Wirres Zeug
Entscheidungen. Oh. Meine unbenannte Schwäche. Defizit. Dabei geht es mir gar nicht darum, dass ich mich nicht entscheiden kann, in der Regel ist es mir egal, was geschieht. Fatalistisch. Vielleicht. Ich will nur schreiben. Und meine Ruhe. Nihilistisch. Vielleicht. Es wird schlimmer. In meinem Kopf. Wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, wo mein Kopf überhaupt ist. Irgendwo. Vielleicht unter meinem Bett, das würde den entsetzlichen Gestank, für den ich meine Katze momentan verantwortlich mache, auch erklären. Aber ich traue mich nicht, unter meinem Bett nachzusehen. Ich traue mich in diesen Tagen ohnehin nicht viel. Entscheidungen. Ich habe mich wieder einmal entschieden, vor dem was mich bedrängt zu fliehen. Ein Held bliebe stehen und kämpfte bis zum Tod - also bin ich kein Held. Wie beruhigend, ich trage nicht das Schicksal der Welt in meinen Händen, muss den Planeten nicht retten. Aber vielleicht mich.
Seit Tagen reden und schreiben sie wirr, Herr Sengbusch.
Ganz ehrlich? Ich weiß es und lasse es geschehen.
Ein kurzer Nachmittag mit ein wenig Arbeit, zuvor eine Nacht in Abwesenheit, im Rausch und in einer fremden Welt. Willkommen. Gut. Auch heute werde ich mich wieder von diesem Loch entfernen, ich muss hier raus. Ruhe. Weg. Die Stunden im Büro ertrage ich zurzeit nur mit Kopfhörern, mit lauter Musik in meinen Ohren. Ich mache nichts als Unfug, die Kontrolle ist mir längst entglitten. Irgendwann muss ich das Lenkrad wieder in die Finger bekommen. So hätte ich heute beinahe meinen arbeitsintensiven Nachmittag versäumt. Lustlos. Ohne Motivation. Anderes wogt in mir und ich brauche freie Sicht auf das Chaos. Aber wie soll ich sehen, wenn ich nicht einmal weiß, wo sich mein Kopf befindet. Wie soll ich sehen, wenn das Chaos meine Körperlänge übersteigt.
Ich verabschiede mich. Nicht von meinem Körper. Ich bin in Gedanken. Weg. Fort. Ruhe.
An. Ach so. Grüße. An M., auch wenn Du mich mit diesen spontanen eMails immer enthauptest - und eine Frage ist noch offen. An das beste Ypsilon von allen und an N. mit süßlichen Applikationen. Nach Kiel, ich komme wieder. Mensch. Dauert immer zu lange, ich weiß. An B., auch wenn es jetzt schon fast zu viel sein könnte. Und an meine Katze für die endlose Geduld mit dem Rabenkatzenvater. Mein Lächeln ist in diesen Tagen verschwunden, aber ich finde es wieder, wenn ich den Kopf wieder auf den Schultern trage.
Seit Tagen reden und schreiben sie wirr, Herr Sengbusch.
Ganz ehrlich? Ich weiß es und lasse es geschehen.
Ein kurzer Nachmittag mit ein wenig Arbeit, zuvor eine Nacht in Abwesenheit, im Rausch und in einer fremden Welt. Willkommen. Gut. Auch heute werde ich mich wieder von diesem Loch entfernen, ich muss hier raus. Ruhe. Weg. Die Stunden im Büro ertrage ich zurzeit nur mit Kopfhörern, mit lauter Musik in meinen Ohren. Ich mache nichts als Unfug, die Kontrolle ist mir längst entglitten. Irgendwann muss ich das Lenkrad wieder in die Finger bekommen. So hätte ich heute beinahe meinen arbeitsintensiven Nachmittag versäumt. Lustlos. Ohne Motivation. Anderes wogt in mir und ich brauche freie Sicht auf das Chaos. Aber wie soll ich sehen, wenn ich nicht einmal weiß, wo sich mein Kopf befindet. Wie soll ich sehen, wenn das Chaos meine Körperlänge übersteigt.
Ich verabschiede mich. Nicht von meinem Körper. Ich bin in Gedanken. Weg. Fort. Ruhe.
An. Ach so. Grüße. An M., auch wenn Du mich mit diesen spontanen eMails immer enthauptest - und eine Frage ist noch offen. An das beste Ypsilon von allen und an N. mit süßlichen Applikationen. Nach Kiel, ich komme wieder. Mensch. Dauert immer zu lange, ich weiß. An B., auch wenn es jetzt schon fast zu viel sein könnte. Und an meine Katze für die endlose Geduld mit dem Rabenkatzenvater. Mein Lächeln ist in diesen Tagen verschwunden, aber ich finde es wieder, wenn ich den Kopf wieder auf den Schultern trage.