Wer Sturm will...
...muss Wind säen. Oder so ähnlich. Oh, Vorsicht, ich bin pikanten Stimmung. Leicht entzündlich. Wer mich in diesem Minuten erwischt, wird nicht viel Freude habe. Es gibt noch Menschen, die glauben, dass ich nicht wirklich böse werden kann. Oder es sein kann. Oder einfach nur aussehen kann. Ich beurteile das nicht, aber ich weiß, dass es gefährlich ist, mich zu reizen. Und der Widerhall des Rufes, der in meinen Wald hinein schallt, ist gewaltig. Nicht gewalttätig, nein. Aber es ist gefährlich, ganz gleich, wer der Widerpart ist. Gut, was ist passiert. Im Grunde genommen noch nichts, schließlich hat niemand mit mir gesprochen. Fakt ist aber, dass mir der Springer Verlag hinter vorgehaltener Hand den Krieg erklärt. Das ist zum einen wirklich handfestes Lob, denn meine Zeitung entwickelt sich zu einer Konkurrenz, zum anderen ist es eine Enttäuschung. Warum? Nun, ganz genau genommen betrifft es ja nicht nur mich, sondern auch noch M., der bis vor wenigen Wochen, Monaten noch meine rechte Hand oder die andere Hälfte der Zeitung war. Nachdem er auf Drängen des Mediengiganten seine Mitarbeit zwangsweise aufgeben musste, wird nun jeglicher Informationsfluss zwischen ihm und mir unterbunden. Angeblich hat er mir verbotenerweise Mitteilungen weiter geleitet. Das ist lächerlich. Und mich widert der Führungsstil jenes Herrn K. an, der immer wieder von der Menschlichkeit im System spricht, der aber nicht in der Lage ist, Kommunikation auf der untersten Ebene zu praktizieren. Enttäuschend. Und bei all dem Kopfschütteln bewegt mich vor allem die Lage M.'s, dessen berufliche Zukunft auf dem Spiel steht. Und das ist wirklich entsetzlich.
Dabei hat der Tag wundervoll begonnen - so wie der gestrige aufgehört hat. Ein Traum. Nein.nein, es war alles real, obwohl ich so viel geschlafen habe. Entspannt. Heute Morgen fühlte ich mich wie nach zwei Tagen Urlaub. Eine andere Welt. Anders. Gut. Und so gesund. Zu allem Überfluss habe ich dann mit C. auch noch einen wirklich grandiosen Film gesehen, an diesem Tag konnte gar nichts schlecht sein. Vermute ich. Es gibt solche Tage. Ja. Zweifelsfrei. Und welcher Film? Ach ja: Butterfly Effect. Um den Anglizismus kam nicht herum. Und ich bin noch immer beeindruckt, denke noch immer über den Film nach. Immer noch. Damit kann ich auch nicht aufhören.
Ich gehe ins Bett, der Tag hat mich erledigt. Das Theater am Ende war einfach zu viel für mich, daran kann nur ich etwas ändern und ich kann jetzt nicht. Trotzdem Grüße. An C., die alles gut werden lässt und an M., dem ich helfen werde, wie ich nur kann. An das beste Ypsilon, der ich vermutlich noch mehr Kraft zukommen lassen muss, damit sie all den Unbill übersteht und an meine Katze, die heute den Wettstreit der Zicken gewonnen hat - ich gebe auf. Ich wünsche allen einen klaren Kopf und die Gedanken, die alles befruchten. Es ist gut, es ist. Anders.
Dabei hat der Tag wundervoll begonnen - so wie der gestrige aufgehört hat. Ein Traum. Nein.nein, es war alles real, obwohl ich so viel geschlafen habe. Entspannt. Heute Morgen fühlte ich mich wie nach zwei Tagen Urlaub. Eine andere Welt. Anders. Gut. Und so gesund. Zu allem Überfluss habe ich dann mit C. auch noch einen wirklich grandiosen Film gesehen, an diesem Tag konnte gar nichts schlecht sein. Vermute ich. Es gibt solche Tage. Ja. Zweifelsfrei. Und welcher Film? Ach ja: Butterfly Effect. Um den Anglizismus kam nicht herum. Und ich bin noch immer beeindruckt, denke noch immer über den Film nach. Immer noch. Damit kann ich auch nicht aufhören.
Ich gehe ins Bett, der Tag hat mich erledigt. Das Theater am Ende war einfach zu viel für mich, daran kann nur ich etwas ändern und ich kann jetzt nicht. Trotzdem Grüße. An C., die alles gut werden lässt und an M., dem ich helfen werde, wie ich nur kann. An das beste Ypsilon, der ich vermutlich noch mehr Kraft zukommen lassen muss, damit sie all den Unbill übersteht und an meine Katze, die heute den Wettstreit der Zicken gewonnen hat - ich gebe auf. Ich wünsche allen einen klaren Kopf und die Gedanken, die alles befruchten. Es ist gut, es ist. Anders.