Vorlieben
Wieder ein Tag, den ich nicht vergessen kann. Muss ich ja auch nicht, will ich ja auch nicht, werde ich auch nicht. Bäh. Ich merke, dass ich müde bin. Die Arbeit ist mir zu Kopf gestiegen, es ist und es war zu viel in den vergangenen Monaten. Umso besser, dass ich in diesen Tagen Maß halte - fast glaube ich, dass ich Weihnachten verpassen werde. Nein, sicher nicht. Ich bin von meiner Mutter eingeladen worden, um am Heiligabend mit ihr und ihrem Mann zu essen. Hm. Mein Bruder wird auch dort sein. Noch einmal hm. Aber ich werde mich durch das Essen mogeln und möglichst kein Wort sprechen. Möglichst. Vielleicht ein paar Sätze zum Wetter, die ich am Vorabend einstudieren werde. Säße ich mit ihr allein dort, wäre es ein lustiger Abend. Ja. Aber da sind diese zwei anderen. Naja, viel mehr als zwei Stunden wird der Spuk nicht dauern und das werde ich überstehen. Wehmütig denke ich dann zurück an die Zeit, als ich in einer großen Familie Gast war, dort Weihnachten erlebte, dass mir die Tränen in die Augen schossen. Das ist lange her, sehr lang. Puh, schon 15 Jahre. Ungefähr. Sollte ich dann irgendwann einmal doch Weihnachten feiern, dann würde ich es ähnlich machen. Im Grunde genommen war es gar nicht so viel anders, es war friedlich. Friedlich! Mensch. An so ein Fest kann ich mich in der eigenen Familie nicht erinnern. Aber daran, diese blöde Radio-Sendung "Weihnachten auf See" hören zu müssen. Na, das bleibt mir mittlerweile erspart. Immerhin. Andernfalls bräuchte ich dringend Ohropax. Ha. Damit ließe sich auch das Abendessen spielend leicht überstehen. Aber ich will nicht zu garstig erscheinen, denn es gibt vermutlich einen kleinen Lichtblick am 24. Dezember. Einen kleinen. Aber ich will nicht vorgreifen, am Ende geschehen ohnehin eigenwillige Dinge.
Hunger. Habe ich. Hunger. Und dann weiß ich, dass ich gleich noch einen amerikanischen Schnellversorger aufsuchen werde. Einen? Ja, einen und zwar den Einen, der mir schmeckt und nach dem mir nicht schlecht wird. Es gibt nur einen Burger King. So, nun ist es raus, ich mag McDonalds nicht. Nicht mehr, denn ich gebe zu, dort oft genug gewesen zu sein. Jetzt nicht mehr. Jetzt nicht mehr. Nach dem Verzehr der Pappbrötchen wird mir so schlecht, dass ich tagelang Bauchschmerzen habe. Das ist nicht so schlimm, ich gehe einfach nicht mehr dort hin. Das Netz Könige ist mittlerweile so weit verbreitet, dass ich mich auch so ernähren kann. Pah, ich verzichte auf die Fisch-Macs und bin nunmehr umgestiegen auf Crispy Chicken. Ha. Das ist wenigstens noch eine Mahlzeit, das schmeckt und hinterher geht es mir so wie vorher. Und darauf freue ich mich. Auf den Abend freue ich mich auch - und ich muss T. anrufen, ganz dringend.
So, das wäre erledigt und noch einige andere Dinge. Und jetzt? Ich muss los. Dringend. Nicht, dass die bei den Amerikanern einen Nahrungsmittelstopp einführen. Das wäre eine Katastrophe. Zumindest für mein Bauchgefühl. Mein Bauchgefühl. Und die anderen Gefühle auch.
Nun aber schnell. Grüße. An. Äh. An AltA mit dem Dank für die Freundschaft. Kann ich mich dafür eigentlich bedanken? Doch, ja. Oder freue mich schlichtweg darüber. An B., weil ich morgens immer entspannt bin - die Therapie wirkt also. Und an das beste Ypsilon von allen: Hallo? Ist jemand zu Hause? Hm. Mit der neuen Mütze und Frau Feenblau mache ich mich jetzt auf den Weg. Bis später dann, hier, in meinem Irrenhaus.
Hunger. Habe ich. Hunger. Und dann weiß ich, dass ich gleich noch einen amerikanischen Schnellversorger aufsuchen werde. Einen? Ja, einen und zwar den Einen, der mir schmeckt und nach dem mir nicht schlecht wird. Es gibt nur einen Burger King. So, nun ist es raus, ich mag McDonalds nicht. Nicht mehr, denn ich gebe zu, dort oft genug gewesen zu sein. Jetzt nicht mehr. Jetzt nicht mehr. Nach dem Verzehr der Pappbrötchen wird mir so schlecht, dass ich tagelang Bauchschmerzen habe. Das ist nicht so schlimm, ich gehe einfach nicht mehr dort hin. Das Netz Könige ist mittlerweile so weit verbreitet, dass ich mich auch so ernähren kann. Pah, ich verzichte auf die Fisch-Macs und bin nunmehr umgestiegen auf Crispy Chicken. Ha. Das ist wenigstens noch eine Mahlzeit, das schmeckt und hinterher geht es mir so wie vorher. Und darauf freue ich mich. Auf den Abend freue ich mich auch - und ich muss T. anrufen, ganz dringend.
So, das wäre erledigt und noch einige andere Dinge. Und jetzt? Ich muss los. Dringend. Nicht, dass die bei den Amerikanern einen Nahrungsmittelstopp einführen. Das wäre eine Katastrophe. Zumindest für mein Bauchgefühl. Mein Bauchgefühl. Und die anderen Gefühle auch.
Nun aber schnell. Grüße. An. Äh. An AltA mit dem Dank für die Freundschaft. Kann ich mich dafür eigentlich bedanken? Doch, ja. Oder freue mich schlichtweg darüber. An B., weil ich morgens immer entspannt bin - die Therapie wirkt also. Und an das beste Ypsilon von allen: Hallo? Ist jemand zu Hause? Hm. Mit der neuen Mütze und Frau Feenblau mache ich mich jetzt auf den Weg. Bis später dann, hier, in meinem Irrenhaus.