Hinterhältig

Martini statt Ballisto - das konnte nicht gut gehen. Wieder eine dieser Wellen, die mich nach unten drückt, die meinen Kopf auf die Felsen schlagen lässt. Ich kann es knirschen hören, die Knochen, die Gedanken brechen. Noch eine Welle und ich kann nicht schwimmen. Oh, diese Gedanken sind hinterhältig und in eben diesen Stunden bin ich allein. Das ist in der Theorie nicht katastrophal, aber in der Praxis verhängnisvoll. In dieser Nacht. Hallo Martini, dich lasse ich lieber allein - dann sind wir es beide. Das ist nun wirklich eine unschöne Wendung des Abends und ich werde sehen, wie ich mit diesem Unbill fertig werde. Mir platzt der Schädel, ich wünschte, der Kopf und nicht die Hand hätte den Weg in die Glastür gefunden. Nein, keine suizidalen Gedanken, nur lieber Schmerzen außerhalb des Kopfes als darin. Den Tränen nah, für heute Nacht ist Schluss. Ich muss etwas finden.

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