleibt mir der Wald, bleiben mir die Gedanken. Ich denke gern nach, anderen sind diese Phasen zu viel. Zu viel. Was ist schon zu viel. Mir sind die Abende zu viel, an denen ich mich erklären muss, an denen ich davon erzählen soll, was mich bewegt, was mich beschäftigt. Ich mag momentan nicht alles aufschreiben, warum soll ich da noch reden? Ja, vor vielen Jahren habe ich lieber geredet denn geschrieben, heute schreibe ich lieber. Heute bin ich lieber ruhig, heute lebe ich lieber zurückgezogen. Es haben sich ein paar Dinge in meinem Leben geändert, ich trage ein paar Narben unter dem Pullover, unter der Hose, die nicht jeder sehen muss, die aber immer wieder schmerzen. Und wie ärgerlich ist es, wenn jemand um diese Schwachstellen weiß und immer wieder darin herum bohrt.
Neu. Schick. Einfach schick. Heute habe ich endlich die anderen Fingernägel lackiert. Quer. Noch ist es nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber ich übe eben noch. So wie es jetzt aussieht, gefällt es mir schon, es ist ein guter Anfang. Und wenn dann im Winter noch die zweite Hautmalerei hinzukommt, dann, ja, dann bin ich wohl vollkommen zufrieden. Und vielleicht verziere die linke Hand, nein, die Fingernägel der linken Hand zusätzlich mit weißem Lack. Ich werde es mir überlegen. In Ruhe.
Ich grüße heute alle Metereologen. Und die zauberhafte A., sowie meine Katze, die sich liebevoll um die Zecken kümmert. Und ich schicke allen anderen ein Lächeln.
Frau Fee ist fort
Mit ihr das Wort
Das Lächeln und
Ein Gedankenbund
Das musste hier seinen Platz finden, ich trage es schon seit ein paar Tagen mit mir herum. Und während sie sich in die Berge flüchtete, bleibt mir der Wald, bleiben mir die Gedanken. Ich denke gern nach, anderen sind diese Phasen zu viel. Zu viel. Was ist schon zu viel. Mir sind die Abende zu viel, an denen ich mich erklären muss, an denen ich davon erzählen soll, was mich bewegt, was mich beschäftigt. Ich mag momentan nicht alles aufschreiben, warum soll ich da noch reden? Ja, vor vielen Jahren habe ich lieber geredet denn geschrieben, heute schreibe ich lieber. Heute bin ich lieber ruhig, heute lebe ich lieber zurückgezogen. Es haben sich ein paar Dinge in meinem Leben geändert, ich trage ein paar Narben unter dem Pullover, unter der Hose, die nicht jeder sehen muss, die aber immer wieder schmerzen. Und wie ärgerlich ist es, wenn jemand um diese Schwachstellen weiß und immer wieder darin herum bohrt.
Neu. Schick. Einfach schick. Heute habe ich endlich die anderen Fingernägel lackiert. Quer. Noch ist es nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber ich übe eben noch. So wie es jetzt aussieht, gefällt es mir schon, es ist ein guter Anfang. Und wenn dann im Winter noch die zweite Hautmalerei hinzukommt, dann, ja, dann bin ich wohl vollkommen zufrieden. Und vielleicht verziere die linke Hand, nein, die Fingernägel der linken Hand zusätzlich mit weißem Lack. Ich werde es mir überlegen. In Ruhe.
Ich grüße heute alle Metereologen. Und die zauberhafte A., sowie meine Katze, die sich liebevoll um die Zecken kümmert. Und ich schicke allen anderen ein Lächeln.