Was zählt und was nicht
Siehst Du, ich habe es gleich gesagt: Ich gewinne. Ja. Gut, es war kein Tag für Sieger, aber ich habe den Tag so verbracht, wie es für mich gut war - und ich habe sogar noch gearbeitet, all das geschafft, was ich wollte und ein wenig mehr. Kein Grund, dass ich mich beklage, dass ich trauere. Und jetzt bin ich entspannt. Nein, nicht ich bin es, wir sind entspannt. Hui Buh und ich liegen auf und im Bett, sie schnurrt und ich brumme. Ein Konzert. Vielleicht nicht für einen Zuhörer, aber für uns. Meine große Liebe, sie und ich. Darüber geht nichts, nichts, nichts. Ich weiß, wie sehr sie es mag, wenn ich den Tag mit ihr im Bett verbringe. Oder zumindest so viel Zeit wie möglich. So habe ich mir heute am frühen Abend den Bauch mit Kartoffeln gefüllt und weil mein Kopf danach blutleer war, konnte ich ein paar Minuten später schlafen. Und Hui Buh auch. Ja, das ist Frieden. Hm. Vielleicht sollten alle Menschen mit einer Katze zusammen leben, vielleicht wäre dann alles ruhiger, die Menschen gelassener. Vielleicht. Da interessiert es mich, ob denn Straftäter wohl eher einen Hund als Haustier haben. Wenn überhaupt. Ich glaube, in Filmen ist das so. Ja. Hm. Bei "The Cell" hat der böse Mann einen Hund. Ah, aber bei James Bond hat der "Blofeld" eine Katze, stimmt. Hm. Schade. Ich werde noch einmal darüber nachdenken, aber ich glaube, Hunde sind eher bei den filmischen Bösen zu finden. Glaube ich. Und Zeichentrickfilme zählen nicht. Nein.
Die Ruhe heute war gut, tat mir gut. Mein Körper hat sich erholt, ich hatte Zeit, mich ein wenig treiben zu lassen. Nein, ich habe längst nicht alles geschafft, was ich wollte, dafür ist morgen auch noch genug Zeit. Denke ich. Wichtiger war heute, dass ich zur Ruhe komme, dass ich ein wenig Luft in meinen Kopf hineinlassen kann. Oh, ich war gar nicht laufen, ich hatte dafür auch in den vergangenen Tagen keine Kraft. Abgenommen habe ich dennoch, weil ich fast nichts gegessen habe. Fast. Die Gummibären und die wenigen Schokoriegel zählen nicht. Hm. Schon wieder etwas, das nicht zählt. Eben, Zahlen sind nicht meine Welt.
Hm. Noch ein Satz zur gestrigen Nacht, zu einem Telefonat. Sie rief mich an und ich erklärte, dass mir die Welt zu virtuell sei, dass ich das alles nicht fühlen könne, so lange ich es nicht lebe. Ich weiß nicht, ob sie es verstanden hat, ob sie es nachempfinden kann. Aber ich bin mir sicher, dass es für mich richtig ist, keine Energien darauf zu verwenden, dass es weiter geht, dass eine Verbindung bestehen bleibt, die nur von gelegentlichen Treffen und den Träumen der unsicheren Zukunft lebt. Nein, ich träume ohnehin zu viel, ich baue mir genug Schlösser, die ich mit dem simplen Ausatmen wieder einreissen kann. Ich brauche nicht noch mehr, ich brauche keine Gedanken, die mir am nächsten Morgen das Aufstehen verleiden, weil sich nichts ändert. Nichts. Nein, davon habe ich in meinem Kopf genug Gedanken, genug Träume, ich brauche nicht noch mehr. Ich kenne sie lange genug, aber ich weiß deswegen trotzdem nicht, ob sie es versteht. Mich versteht sie, davon bin ich überzeugt. Aber die Situation. Die Situation. Schwierig, ja das ist es. Ein Träumer, der keine Träume will. Hm. Nun, es gibt für alles Grenzen.
Ich bin im Bett, ich muss mich nicht mehr hinlegen. Hui Buh liegt zu meinen Füßen - was bleibt? Grüße. An die Mehrjungfrau, an Frau H., die bald weiß, was Urlaub ist, und an AltA: Wir telefonieren fast wieder wie in "alten Zeiten". An die Kartoffeln in meinem Bauch, an die Knetkopf-Formerin und an meine Katze: Wenn nicht Dich, wen dann sonst? Genau. Und jetzt wird es gleich richtig dunkel, ich mache alle Lichter aus. Auch innen.
Die Ruhe heute war gut, tat mir gut. Mein Körper hat sich erholt, ich hatte Zeit, mich ein wenig treiben zu lassen. Nein, ich habe längst nicht alles geschafft, was ich wollte, dafür ist morgen auch noch genug Zeit. Denke ich. Wichtiger war heute, dass ich zur Ruhe komme, dass ich ein wenig Luft in meinen Kopf hineinlassen kann. Oh, ich war gar nicht laufen, ich hatte dafür auch in den vergangenen Tagen keine Kraft. Abgenommen habe ich dennoch, weil ich fast nichts gegessen habe. Fast. Die Gummibären und die wenigen Schokoriegel zählen nicht. Hm. Schon wieder etwas, das nicht zählt. Eben, Zahlen sind nicht meine Welt.
Hm. Noch ein Satz zur gestrigen Nacht, zu einem Telefonat. Sie rief mich an und ich erklärte, dass mir die Welt zu virtuell sei, dass ich das alles nicht fühlen könne, so lange ich es nicht lebe. Ich weiß nicht, ob sie es verstanden hat, ob sie es nachempfinden kann. Aber ich bin mir sicher, dass es für mich richtig ist, keine Energien darauf zu verwenden, dass es weiter geht, dass eine Verbindung bestehen bleibt, die nur von gelegentlichen Treffen und den Träumen der unsicheren Zukunft lebt. Nein, ich träume ohnehin zu viel, ich baue mir genug Schlösser, die ich mit dem simplen Ausatmen wieder einreissen kann. Ich brauche nicht noch mehr, ich brauche keine Gedanken, die mir am nächsten Morgen das Aufstehen verleiden, weil sich nichts ändert. Nichts. Nein, davon habe ich in meinem Kopf genug Gedanken, genug Träume, ich brauche nicht noch mehr. Ich kenne sie lange genug, aber ich weiß deswegen trotzdem nicht, ob sie es versteht. Mich versteht sie, davon bin ich überzeugt. Aber die Situation. Die Situation. Schwierig, ja das ist es. Ein Träumer, der keine Träume will. Hm. Nun, es gibt für alles Grenzen.
Ich bin im Bett, ich muss mich nicht mehr hinlegen. Hui Buh liegt zu meinen Füßen - was bleibt? Grüße. An die Mehrjungfrau, an Frau H., die bald weiß, was Urlaub ist, und an AltA: Wir telefonieren fast wieder wie in "alten Zeiten". An die Kartoffeln in meinem Bauch, an die Knetkopf-Formerin und an meine Katze: Wenn nicht Dich, wen dann sonst? Genau. Und jetzt wird es gleich richtig dunkel, ich mache alle Lichter aus. Auch innen.