Zwischen Extrem und Mitte
Puh. Ich bin immer noch müde, ich bin immer noch nicht fertig. Mit der Arbeit. Mit anderen Dingen schon. Zum Beispiel habe ich gerade etwas gegessen, das macht in gewisser Hinsicht auch Sinn, denn ich muss irgendwann mal etwas essen. Etwas. Und dann ist mir auch gleich schon wieder übel. Manchmal brauche ich wirklich jemanden, der auf mich aufpasst. Jemand, der mir sagt, wie viel gut ist und wann es dann zu viel ist. Zu viel. Maß halten. Dumme Sache. Immer alles zu wollen, bedeutet entweder immer hungrig zu sein oder vollkommen satt. Glaube ich. Dazwischen gibt es nicht. Der Zustand des Gleichgewichts. Hm. Nein, ich renne immer von einer Seite der Wippe auf die andere, weil mir das Zentrum, der Schwebezustand auf die Dauer zu langweilig ist. Zu langweilig. Es muss immer etwas passieren, aber wenn dann etwas passiert, dann ist es mir schon wieder zu viel. Und dann will ich Ruhe, aber wenn es dann ruhig ist, dann ist es mir wieder zu ruhig. Die Mitte ist so langweilig, die Extreme so ermüdend. Gibt es nicht eine Mitte zwischen Extremen und der Mitte? So ein Mittelextrem. Oder etwas in der Art. Etwas, das ich für mich erfinden kann. Oh, ich kann das, keine Frage, aber es bleibt in meinem Kopf. Kopf. Kopf. Diese ganze Virtualität nervt mich in diesen Tagen. Buchstaben über Buchstaben, nichts kann ich berühren. Etwas bewegen will ich. Nicht nur Gedanken. Ach, ja, ich bin wirklich unzufrieden heute. Heute. Unuzufrieden. Ja. Ich bewege mich unter die Dusche. Gleich.
Verstehen sie mich. Fragezeichen. Nein, sie verstehen mich nicht. Aber das macht auch nichts, ich versuche das immer wieder zu erklären, während ich immer gefragt werde, wie etwas zu verstehen sei. Irgendein Text. Irgendeiner. Verstehen. Immer dieses Verstehen. Der lästige Verstand, der alles erklären soll. Das Weltall kann der Verstand erklären, er kann die Sterne zählen - ich fühle es. Und ich will die Menschen nicht mehr verstehen, ich will sie fühlen. Innen und außen. Nicht verstehen, das geht nicht. Denke ich. Aber fühlen. Ich kann verstehen, wie meine Dusche funktioniert, aber ich kann auch nur das Wasser fühlen. Und ich sage: Sehen sie, so ist das auch mit meinen Texten - sie werden gefühlt oder nicht, verstehen soll sie niemand. Und dann. Und dann sehen sie mich an und verstehen mich nicht. Ach. Wirklich. Was soll ich dazu noch sagen? Nichts, ich fühle.
Keine Grüße, ich bin unleidlich.
Verstehen sie mich. Fragezeichen. Nein, sie verstehen mich nicht. Aber das macht auch nichts, ich versuche das immer wieder zu erklären, während ich immer gefragt werde, wie etwas zu verstehen sei. Irgendein Text. Irgendeiner. Verstehen. Immer dieses Verstehen. Der lästige Verstand, der alles erklären soll. Das Weltall kann der Verstand erklären, er kann die Sterne zählen - ich fühle es. Und ich will die Menschen nicht mehr verstehen, ich will sie fühlen. Innen und außen. Nicht verstehen, das geht nicht. Denke ich. Aber fühlen. Ich kann verstehen, wie meine Dusche funktioniert, aber ich kann auch nur das Wasser fühlen. Und ich sage: Sehen sie, so ist das auch mit meinen Texten - sie werden gefühlt oder nicht, verstehen soll sie niemand. Und dann. Und dann sehen sie mich an und verstehen mich nicht. Ach. Wirklich. Was soll ich dazu noch sagen? Nichts, ich fühle.
Keine Grüße, ich bin unleidlich.