Schlüpfrig
So, was haben wir heute? Freitag. Ja. Und was noch? Kopfschmerzen. Ach, das ist nicht neu, gibt es sonst noch etwas? Hm, ja: Ich bin müde. So, das ist aber dann auch alles und ebenfalls nicht neu. Alles ein wenig ermüdend mit mir, wie ich finde. Finde ich. Dabei finde ich nicht viel, finde keine Gedanken und keine Ruhe. Der erhebendste Moment waren heute die Tränen im Auto, als ich eines meiner Lieblingslieder hörte. "Camouflage" von Stan Ridgeway. Und obwohl ich weinte, war ich glücklich. Oder: Weil ich weinte, war ich glücklich. In diesen Tagen habe und hatte ich immer wieder das Gefühl, zu verlieren. Mich, meinen Kopf, mein Herz, den Halt, das Ziel. Und heute Morgen hatte ich dann das Gefühl, dass alles noch da ist, wo ich es vermute, wo ich es erhoffe. Ach, das klingt nun schon wieder so dramatisch und wenn ich mir diese Zeilen in ein paar Monaten durchlese, dann schlage ich bestimmt die Beine übereinander und die Hände über dem Kopf zusammen. Dramatisch. Vielleicht. Es ist im Grunde genommen alles so einfach, aber ich fühle mich wie in meinen Albträumen, die mich als Kind heimsuchten. Ich sehe den Weg, das Ziel, ich weiß, wohin ich gehen muss, falle hin, kann nicht mehr aufstehen und krabble weiter, krieche schließlich, komme nur mühsam vorwärts, während ich gleichsam das Gefühl habe, dass sich das Ziel von mir entfernt. Aber ich kann es sehen, auch in diesen Tagen. Verrückte Träume in den Nächten und ich wache auf, denke, dass ich Tage verpasst habe. So wie in der gestrigen Nacht, als ich wach wurde und glaubte, es sei schon Sonntag. Zwei Tage verloren, die Zeit nicht genutzt, sie rinnt mir durch die Finger. Schlüpfrig wie ein Fisch ist sie. Ich packe sie und sie entgleitet. Kann ich mich kurz fassen? Bitte, gern. Danke: Es ist zum Kotzen. Oh, was für ein Wort. Aber es musste einmal raus, im eigentlichen Sinne des Worten.
Gut. Heute Nachmittag bin ich in Ruhe, bin ich bei A. und niemand wird mich dort stören können. Ich werde die Mobiltelefone ausschalten. Ruhe und reden, einen Becher Tee oder vier trinken und genießen. Ja, das ist gut.
Da sind sie wieder: Tränen. Hallo, ich begrüße euch in meinem Tagebuch, auch wenn ich nicht weiß, warum ihr mich besucht. Vielleicht wäre eine Erklärung angebracht, vielleicht bekomme ich mal ein paar Informationen über die Hintergründe. Ja, ich weiß: Tränen werden mir nicht antworten, aber ich möchte diesen Fluss nicht als Ersatz für meinen Blutrausch wissen. Irgendetwas geschieht. In mir, mit mir, um mich herum. Ich bin mir noch nicht sicher, ich kann etwas fühlen, seit Tagen schon. Seit Tagen schon. Eine Veränderung. Etwas öffnet sich, irgendetwas in mir und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich davor Angst habe. Noch nicht sicher.
Klick. Klick. Klick. Aus. Grüße. An A., die ich gleich sehe und auf die ich mich schon freue - es ist lange her. An die Frau aus dem Nachbarort, an M., der in so vielen Dingen doch ganz anders als ich ist - und das ist gut so. An das beste Ypsilon von allen, das genau weiß, was gut ist - aber nicht auf sich selbst hört. An meine Katze und an C. - die Ruhe tut gut. Allen wünsche ich entspannte Tage und Stunden: Sollte jemand eine Erklärung für meine scheinbar grundlosen Tränenausbrüche haben, wäre ich dafür mehr als dankbar.
Ach, jetzt weiß ich wieder, was ich gestern noch schreiben wollte: Das Gästebuch habe ich vor langen Tagen und Monaten wegen des Missbrauchs entfernt, nun gab es mehrfach Anfragen ob dieser Funktion. Wer Lust hat, teilt mir seine Meinung mit, ich selbst bin unentschlossen.
Gut. Heute Nachmittag bin ich in Ruhe, bin ich bei A. und niemand wird mich dort stören können. Ich werde die Mobiltelefone ausschalten. Ruhe und reden, einen Becher Tee oder vier trinken und genießen. Ja, das ist gut.
Da sind sie wieder: Tränen. Hallo, ich begrüße euch in meinem Tagebuch, auch wenn ich nicht weiß, warum ihr mich besucht. Vielleicht wäre eine Erklärung angebracht, vielleicht bekomme ich mal ein paar Informationen über die Hintergründe. Ja, ich weiß: Tränen werden mir nicht antworten, aber ich möchte diesen Fluss nicht als Ersatz für meinen Blutrausch wissen. Irgendetwas geschieht. In mir, mit mir, um mich herum. Ich bin mir noch nicht sicher, ich kann etwas fühlen, seit Tagen schon. Seit Tagen schon. Eine Veränderung. Etwas öffnet sich, irgendetwas in mir und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich davor Angst habe. Noch nicht sicher.
Klick. Klick. Klick. Aus. Grüße. An A., die ich gleich sehe und auf die ich mich schon freue - es ist lange her. An die Frau aus dem Nachbarort, an M., der in so vielen Dingen doch ganz anders als ich ist - und das ist gut so. An das beste Ypsilon von allen, das genau weiß, was gut ist - aber nicht auf sich selbst hört. An meine Katze und an C. - die Ruhe tut gut. Allen wünsche ich entspannte Tage und Stunden: Sollte jemand eine Erklärung für meine scheinbar grundlosen Tränenausbrüche haben, wäre ich dafür mehr als dankbar.
Ach, jetzt weiß ich wieder, was ich gestern noch schreiben wollte: Das Gästebuch habe ich vor langen Tagen und Monaten wegen des Missbrauchs entfernt, nun gab es mehrfach Anfragen ob dieser Funktion. Wer Lust hat, teilt mir seine Meinung mit, ich selbst bin unentschlossen.