Nebenbei
Ich glaube, jetzt ist erst einmal Ruhe. Hm. Ich brauche immer ein paar Stunden, bis ich in den Tag gestartet bin, dass ich mir heute aufgefallen. Und dann, wenn ich so richtig in Fahrt bin, ist die Zeit abgelaufen, eine Sirene ertönt und ich stehe oder sitze da und erreiche niemanden mehr. Das ist wirklich ärgerlich. Wirklich. Andere Menschen machen um 17 Uhr Feierabend und ich kann das nicht in meinen Kopf bekommen. Naja, da sind ja auch andere Dinge drin, meistens Unfug. So wie die Foto-Aktion heute morgen, bei der ich zitternd die Kamera ausgerichtet habe und ebenso zitternd im Schnee stand. Bitter kalt war es, aber dichter Schneefall - wunderschön. Wenn es nach mir ginge, dann dürfte es das ganze Jahr schneien und regnen, zwischendurch ein paar Sonnenstrahlen und mein Wetter wäre perfekt. Gut, der Schnee müsste liegen bleiben - so wie jetzt -, aber das sollte durchaus umzusetzen sein, wenn ich meine eigene Welt kreiere. Irgendwann. Die Schnee- und Regenwelt. Und kurze Tage und lange Nächte hätte ich gern, nicht diese endlose Helligkeit im Sommer, die mir immerzu sugeriert, dass ich wachbleiben müsse, weil es ja noch gar nicht dunkel sei. Nein, das will ich nicht. Ganz sicher nicht. Vielleicht kann ich die Jahreszeiten ja auch auf den Monat verteilen und ein wenig umgestalten: In den ersten beiden Wochen ist Winter, dann folgen zehn Tage Herbst und den Rest gestehe ich dem Sommer zu. Bitte keinen Frühling, diese Jahreszeit interessiert mich so gar nicht. Warum eigentlich. Hm. Weiß ich auch nicht. Oder es ist mir zu mühsam, in meinem Kopf nach einer Erklärung zu graben, der Boden ist ohnehin gefroren. Draußen und in meinem Kopf.
So ganz nebenbei habe ich heute die Galerien wieder zum Leben erweckt. Morgen habe ich dann ein wenig Zeit, um den Nachschub, der schon lange auf dem Rechner liegt, auch hier zu präsentieren.
Heute Abend gehe ich ins Theater. Oder in eine Lesung. Hm. Naja, eines von beiden oder beides in einem. Äh, wie auch immer. B. lädt mich ein und ich bin aufgeregt und freue mich. Schon allein deswegen, weil sie es geheim gehalten hat. Schon allein deshalb, weil ich die Karten nie gekauft hätte. Träger Kerl, ich. Und jetzt werde ich einen wundervollen Abend genießen, ein wenig wie Urlaub. Die Erinnerungen an die letzten Stunden, in denen ich noch las werden wieder wach. Äh, ach so: Ich gehe zu Max Goldt - und ich bin sicher, dass es kein ernster Abend wird.
Grüße. Genau. An AltA und an meine Katze, an den Schneekönig und an die Geburtstagskinder in Berlin und nebenan. An B. und gut. Und jetzt muss ich mich beeilen, sonst komme ich wieder einmal zu spät. Ich wette, Max Goldt mag das nicht. B. bestimmt auch nicht.
So ganz nebenbei habe ich heute die Galerien wieder zum Leben erweckt. Morgen habe ich dann ein wenig Zeit, um den Nachschub, der schon lange auf dem Rechner liegt, auch hier zu präsentieren.
Heute Abend gehe ich ins Theater. Oder in eine Lesung. Hm. Naja, eines von beiden oder beides in einem. Äh, wie auch immer. B. lädt mich ein und ich bin aufgeregt und freue mich. Schon allein deswegen, weil sie es geheim gehalten hat. Schon allein deshalb, weil ich die Karten nie gekauft hätte. Träger Kerl, ich. Und jetzt werde ich einen wundervollen Abend genießen, ein wenig wie Urlaub. Die Erinnerungen an die letzten Stunden, in denen ich noch las werden wieder wach. Äh, ach so: Ich gehe zu Max Goldt - und ich bin sicher, dass es kein ernster Abend wird.
Grüße. Genau. An AltA und an meine Katze, an den Schneekönig und an die Geburtstagskinder in Berlin und nebenan. An B. und gut. Und jetzt muss ich mich beeilen, sonst komme ich wieder einmal zu spät. Ich wette, Max Goldt mag das nicht. B. bestimmt auch nicht.