Meinetwegen
Angeblich höre ich mich heute positiv an. Gut gelaunt. Da muss ein Missverständnis vorliegen, denke ich. Ich gebe allerdings zu, dass ich ein wenig stolz bin. Ein wenig. Ich habe heute viel bewegt und viel geschafft, meine Zeitung wächst. Wenn schon nicht finanziell, so doch immerhin textlich. Gut, das ist ein Grund, um ein wenig guter Stimmung zu sein. Ein kleiner Grund. Immerhin, ich gebe es ja zu. Ach, und die Kolumne, die ich heute morgen fast versehentlich aus den Fingern schüttelte, ist mir ebenfalls gelungen. Noch ein Grund, ein wenig Frohsinn im Gesicht und in der Stimme zu tragen. Gut, meinetwegen, jetzt sind es schon zwei. Und ich habe heute trefflich Gitarre gespielt, ich habe zauberhafte Musik gehört. Womit drei Gründe beieinander wären, die für ein Lächeln sorgen könnten. Sie könnten, wohlgemerkt. Wahrscheinlich habe sie aber gerade keine Zeit und spielen Karten. Skat. Oder was weiß ich. Ja, ist ja gut, ich bin einigermaßen gut gelaunt. Heute. Das wird aber nicht zur Gewöhnung und besonders morgen muss ich auf mich acht geben: Die vergangene Woche hat da doch einige Defizite meiner emotionalen Stabilität aufgezeigt. Einige ich mich mit mir also auf eine fast gleichgültige Stimmung, dann brauche ich morgen nicht wieder in ein dunkles, depressives Loch zu fallen. In Ordnung, Herr Sengbusch. Ja, das ist abgemacht, wir sind uns handelseinig. Was bin ich mir nun schuldig? Ein Lächeln, Danke.
Sie schreiben wirr, Herr Armin.
So. Was für ein Tag, ich bin wirklich zufrieden. Und es gerade mal 21 Uhr, ich habe doch noch alles geschafft, was mir im Laufe des Tages auf dem Schreibtisch fiel. Einziger Wermutstropfen war die Absage, die AltA erteilen musste. Das ist wirklich ärgerlich und eine der wahrlich unerquicklichen Randerscheinungen der selbstbestimmten Arbeit. Aber es wird einen neuen Nachmittag geben, keine Frage. In solchen Momenten ärgere ich mich darüber, dass ich nicht einfach meinem Vorgesetzten sagen kann, dass ich heute mal ein wenig früher nach Hause möchte. Wenn ich diplomatisch vorgehe, dann erlaubt er es mir, zumal ich ja auch noch eine Reihe von Überstunden geleistet habe. Ja, das wäre fein, funktioniert aber nicht. Schade.
Schluss jetzt, ich krabble schon einmal in Richtung Bett, führe mir noch einen Film zu Gemüte. Mal sehen, was mir da einfällt, zurzeit bin ich ein wenig anspruchsvoll. Vielleicht ein wenig zu anspruchsvoll. Na, mir wird schon etwas einfallen. Vielleicht. Nein, ich sehe mir die Regale in Ruhe an und entscheide spontan.
Grüße. An AltA - irgendwie passt dann doch alles, ich schicke Dir Genesungswünsche. An B., aber meine Spülmaschine behalte ich, und an das beste Ypsilon von allen - wir finden schon eine Lösung. Sanfte Grüße an C., mit Nadel und Faden kriege ich das schon wieder hin. An P. in München, es sind noch genug Gedanken für Dich da. Ach, und dann noch an S. - schickst Du mir die Adresse Deiner Seite? Dienstag, kein freier Tag, aber ein Tag, der mich befreit hat. Ein wenig. Mein Lächeln für alle - jeder verdient, was er liest.
Sie schreiben wirr, Herr Armin.
So. Was für ein Tag, ich bin wirklich zufrieden. Und es gerade mal 21 Uhr, ich habe doch noch alles geschafft, was mir im Laufe des Tages auf dem Schreibtisch fiel. Einziger Wermutstropfen war die Absage, die AltA erteilen musste. Das ist wirklich ärgerlich und eine der wahrlich unerquicklichen Randerscheinungen der selbstbestimmten Arbeit. Aber es wird einen neuen Nachmittag geben, keine Frage. In solchen Momenten ärgere ich mich darüber, dass ich nicht einfach meinem Vorgesetzten sagen kann, dass ich heute mal ein wenig früher nach Hause möchte. Wenn ich diplomatisch vorgehe, dann erlaubt er es mir, zumal ich ja auch noch eine Reihe von Überstunden geleistet habe. Ja, das wäre fein, funktioniert aber nicht. Schade.
Schluss jetzt, ich krabble schon einmal in Richtung Bett, führe mir noch einen Film zu Gemüte. Mal sehen, was mir da einfällt, zurzeit bin ich ein wenig anspruchsvoll. Vielleicht ein wenig zu anspruchsvoll. Na, mir wird schon etwas einfallen. Vielleicht. Nein, ich sehe mir die Regale in Ruhe an und entscheide spontan.
Grüße. An AltA - irgendwie passt dann doch alles, ich schicke Dir Genesungswünsche. An B., aber meine Spülmaschine behalte ich, und an das beste Ypsilon von allen - wir finden schon eine Lösung. Sanfte Grüße an C., mit Nadel und Faden kriege ich das schon wieder hin. An P. in München, es sind noch genug Gedanken für Dich da. Ach, und dann noch an S. - schickst Du mir die Adresse Deiner Seite? Dienstag, kein freier Tag, aber ein Tag, der mich befreit hat. Ein wenig. Mein Lächeln für alle - jeder verdient, was er liest.