Verkrampfte Finger
Wieder zu Hause. Endlich. Nein-nein, ich war den ganzen Tag zu Hause und nur am Abend im Kino, aber es gibt eben diese Tage, da strengt es mich an, das Haus zu verlassen. Am liebsten im Bett liegen, unbeweglich, warm und mit dem Kopf starr auf einen Punkt gerichtet. Es entspannt mich, so zu liegen, irgendwann schlafe ich ein. Meistens. Aber ich habe zu wenig Zeit dafür, zu wenig Ruhe. Und T. hat schon Recht, wenn sie meint, dass ich einfach mehr Geld mit dem Schreiben verdienen soll, um dann meine Zeitung von jemand anderem leiten zu lassen. Genau. So in der Form kann es funktionieren. Hoffentlich. Aber ich arbeite ja auch daran, obwohl mir die Dinge in letzter Zeit oft über den Kopf wachsen. Oft. Überfordert. Das eine, was ich will und das andere, was ich muss. Es zerreisst mich und ich weiß, dass ich meine Energien bündeln muss. Zumindest für die wichtigen Dinge.
Hm. Und dann entscheide ich mich in einem Anfall von Leichtsinn dafür, mit T. zusammen "The Ring 2" zu sehen. Gut, wir hatten auch den ersten Teil gesehen, wobei ich mich damals schon mehr unter dem Sessel als auf ihm befand - vermutlich wollte meine Nerven testen. Oder irgendetwas anderes. Ich weiß es nicht. Jetzt schmerzen meine Finger, weil ich mir fast 90 Minuten die Ohren zugehalten habe. So ein Film ist für mich einfacher zu ertragen, wenn es still ist, wenn ich in meinem Kopf selbst für die Musik sorgen kann. Genutzt hat es auch nicht viel, ich habe mir die Kapuze bisweilen tiefer ins Gesicht fallen lassen und so nur eine Hälfte der Leinwand sehen können. Quatsch ist das, es ist nur ein stümperhafter Film und ich ängstige mich, als ginge es um mein Leben. Das war schon immer so. Weiß ich. Und mir fallen die Vampirfilme ein, die ich früher sah. Ganz allein im Haus und dann durch endlose Zimmer in mein Bett. Das Licht hinter mir ausschalten. Nicht ins Dunkel sehen. Augen zu und den Schalter drücken, weiter zum nächsten Raum. Bis ich irgendwann im Bett lag. Und jetzt sehe ich mir freiwillig so einen Film an. Unverbesserlich.
Ich würde jetzt gern schlafen, aber es wird nicht funktionieren. Ich habe noch so viel Arbeit vor mir, ich habe auch noch so viele Gedanken in meinem Kopf. Und ich muss wieder anfangen zu schreiben, mein Kopf wird platzen, wenn ich es nicht tue. Ich mag zurzeit kaum reden, ich mag nicht telefonieren und kann auch nur schlecht dem folgen, was mir andere erzählen. Mein Kopf ist voll. Satt. Dicht. Aus. Und jetzt ist auch noch mein Eistee versiegt, was dann wohl bedeutet, dass ich morgen einkaufen muss. Hm. Schon wieder außer Haus. Mir behagt das nicht. Dafür habe ich morgen Abend etwas Ruhe - und das nehme ich mir jetzt als Insel. Gute Idee.
Es fällt mir schwer, über einige Dinge nicht zu schreiben - aber es ist besser so. Grüße gibt es trotzdem: An M., die eMail ist ehrlich und kann damit etwas anfangen - ich mache die Fehler ja doch. An Alta: Wilde Tage im Chaos, wir telefonieren bald mal in Ruhe. Oder lieber treffen mit Tee. Dann grüße ich die Käse-Spenderin und die Puzzle-Könige - und jetzt verkrümle ich mich in der Arbeit. Mal sehen, ob ich auch Fettflecken hinterlasse.
Hm. Und dann entscheide ich mich in einem Anfall von Leichtsinn dafür, mit T. zusammen "The Ring 2" zu sehen. Gut, wir hatten auch den ersten Teil gesehen, wobei ich mich damals schon mehr unter dem Sessel als auf ihm befand - vermutlich wollte meine Nerven testen. Oder irgendetwas anderes. Ich weiß es nicht. Jetzt schmerzen meine Finger, weil ich mir fast 90 Minuten die Ohren zugehalten habe. So ein Film ist für mich einfacher zu ertragen, wenn es still ist, wenn ich in meinem Kopf selbst für die Musik sorgen kann. Genutzt hat es auch nicht viel, ich habe mir die Kapuze bisweilen tiefer ins Gesicht fallen lassen und so nur eine Hälfte der Leinwand sehen können. Quatsch ist das, es ist nur ein stümperhafter Film und ich ängstige mich, als ginge es um mein Leben. Das war schon immer so. Weiß ich. Und mir fallen die Vampirfilme ein, die ich früher sah. Ganz allein im Haus und dann durch endlose Zimmer in mein Bett. Das Licht hinter mir ausschalten. Nicht ins Dunkel sehen. Augen zu und den Schalter drücken, weiter zum nächsten Raum. Bis ich irgendwann im Bett lag. Und jetzt sehe ich mir freiwillig so einen Film an. Unverbesserlich.Ich würde jetzt gern schlafen, aber es wird nicht funktionieren. Ich habe noch so viel Arbeit vor mir, ich habe auch noch so viele Gedanken in meinem Kopf. Und ich muss wieder anfangen zu schreiben, mein Kopf wird platzen, wenn ich es nicht tue. Ich mag zurzeit kaum reden, ich mag nicht telefonieren und kann auch nur schlecht dem folgen, was mir andere erzählen. Mein Kopf ist voll. Satt. Dicht. Aus. Und jetzt ist auch noch mein Eistee versiegt, was dann wohl bedeutet, dass ich morgen einkaufen muss. Hm. Schon wieder außer Haus. Mir behagt das nicht. Dafür habe ich morgen Abend etwas Ruhe - und das nehme ich mir jetzt als Insel. Gute Idee.
Es fällt mir schwer, über einige Dinge nicht zu schreiben - aber es ist besser so. Grüße gibt es trotzdem: An M., die eMail ist ehrlich und kann damit etwas anfangen - ich mache die Fehler ja doch. An Alta: Wilde Tage im Chaos, wir telefonieren bald mal in Ruhe. Oder lieber treffen mit Tee. Dann grüße ich die Käse-Spenderin und die Puzzle-Könige - und jetzt verkrümle ich mich in der Arbeit. Mal sehen, ob ich auch Fettflecken hinterlasse.