Von einem Planeten

So. Hm. Nun, das war ein wirklich bewegter und bewegender Abend. Gestern. Hm. Noch ein wenig durcheinander bin ich. Verwirrt. Ungläubig. Äh, ja. Ich sehe mich immer wieder um und frage mich, in welchem Traum ich mich befinde. Oder befand. Das kann so nicht ganz richtig sein. Nicht ganz richtig gewesen sein. So. Die Gleichgesinnte ist vom selben Planten wie ich. Ja, nicht nur aus derselben Galaxie, nein, vom selben Planeten. Das ist, hm, ja, das ist schon seltsam. Und es ist fraglos schön. Fraglos klaglos. Was für ein Abend. Hm, im Grunde genommen ist es eher eine Nacht gewesen, denn das Treffen um Mitternacht zog sich dann ja inklusive Tankstellen-Wein und Schnell-Ess-Hähnchen-Brötchen über mehrere Stunden hin. Gemeinsam schlaflos, wie angenehm. Wie lächelnd. Wie schön. Ich habe heute tagsüber noch ein wenig geschlafen, müde bin ich ein wenig, aber ich bin auch gelassen. Der Gedankenschwester habe ich es schon erzählt, wir sind gar nicht so allein, wie wir angenommen hatten. Ja, und das ist wirklich ein gutes Gefühl, wenn ich nichts erklären muss, wenn die Kongruenzen nicht nur gewünscht, sondern schlicht vorhanden sind. So. Ungefähr. Mein Kopf schwebt. Das ist gut.

Jetzt. Ich muss mich auch noch ein wenig beeilen, gleich beginnt der Indien-Abend bei Herrn S. - aber ich werde es rechtzeitig schaffen. Ich habe auch die Arbeit heute schon hinter mich gebracht, musste dabei aber auch feststellen, dass ich gestern Abend ein Spiel vergessen habe. Übersehen. Das musste ja passieren: Seit der Lieblings-M nicht mehr da ist, verliere ich hin und wieder den Überblick. Dafür hatte ich heute ein sehr fruchtbares Gespräch mit Frau Z., die sich in der kommende Saison um den Anzeigenverkauf kümmern möchte. Will. Kann. Oder so. Oh, und wenn das klappen sollte, dann wäre ein Problem vermutlich gelöst. In diesen Tagen geschehen viele Dinge, auf die ich seit langem hingearbeitet habe - noch ist kein Grund für Euphorie, aber der Weg, ja, Armin, der Weg ist richtig, das kann ich in diesen Tagen und Stunden fühlen. Und das ist wirklich ein gutes Gefühl. Ein gutes Gefühl. Wie schön.

Grüße. Keine Frage, die gibt es heute. Grüße an AltA, an die seltsamen Väter und an meine Mutter. Hm. An die Gedankenschwester, an die Gleichgesinnte und an L. im Nachbarland. An meine Katze, die plötzlich humpelt, und an Ally - bis gleich. Und jetzt lächle ich mich in Grund in Boden. Wer mitmachen will, schiebt einfach seine Mundwinkel nach oben.

Zuletzt geschrieben

Newsletter

captcha