Auf der Flucht
So. Immerhin liegt Hui Buh mit mir im Bett und sorgt für Ruhe, ich bin nicht einmal müde. Kein Wunder, ich habe heute Nachmittag geschlafen. Vollkommen erschöpft, vollkommen übermüdet. Und jetzt bin ich wach. Und die Gleichgesinnte fehlt mir. Oh, ich kann atmen und essen, ich kann arbeiten und denken, ich lebe weiter. Trotzdem fehlt sie mir. Ich finde das gut, ich mag das Gefühl. AltA fragte mich heute, ob ich mich nicht doch darüber gefreut hätte, wenn die Gleichgesinnte alles abgesagt und zu Hause geblieben wäre. Nein. So ist es richtig und gut, wenn auch ein wenig unbequem. Aber gut und richtig.
Viel geschafft habe ich heute, mal abgesehen von der Schlafzeitpause, die ich mir zwischenzeitlich genommen habe. Sehr viel. Und am Ende ist es immer noch zu wenig, ich komme gegen den Berg von Arbeit einfach nicht an. Macht nichts. Oder auch doch, ich habe immer wieder ein schlechtes Gewissen und denke, dass andere die Last besser bewältigen können. Könnten. Was auch immer. Unzulänglich fühle ich mich dann. Und schließlich fällt mir ein, dass ich die Gitarre noch nicht eine Sekunde angefasst habe, spiele mitten in der Nacht noch eine Stunde vor mich hin und bin immer noch noch nicht müde. Also sehe ich mir wieder mal einen Film an. Auf der Flucht. Mit dem guten Herrn Ford. Gern. Immer wieder. Und ich werde sicher nicht müde. Vielleicht liegt das am Nachmittagspausenschlaf, vielleicht liegt es am Vermissen. Wer weiß. Gute Nacht, Armin
Viel geschafft habe ich heute, mal abgesehen von der Schlafzeitpause, die ich mir zwischenzeitlich genommen habe. Sehr viel. Und am Ende ist es immer noch zu wenig, ich komme gegen den Berg von Arbeit einfach nicht an. Macht nichts. Oder auch doch, ich habe immer wieder ein schlechtes Gewissen und denke, dass andere die Last besser bewältigen können. Könnten. Was auch immer. Unzulänglich fühle ich mich dann. Und schließlich fällt mir ein, dass ich die Gitarre noch nicht eine Sekunde angefasst habe, spiele mitten in der Nacht noch eine Stunde vor mich hin und bin immer noch noch nicht müde. Also sehe ich mir wieder mal einen Film an. Auf der Flucht. Mit dem guten Herrn Ford. Gern. Immer wieder. Und ich werde sicher nicht müde. Vielleicht liegt das am Nachmittagspausenschlaf, vielleicht liegt es am Vermissen. Wer weiß. Gute Nacht, Armin