Irgendwie durcheinander
Ich habe heute gearbeitet und dann auch wieder nicht. Ich habe mich entspannt und dann auch wieder nicht. Ich habe nachgedacht und dann auch wieder nicht. Alles auf einmal und nichts richtig, meine Spezialität, auch wenn ich noch übe, diesen Zustand zu perfektionieren. In wenigen Minuten kommt T. vorbei und dann werden wir ganz sicher Wein trinken, die Flasche ist geöffnet und mein Kopf auch. Ein entspannter Abend, das kann ich heute auch wirklich gut vertragen. Dabei gibt es im Grunde genommen gar keinen Grund für Panik, denn die Nachwehen des gestrigen Abends sind durchgehend positiv. Bei SK war es arbeitsam und angenehm, zudem habe ich seit langer Zeit wieder Brot gegessen. Allein das ist schon eine Erwähnung wert: Ich aß Brot. Schön. Und dann das überraschende, nein, spontane Treffen mit der Gleichgesinnten, eine ruhige Nacht im Stadtasyl. Ja, ich habe lange und viel geschlafen, traumlos. Warum dann diese Hektik heute? Das Durcheinander? Hm. Ich weiß es nicht, nein, wirklich nicht. So.
Angst. Ich habe auch Angst. Vor vielen und vor wenigen Dingen. Zum Beispiel davor, dass ein Loch in meinem Kopf ist und alle Gedanken und Ideen herausfließen. Aber wenn ich mich durch das Internet lese, dann fürchten sich die Menschen vor ganz wichtigen, globalen Dingen. Oder vor dem amerikanischen Präsidenten. Hm. Mich befremdet das und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch nachts wach liegt und denkt: "Gute Güte, hoffentlich macht Herr Bush heute keinen Unfug." Und wenn, dann könnten diese Gedanken auch nichts daran ändern. Aber vielleicht, wenn es alle auf die Deckseiten ihrer Oktavhefte schreiben, in denen sie sorgsam jeden Traum festhalten, wenn es alle auf die Heckscheiben ihrer Wagen kleben, wenn es alle laut sagen, nachdem sie einander begrüßen, vielleicht wird dann etwas anders. Guten Tag, ich fürchte mich vor George Bush. Ja, das wäre vermutlich eine Möglichkeit. Vielleicht. Und ich fürchte mich auch davor, dass die Menschen müde mit dem Kopf schütteln, wenn ich meine Texte vorlese. Hm. Nicht nur vielleicht, sondern ganz sicher.
Grüße. An Frau H., die in den vergangenen Tagen für so viel Erheiterung gesorgt hat - ich sage nur: Giraffe. Und an die Gleichgesinnte, denn das ist wirklich gleich im Sinn. Und an AltA, ich freue mich schon auf den Tag im Juli und schließlich und nicht zuletzt an T., denn das werden gute Stunden. Oh, und noch an meine Katze, das Fotomodell und an meinen Kopf. Hallo. Und mein Lächeln kommt so langsam wieder - trotz der vielen Arbeit.
Angst. Ich habe auch Angst. Vor vielen und vor wenigen Dingen. Zum Beispiel davor, dass ein Loch in meinem Kopf ist und alle Gedanken und Ideen herausfließen. Aber wenn ich mich durch das Internet lese, dann fürchten sich die Menschen vor ganz wichtigen, globalen Dingen. Oder vor dem amerikanischen Präsidenten. Hm. Mich befremdet das und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch nachts wach liegt und denkt: "Gute Güte, hoffentlich macht Herr Bush heute keinen Unfug." Und wenn, dann könnten diese Gedanken auch nichts daran ändern. Aber vielleicht, wenn es alle auf die Deckseiten ihrer Oktavhefte schreiben, in denen sie sorgsam jeden Traum festhalten, wenn es alle auf die Heckscheiben ihrer Wagen kleben, wenn es alle laut sagen, nachdem sie einander begrüßen, vielleicht wird dann etwas anders. Guten Tag, ich fürchte mich vor George Bush. Ja, das wäre vermutlich eine Möglichkeit. Vielleicht. Und ich fürchte mich auch davor, dass die Menschen müde mit dem Kopf schütteln, wenn ich meine Texte vorlese. Hm. Nicht nur vielleicht, sondern ganz sicher.
Grüße. An Frau H., die in den vergangenen Tagen für so viel Erheiterung gesorgt hat - ich sage nur: Giraffe. Und an die Gleichgesinnte, denn das ist wirklich gleich im Sinn. Und an AltA, ich freue mich schon auf den Tag im Juli und schließlich und nicht zuletzt an T., denn das werden gute Stunden. Oh, und noch an meine Katze, das Fotomodell und an meinen Kopf. Hallo. Und mein Lächeln kommt so langsam wieder - trotz der vielen Arbeit.