Siegerlächeln
Habe ich etwas vergessen? Nein, ich denke nicht. Ich sitze auf meinem Lieblingsplatz und genieße den Feierabend, habe in Rekordzeit alles bewältigt. Großartig. Und dann noch ein 1:0-Sieg. Rundum gelungen, auch wenn ich wie immer Dinge finde, die ich kritisieren kann. Immer. Es muss eine Steigerung geben, nach oben gibt es keine Grenze. Unersättlich. Bin ich. Und nur dann bin ich nicht gelangweilt, wenn es weiter geht, wenn die Veränderung möglich ist.
Ich konnte es hören, ich konnte Sekunden später das Gesicht eines Mannes sehen, der seinen Wagen verstümmelt hat. Und ich empfand Schadenfreude. Vielleicht, weil es mir auch einmal so ging, vielleicht, weil ich an ähnlicher Stelle vor einigen Jahren mal meinen Wagen auf grässliche Weise reduzierte. Schadenfreude. Nein, das ist nicht in Ordnung. Ganz gleich, wer dort seinen Wagen zerlegt, wer an seiner Großraumlimousine seine Rücklichter demoliert. Auch wenn es mein Adoptivvater ist, erhoffe ich von mir mehr Distanz - oder auch Anteilnahme. Immerhin habe ich mich jeglichen Kommentars enthalten und da ich den Mann in den kommenden Tagen, Wochen kaum treffen werde, brauche ich mir auch keine Gedanken zu machen, wie ich das Wort "Kofferraum" vermeide, wenn ich über Fußball spreche. Immer noch Schadenfreude. Wie garstig.
In der Endlosschleife bereits seit der vergangenen Nacht: "Sacrifice" von Sinead O'Connor. Grausam schön, mit der Gänsehaut im Nacken. Dieser Tag ist gut. Wenn morgen die nächste Woche beginnt, dann bin ich gewappnet und ich wünsche euch allen, dass es euch ähnlich geht und der Welt mit einem Lächeln begegnet.
Ich konnte es hören, ich konnte Sekunden später das Gesicht eines Mannes sehen, der seinen Wagen verstümmelt hat. Und ich empfand Schadenfreude. Vielleicht, weil es mir auch einmal so ging, vielleicht, weil ich an ähnlicher Stelle vor einigen Jahren mal meinen Wagen auf grässliche Weise reduzierte. Schadenfreude. Nein, das ist nicht in Ordnung. Ganz gleich, wer dort seinen Wagen zerlegt, wer an seiner Großraumlimousine seine Rücklichter demoliert. Auch wenn es mein Adoptivvater ist, erhoffe ich von mir mehr Distanz - oder auch Anteilnahme. Immerhin habe ich mich jeglichen Kommentars enthalten und da ich den Mann in den kommenden Tagen, Wochen kaum treffen werde, brauche ich mir auch keine Gedanken zu machen, wie ich das Wort "Kofferraum" vermeide, wenn ich über Fußball spreche. Immer noch Schadenfreude. Wie garstig.
In der Endlosschleife bereits seit der vergangenen Nacht: "Sacrifice" von Sinead O'Connor. Grausam schön, mit der Gänsehaut im Nacken. Dieser Tag ist gut. Wenn morgen die nächste Woche beginnt, dann bin ich gewappnet und ich wünsche euch allen, dass es euch ähnlich geht und der Welt mit einem Lächeln begegnet.