Ein bisschen Fieber
Ich gebe es zu: Aufregung mischt sich mit Vorfreude, manchmal veranstalten die beiden auch ein Wechselspiel und dazwischen immer wieder die Angst vor dem Versagen. Natürlich. Wo käme ich denn ohne meine Ängste hin? Am Ende sähe ich mir furchtlos jeden Horrorfilm an und lachte bei rollenden Köpfen. Nein. Erlaubt sind diese Panikattacken ohnehin, aber sie sind lästig, sie lassen mich tagsüber zusammenzucken - und Schweißausbrüche sind auch nicht immer sinnvoll. Der Gleichgesinnten geht es - hu, wie sollte es anders sein - ähnlich, wenngleich mich das schon wieder ein wenig beruhigt. Äh. Ja. Doch. Beruhigt mich. Wie das genau funktioniert, weiß ich zwar nicht, aber ich will auch gar nicht alles wissen. Ich bemühe mich, bis zum Samstag mich vorwiegend mit Vorfreude und Lampenfieber auseinderzusetzen, die Panik und Selbstzweifel werde ich mal vor die emotionale Tür setzen. Wenn es denn geht. Das Mini-Konzert, hm, nein, es war im Grunde genommen eine halbe Probe bei AltA verlief ja recht ordentlich. Aber es gibt noch genug Dinge, um die ich mich sorgen kann. Genug. Oder sogar viel zu viele.
Ach, ich habe den Montag und das dazugehörige Bild vollkommen vergessen. Mist. Ich lebe momentan einfach in einer anderen Dimension, ich vergesse viele Dinge, dafür habe ich auch fortwährend die Gitarre im Arm und den Mund voller Noten. Das gefällt mir. Und das Montagsbild. Hrmpf. Zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren kein Bild am Montag. Naja, ich kann es verkraften, vielleicht mache ich heute noch eines, ein Bild mit der Gleichgesinnten ohne Panik, aber mit Lachen. Ja, das ist eine gute Idee. Hm. Und jetzt wollte ich gerade schreiben, dass Donnerstag mein Lieblingstag sei, weil es den Zusammenhang mit der Zahl Fünf gibt. Nee, gibt es gar nicht. Es ist der vierte Tag der Woche, ärgerlich. Und mit dem Sonntag fange ich die Woche nicht an, das war mir schon immer fremd. Ich habe wirklich keine Ahnung, warum der Donnerstag für mich eine Fünf ist. Na, macht ja nichts, es gibt später ein Donnerstagsbild mit der Gleichgesinnten. Oder fünf Bilder. Mal sehen. Was für ein Choas. Und ich habe noch etwas vergessen, ich bin mir ganz sicher.
Seltsam ist es schon: In den vergangenen Tagen, Wochen habe ich immer wieder Menschen und Dinge gesehen, die mich befremden. Mal abgesehen von den Rauchern in ihren Wagen, die aus dem Fanster Asche und Filter werfen, aber innen und außen nach kaltem Rauch stinken. Mal abgesehen von den Sandalen-Trägern, die ihre Strümpfe niemals ausziehen - auf der anderen Seite fürchte ich mich aber auch massiv vor dem Anblick ihrer Zehnägel. Mal abgesehen von den Menschen, die mir auch in diesen Tagen zu verstehen geben, dass ich irgendwann mal erwachsen werden müsse - ich will mal wissen, was das bedeutet - und mal abgesehen davon, dass ich mich frage, wie viel all diese hässlichen Wahlplakate gekostet haben und wer das glaubt, was in großen Lettern neben gefärbten Haaren und colorierten Augen zu lesen ist. Ja, davon mal abgesehen, frage ich mich, wohin die Ruhe gegangen ist. Ruhe und Gelassenheit. Nein, nicht bei mir. Um mich herum. Alles ist hektisch, alles muss schnell sein und sofort. Alles. Und alles auf einmal. Ich werfe zurzeit das und die über Bord, die zu viel wollen, deren Geduldsfaden kürzer als der Blick zum Mond ist. Die Dinge haben Zeit. Finde ich. Überall kann niemand sein, ich muss es schon gar nicht allen Menschen recht machen und mir machen es auch nicht alle recht. Rechts. Oder links. Am liebsten alles. Genau. Oder eben manchmal nur eine Sache. Mich. Ha. Wieder der Egoismus. Fein.
Keine Grüße, die gibt es wieder in der kommenden Woche. Glaube ich.
Ach, ich habe den Montag und das dazugehörige Bild vollkommen vergessen. Mist. Ich lebe momentan einfach in einer anderen Dimension, ich vergesse viele Dinge, dafür habe ich auch fortwährend die Gitarre im Arm und den Mund voller Noten. Das gefällt mir. Und das Montagsbild. Hrmpf. Zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren kein Bild am Montag. Naja, ich kann es verkraften, vielleicht mache ich heute noch eines, ein Bild mit der Gleichgesinnten ohne Panik, aber mit Lachen. Ja, das ist eine gute Idee. Hm. Und jetzt wollte ich gerade schreiben, dass Donnerstag mein Lieblingstag sei, weil es den Zusammenhang mit der Zahl Fünf gibt. Nee, gibt es gar nicht. Es ist der vierte Tag der Woche, ärgerlich. Und mit dem Sonntag fange ich die Woche nicht an, das war mir schon immer fremd. Ich habe wirklich keine Ahnung, warum der Donnerstag für mich eine Fünf ist. Na, macht ja nichts, es gibt später ein Donnerstagsbild mit der Gleichgesinnten. Oder fünf Bilder. Mal sehen. Was für ein Choas. Und ich habe noch etwas vergessen, ich bin mir ganz sicher.
Seltsam ist es schon: In den vergangenen Tagen, Wochen habe ich immer wieder Menschen und Dinge gesehen, die mich befremden. Mal abgesehen von den Rauchern in ihren Wagen, die aus dem Fanster Asche und Filter werfen, aber innen und außen nach kaltem Rauch stinken. Mal abgesehen von den Sandalen-Trägern, die ihre Strümpfe niemals ausziehen - auf der anderen Seite fürchte ich mich aber auch massiv vor dem Anblick ihrer Zehnägel. Mal abgesehen von den Menschen, die mir auch in diesen Tagen zu verstehen geben, dass ich irgendwann mal erwachsen werden müsse - ich will mal wissen, was das bedeutet - und mal abgesehen davon, dass ich mich frage, wie viel all diese hässlichen Wahlplakate gekostet haben und wer das glaubt, was in großen Lettern neben gefärbten Haaren und colorierten Augen zu lesen ist. Ja, davon mal abgesehen, frage ich mich, wohin die Ruhe gegangen ist. Ruhe und Gelassenheit. Nein, nicht bei mir. Um mich herum. Alles ist hektisch, alles muss schnell sein und sofort. Alles. Und alles auf einmal. Ich werfe zurzeit das und die über Bord, die zu viel wollen, deren Geduldsfaden kürzer als der Blick zum Mond ist. Die Dinge haben Zeit. Finde ich. Überall kann niemand sein, ich muss es schon gar nicht allen Menschen recht machen und mir machen es auch nicht alle recht. Rechts. Oder links. Am liebsten alles. Genau. Oder eben manchmal nur eine Sache. Mich. Ha. Wieder der Egoismus. Fein.
Keine Grüße, die gibt es wieder in der kommenden Woche. Glaube ich.