Im Herz, im Geist, im Sinn
Ich habe mir diesen Tag frei genommen. Fast. Kleinigkeiten habe ich erledigt und meine Stimmung versucht in den Griff zu bekommen. Es geht mir ein wenig besser, ich fühle mich etwas gelassener. Es war gut, dass ich heute Morgen gelaufen. Am Ende machten meine Knie wieder Lärm, meine Achillessehne streikte, aber ich fühlte mich gut. Mal sehen, vielleicht kann ich das morgen wieder tun. Doch, ganz sicher werde ich das. Ich muss mein Leben besser strukturieren, so lange ich noch Verpflichtungen habe, so lange andere von meinen Launen abhängen. Es sind so lästige Details wie das Verschicken von Rechnungen, die mich anstrengen. Andere Menschen sind überfordert, wenn sie einen Text schreiben müssen, mich machen Zahlen verrückt. Und die kleinen Aufgaben, die sich in meinen Kopf fressen, die alles so schwierig machen. Kleine Würmer, die Zeit und Gedanken fressen. Anstrengende Gesellen, an denen Heinz Sielmann seine Freude gehabt hätte. Oder Loriot. Ich stelle sie mir wie Steinläuse vor, die mit debilem Grinsen alles in mir zernagen. Klingt lächerlich, es ist mir aber ernst.
Ich habe meine Gitarre wieder in den Händen, ich spiele wieder regelmäßig. Auch das tut mir gut, das gibt Kraft. Ich habe noch keine Lust, wieder etwas aufzunehmen, doch gibt es schon ein paar brauchbare Ideen in meinem Kopf. Zumindest was die Akkorde anbelangt. Worte wollen mir in diesen Tagen nicht einfallen, es ist alles hölzern, steif, nichts fließt, ich muss es anschieben, damit sich mein Werk bewegt. Die Leichtigkeit fehlt. Dabei weiß ich, wie sie zuürckkommen kann, dabei weiß ich ganz genau, was mir fehlt. Aber ändern kann ich es nicht. Und das erzürnt mich. Nein, nicht wirklich. Aber ein wenig. Tatenlos zuzusehen ist nicht meine Stärke, soll es auch nicht werden. Hm.
Grüße. An die Gestressten, die Genervten und die Depressiven - alles meine Freunde in diesen Tagen. An AltA, der es vermutlich ähnlich geht wie mir, an M. - ich habe die Bilder schon eingepackt, aber noch nicht abgeschickt - und an F.: Danke für die eMail, die tat wirklich gut. Und schlimmer kann es nicht mehr werden, morgen wird es demnach besser. Vielleicht finde ich dann auch wieder ein Lächeln.
Ich habe meine Gitarre wieder in den Händen, ich spiele wieder regelmäßig. Auch das tut mir gut, das gibt Kraft. Ich habe noch keine Lust, wieder etwas aufzunehmen, doch gibt es schon ein paar brauchbare Ideen in meinem Kopf. Zumindest was die Akkorde anbelangt. Worte wollen mir in diesen Tagen nicht einfallen, es ist alles hölzern, steif, nichts fließt, ich muss es anschieben, damit sich mein Werk bewegt. Die Leichtigkeit fehlt. Dabei weiß ich, wie sie zuürckkommen kann, dabei weiß ich ganz genau, was mir fehlt. Aber ändern kann ich es nicht. Und das erzürnt mich. Nein, nicht wirklich. Aber ein wenig. Tatenlos zuzusehen ist nicht meine Stärke, soll es auch nicht werden. Hm.
Grüße. An die Gestressten, die Genervten und die Depressiven - alles meine Freunde in diesen Tagen. An AltA, der es vermutlich ähnlich geht wie mir, an M. - ich habe die Bilder schon eingepackt, aber noch nicht abgeschickt - und an F.: Danke für die eMail, die tat wirklich gut. Und schlimmer kann es nicht mehr werden, morgen wird es demnach besser. Vielleicht finde ich dann auch wieder ein Lächeln.