Ungelegen
Es sind immer die Moment, in denen alles gut aussieht, in denen die Sonne scheint, in denen das Konto prall gefüllt ist und in denen das Herz munter schlägt. In diesen Momenten trifft das Schicksal mit feiner Perfektion. Genau da, wo es weh tut. Und ich möchte in diesen Momenten so gern sagen: "Ätsch, es hat gar nicht weh getan." Aber ich weiß, dass ich dann nur mich selbst belüge. Mein Schmerz bleibt. Hart. Und ich kann mich nicht immer mit Martini retten - wobei das keine Rettung, sondern lediglich ein Betäuben des Schmerzes ist. Welche Schmerzen? Gute Frage. Welche Schmerzen. DIe Vergangenheit. Die Zukunft. Und die Gewissheit, dass sich einige Dinge nicht ändern. Das ist traurig, das macht meinen Kopf schwer und ich bin fortwährend müde. Es ist zu viel. Ganz einfach. Ich