Ich muss los
Frisch geduscht zu später Stunde, gut gelaunt und ein wenig müde und auch - ja, ich gebe es zu - ein wenig unzufrieden. Aber die Grundstimmung ist positiv. Na, das ist doch etwas, Herr Sengbusch. Ereignislos war der Tag nicht, nein, vor allen Dingen war er entspannt. Sehr entspannt. Zwischendurch habe ich gearbeitet, geschlafen, gearbeitet, getrunken und gearbeitet und geschlafen. Oh, ja, es geht mir wohl, das kann ich sagen. Dennoch war mein Tag von einer gewissen Hektik geprägt, davon, dass ich zu spät bin. Das geflügelte Wort des heutigen Tages: "Ich muss los." Und das in einer Frequenz, in der kein Kolibri seine Flügel schlagen kann. Ich muss los. Wohin? An die Arbeit. Und weiter. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass dieser Satz überall Verwendung findet oder finden kann. Ich muss los. Ich werde mich in diesem Satz wieder finden, er spiegelt die Rastlosigkeit wider. Wirklich.
Angeblich ist es unordentlich bei mir. Angeblich. Seltsam. Ich finde es überhaupt nicht unordentlich, es ist einfach nur chaotisch und ein Saustall. Ja, Mensch, Armin, ich muss das mal so deutlich sagen: Es ist eine Katastrophe und das Räumkommando hat Urlaub. Oder es ist noch gar nicht bestellt. Kürzlich wurde hier in der Gegend ein Kleinwagen vermisst - er könnte auch in meiner Wohnung auftauchen, wenn ich hier mal aufräume. Das mache ich auch. Mensch. Bald. Nächste Woche. Ich muss ja wie ein Frosch von Seerosenblatt zu Seerosenblatt hüpfen, damit ich ins Badezimmer gelange. Nur, dass ich keine Seerosenblätter finde, sondern auf Stellen hoffe, die gefahrlos zu betreten sind. Fast möchte ich mir zurufen: Vorsicht, das Eis trägt noch nicht. Ich muss hier aufräumen, es reicht wirklich. Wirklich. Und vielleicht finde ich dann ein paar Dinge wieder, die ich gar nicht suche. Hoffentlich.
Ich muss ins Bett, ich bin überdreht. Glaube ich. Im Grunde genommen bin ich schon im Bett. Gedanklich. Überdreht. Na, macht nichts. Mit dieser Energie in mir werde ich auch noch aufräumen können. Und. Verflixt. Morgen muss ich Frau Feenblau aufräumen, bevor ich mit ihr zur Werkstatt fahre. Immer aufräumen. Außen. Und mein Kopf? Dort, ja, auch dort lichtet sich das Chaos. Ich habe schon einiges entsorgt. Weggeworfen. Ja. Fein. Gut, Armin.
Grüße. Hm. An S., eine Antwort ist meiner Gedankenwarteschleife. An die blickgewandte Kellnerin: Schönen Dank für das Rausnehmen der Getränke. An AltA mit tabellarischen Gedanken. An Könige und Göttinnen - die wissen Grüße wenigstens noch zu würdigen. Und an meine Katze: Es ist kalt da draußen. Mensch. Wer sich ebenfalls überdreht fühlt, dem ich spendiere ich verworrene Gedanken. Oder linksdrehende Gefühle. Manchmal hilft es.
Ach, und wer sich wundert, warum alles so heiter ist: Bitte, bitte, es kommen sicher auch wieder depressive Tage. Nur Geduld.
Angeblich ist es unordentlich bei mir. Angeblich. Seltsam. Ich finde es überhaupt nicht unordentlich, es ist einfach nur chaotisch und ein Saustall. Ja, Mensch, Armin, ich muss das mal so deutlich sagen: Es ist eine Katastrophe und das Räumkommando hat Urlaub. Oder es ist noch gar nicht bestellt. Kürzlich wurde hier in der Gegend ein Kleinwagen vermisst - er könnte auch in meiner Wohnung auftauchen, wenn ich hier mal aufräume. Das mache ich auch. Mensch. Bald. Nächste Woche. Ich muss ja wie ein Frosch von Seerosenblatt zu Seerosenblatt hüpfen, damit ich ins Badezimmer gelange. Nur, dass ich keine Seerosenblätter finde, sondern auf Stellen hoffe, die gefahrlos zu betreten sind. Fast möchte ich mir zurufen: Vorsicht, das Eis trägt noch nicht. Ich muss hier aufräumen, es reicht wirklich. Wirklich. Und vielleicht finde ich dann ein paar Dinge wieder, die ich gar nicht suche. Hoffentlich.
Ich muss ins Bett, ich bin überdreht. Glaube ich. Im Grunde genommen bin ich schon im Bett. Gedanklich. Überdreht. Na, macht nichts. Mit dieser Energie in mir werde ich auch noch aufräumen können. Und. Verflixt. Morgen muss ich Frau Feenblau aufräumen, bevor ich mit ihr zur Werkstatt fahre. Immer aufräumen. Außen. Und mein Kopf? Dort, ja, auch dort lichtet sich das Chaos. Ich habe schon einiges entsorgt. Weggeworfen. Ja. Fein. Gut, Armin.
Grüße. Hm. An S., eine Antwort ist meiner Gedankenwarteschleife. An die blickgewandte Kellnerin: Schönen Dank für das Rausnehmen der Getränke. An AltA mit tabellarischen Gedanken. An Könige und Göttinnen - die wissen Grüße wenigstens noch zu würdigen. Und an meine Katze: Es ist kalt da draußen. Mensch. Wer sich ebenfalls überdreht fühlt, dem ich spendiere ich verworrene Gedanken. Oder linksdrehende Gefühle. Manchmal hilft es.
Ach, und wer sich wundert, warum alles so heiter ist: Bitte, bitte, es kommen sicher auch wieder depressive Tage. Nur Geduld.