Verrückt oder nicht
Manchmal glaube ich mir und manchmal tue ich es nicht. Manchmal verfluche ich mich und manchmal verachte ich mich. Hin und wieder kommt es vor, dass ich angetan bin von dem, was ich tue. Immer häufiger schleicht der Zweifel in mein Herz. Dieser Tag war ermüdend - im wahrsten Sinne des Wortes. Kraftlos bin ich gegen 15 Uhr ins Bett gesunken, wollte zwei Stunden später endlich weiter arbeiten, aber mir will nichts von der Hand gehen. Es sei zu viel in meinem Kopf, sagt das beste Ypsilon von allen. Vielleicht. Es ist auch zu vieles, was von außen in mich eindringt. Es ist so schwer, ein wenig Ruhe zu finden, den Kopf ganz und gar abzuschalten. Frei zu sein. Mir fehlt der Urlaub, die Pause. Zwei Tage, einmal zwei Tage lang an nichts denken müssen. Meine für Dezember geplante, angedachte Reise fällt in die Untiefen meines Kontostandes. Ich kann unmöglich noch mehr arbeiten, vielleicht sorgt O. nun für neue Energien, für eine Steigerung des Umsatzes. Ich würde gern meine Mitarbeiter bezahlen, insbesondere M. liegt mir da am Herzen. Schließlich finanziert er sein Studium durch die Arbeit für mich. Hm. Mir gefällt das alles nicht, ich fühle mich unbehaglich. Bis zum Jahresende werde ich tapfer bleiben und mich gegen die drohende Niederlage wehren. Mal sehen, wie weit ich dann gekommen.
"Du bist verrückt, aber erträglich" - Danke A. für diese Beschreibung meines Ichs. Immerhin erträglich. Bin ich. Für andere. Und was für eine Überraschung, ihre Stimme am Telefon zu hören. Nach wie vielen Monaten? Hm. Alles dreht und wandelt sich so schnell, mein Leben auf der Autobahn und ich mag nicht mehr fahren. Hrmpf. Entsetzliche Tage sind es, die mich begleiten.
Grüße. Nach Köln, auch wenn die Stadt damit nichts anfangen kann, trifft es doch immer die richtigen Menschen. An die Elbe, weil dort Freundschaft wohnt, die nicht in Heller und Pfennig zu messen ist. An das beste Ypsilon von allen, das mich erträgt. Und an meine über alle Maßen geliebte Katze: Es ist kalt draußen, komm schnell wieder rein. An M., die mir zwar gestern mit der Nachricht den Kopf zerlegt hat, aber eine Antwort gibt es ganz sicher. Schon allein, weil es mich noch immer beschäftigt.
"Du bist verrückt, aber erträglich" - Danke A. für diese Beschreibung meines Ichs. Immerhin erträglich. Bin ich. Für andere. Und was für eine Überraschung, ihre Stimme am Telefon zu hören. Nach wie vielen Monaten? Hm. Alles dreht und wandelt sich so schnell, mein Leben auf der Autobahn und ich mag nicht mehr fahren. Hrmpf. Entsetzliche Tage sind es, die mich begleiten.
Grüße. Nach Köln, auch wenn die Stadt damit nichts anfangen kann, trifft es doch immer die richtigen Menschen. An die Elbe, weil dort Freundschaft wohnt, die nicht in Heller und Pfennig zu messen ist. An das beste Ypsilon von allen, das mich erträgt. Und an meine über alle Maßen geliebte Katze: Es ist kalt draußen, komm schnell wieder rein. An M., die mir zwar gestern mit der Nachricht den Kopf zerlegt hat, aber eine Antwort gibt es ganz sicher. Schon allein, weil es mich noch immer beschäftigt.