Ein getarnter Montag
Feiertage. Ich mag sie nicht, ich mochte sie nicht und ich werde sie auch nicht mögen. Dieser Montag ist so ein Beispiel für diese Antipathie, die schon allein darauf beruht, dass ich an so einem Tag arbeiten muss. An so einem Tag, an so einem Tag. Lästig ist das, mehr als lästig. Ich mag den Montag, aber ich mag ihn nicht, wenn er sich als Feiertag verkleidet. In dem Fall mag ich gar keinen Tag. Die Geschäfte haben nicht geöffnet, die Menschen auf den Straßen sind von so einer widerwärtigen Langsamkeit, dass ich fortwährend "in dem Koffer ist eine Bombe" schreien möchte. Im Auto hört mich ja auch niemand, da kann ich schreien, so viel ich will und von draußen sieht es dann so aus, als ob ich singe. Klasse. Jetzt sieht es so aus, als ob ich schreibe, dabei drücke ich nur ein paar Tasten auf dem Tragbaren, um meinen Tag festzuhalten. Festhalten. Ich habe in den vergangenen Tagen viel über die Verstrichenes nachgedacht, viel sinniert und dann blieben meine Augen an den alten Fotos hängen. Zeit. Vergeht, vergeht. Und ich will gar nichts festhalten, aber diese Fotos tun es. Erinnerungen, Jugend, Gefühle - alles in dieses Bildern. Festgehalten. Und ich frage mich dann, wo all die Zeit geblieben ist, die Zeit zwischen dem Drücken des Auslösers. Dazwischen. Hm. Weg. Kommt auch nicht wieder. Vergessen. Vergangen. Fort. Äh, wo war ich? Hm. Ah, ich bringe jetzt erst einmal diesen Tag zu Ende, denn ich habe nach den Tagen der immensen Arbeit auch heute wieder viel geleistet, ich bin wahrhaft zufrieden. Was morgen in den lokalen Zeitungen zu lesen sein wird, ist schon mehr als 24 Stunden alt - irgendwann werden es mehr und mehr, die meine Zeitung nutzen. Irgendwann? Schon bald.
Die Gleichgesinnte schläft längst, ich bin noch nicht einmal müde. Diese Arbeitstag machen meinen Geist so wach, zumal heute auch noch so viele Dinge geschehen sind. Zum einen der nette virtuelle Plausch mit J., der eine ähnliche Zeitung wie ich führt - und mich macht es dann immer stolz, wenn die Menschen überrascht sind, dass ich allein arbeite. Ja. Schließlich eröffnete sich heute mir auch noch die Möglichkeit, in diesem Monat an einer weiteren Lesung teilzunehmen und ich bin gespannt, was da nun passiert. Kleine Höhenflüge an diesem Tag und ich fühle, das weitere Kräfte in mich drängen. Langsam. Es wird immer mehr, die Gleichgesinnte hat daran einen nicht unerheblichen Anteil. Nicht unerheblich, ja.
Hm. Ich denke, ich versuche mal ein wenig zu schlafen, morgen wird es wieder anstrengend - aber es gibt auch ein paar Höhepunkte. Hm. Hm. Hm. Na, mal sehen, vielleicht stelle ich ein paar Fotos vom morgigen Tag hier auf die Seite. Und jetzt: Licht aus.
...äh, und ein paar Grüße an all die, die an mich glauben und mir in den vergangenen Tagen Mut zugesprochen haben - Danke! Außerdem an an Alta und das kleine A., die zickigste Katze der Welt und an die Gleichgesinnte. Dauernd. Und immer. Und lächelnd.
Die Gleichgesinnte schläft längst, ich bin noch nicht einmal müde. Diese Arbeitstag machen meinen Geist so wach, zumal heute auch noch so viele Dinge geschehen sind. Zum einen der nette virtuelle Plausch mit J., der eine ähnliche Zeitung wie ich führt - und mich macht es dann immer stolz, wenn die Menschen überrascht sind, dass ich allein arbeite. Ja. Schließlich eröffnete sich heute mir auch noch die Möglichkeit, in diesem Monat an einer weiteren Lesung teilzunehmen und ich bin gespannt, was da nun passiert. Kleine Höhenflüge an diesem Tag und ich fühle, das weitere Kräfte in mich drängen. Langsam. Es wird immer mehr, die Gleichgesinnte hat daran einen nicht unerheblichen Anteil. Nicht unerheblich, ja.
Hm. Ich denke, ich versuche mal ein wenig zu schlafen, morgen wird es wieder anstrengend - aber es gibt auch ein paar Höhepunkte. Hm. Hm. Hm. Na, mal sehen, vielleicht stelle ich ein paar Fotos vom morgigen Tag hier auf die Seite. Und jetzt: Licht aus.
...äh, und ein paar Grüße an all die, die an mich glauben und mir in den vergangenen Tagen Mut zugesprochen haben - Danke! Außerdem an an Alta und das kleine A., die zickigste Katze der Welt und an die Gleichgesinnte. Dauernd. Und immer. Und lächelnd.