Kühlschranklicht
Der gestrige Tag war hart, ein zäher Gegner, aber ich habe ihn besiegt. Und dann kam der Schlaf. Wobei ich das letztlich doch bezweifle. Das Schlafen. Manchmal komme ich mir mit dem Schlafen so vor, als stünde ich vor Kühlschrank und wenn ich die Tür öffne, dann ist das Licht an. Schließe ich die Tür, so soll angeblich das Licht ausgeschaltet sein - aber wer weiß das genau? Ich sitze nicht im Kühlschrank und wenn ich die Tür öffne, weiß freilich nicht, wie es aussieht, wenn sie geschlossen ist. Angeblich kam man, wenn man sich in einen Kühlschrank setzt, nicht wieder heraus kommen. Das haben mir meine Eltern früher erzählt, aber ich habe es nie geglaubt. Heute passe ich wohl nicht mehr in einen Kühlschrank, zumindest nicht in meinen. Und wie und was nun genau mit dem Schlaf geschieht, weiß ich auch nicht. Ich weiß, dass ich im Bett liege, ich weiß, dass ich auch für ein paar Momente nicht bei Bewusstsein bin. Schlaf. Träume. Dummerweise wachte ich in den letzten Nächten nicht auf, sondern war einfach wach, so, als hätte ich nie geschlafen. Vielleicht habe ich das auch nicht. Ich weiß es nicht. Die Tür meine Kühlschrankes ist zu, das Licht soll ausgeschaltet sein.
Draußen meldet sich der Wind immer heftiger zu Wort, mir gefällt das. Und was ich wirklich schade finde: In diesem Jahr wird sich niemand beklagen, dass "wir ja eigentlich keinen richtigen Sommer hatten". Nein, niemand. Aber ich weiß, dass, wenn das Wetter so bleibt, sich niemand mehr an die Sonne erinnert und falls doch, dann mit dem Satz: "Ja, aber das war doch viel zu kurz." Zu kurz geratene Gedanken sind es, in meinen Augen. Es ist immer genug da, ich muss es mir nur nehmen. Und wenn es zu viel gibt, dann lasse ich eben etwas liegen. Für den kommenden Sommer habe ich eine Lösung gefunden, wie ich trotz eventueller Hitzeattacken arbeitsfähig bleibe: Ich werde mit dem Büro in das Erdgeschoss ziehen, dort ist es aus vielen Gründen einfach kühler. Das Auflösen des Kleiderschrankes wird zwar ein Problem, dafür habe ich mich dann aber auch entschieden, mein kleines Zimmer vollständig umzugestalten und zu einem reinen Ankleideraum zu erklären. Ja. Genug Kleidung ist ja da und dann habe ich hier oben vor der Arbeit auch Ruhe, das ist wichtig. Mein Tragbarer hilft mit bei den kreativen Auswüchsen, die mit zunehmender auch mehr Platz finden werden. Fraglos. Mensch, so viele Gedanken in meinem Kopf, so viele Geschichten in mir, aber ich finde momentan einfach nicht die Zeit, die Ruhe ein paar Sätze zu formulieren. Und immer mehr Wind. Wenn er Lust hat, dann kann er gern ein wenig Arbeit aus dem Büro wehen, ich möchte mal Pause machen. Danke im Voraus, Herr Wind.
Ich habe mich entschlossen, gleich doch noch etwas für den Zuckerspiegel zu tun und werde mich mit Schokolade eindecken, um dann den Rest des Abends für mich zu nutzen. Dabei schleicht den ganzen Tag schon so ein seltsames Gefühl um mich herum, dass ich heute Abend einen Termin habe. Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, ich hoffe nur, dass es nichts Wichtiges ist. Aber letztlich ist gar nichts wichtig, überhaupt nichts - außer der Atmung und der Nahrungsaufnahme. Den Rest des Abends für mich nutzen. Da fällt mir ein Traum ein, den ich vor einigen Wochen im Schlaf erlebte: So wie ich es mir als Kind immer gewünscht habe, stieg jemand über meinen Balkon in meine Wohnung ein, wechselte ein paar Worte mit mir, um dann neben mir im Bett Platz zu nehmen und einen Film zu sehen. Welcher Film es war, weiß ich nicht. Schade ist nur, dass niemand meinen Balkon erklimmen wird, derlei Überraschungen mag ich nämlich wirklich. Glaube ich, schließlich ist es noch nie passiert. Wird ja auch kaum, wer weiß schon, wo ich wohne. Ein schöner Traum, so viel steht fest.
Alles zusammen. In meinem Kopf. Jetzt noch ein paar Ballisto, vielleicht die Meuterei mit Bounty, eventuell oder ich lasse mich vom PickUp aufsammeln. Irgendetwas in der Art. Ich muss mal wieder etwas essen, gleichwohl ich heute Mittag ein paar Nudeln in mich trieb. Wie ein Cowboy seine Viehherde, so mache ich es mit den Nudeln. Der Gabelreiter. Schon gut, ich bin zweifelsohne übermüdet und überarbeitet.
Grüße. An meine herzallerliebste Katze, die mich heute mal wieder überrascht hat. An den Dicken, der am Samstag singt und noch mehr an die Frau, die ohne mich dorthin geht. An T., der gestern Abend schon wieder absagen musste und mein Bett, das mich kaum noch kennt. Ach so, und an den oder die, die darum bat, dass ich die Namen ausschreiben soll. Ich werde noch einmal darüber nachdenken, glaube aber, dass das ein gewagtes Unterfangen ist. Glaube ich.
Draußen meldet sich der Wind immer heftiger zu Wort, mir gefällt das. Und was ich wirklich schade finde: In diesem Jahr wird sich niemand beklagen, dass "wir ja eigentlich keinen richtigen Sommer hatten". Nein, niemand. Aber ich weiß, dass, wenn das Wetter so bleibt, sich niemand mehr an die Sonne erinnert und falls doch, dann mit dem Satz: "Ja, aber das war doch viel zu kurz." Zu kurz geratene Gedanken sind es, in meinen Augen. Es ist immer genug da, ich muss es mir nur nehmen. Und wenn es zu viel gibt, dann lasse ich eben etwas liegen. Für den kommenden Sommer habe ich eine Lösung gefunden, wie ich trotz eventueller Hitzeattacken arbeitsfähig bleibe: Ich werde mit dem Büro in das Erdgeschoss ziehen, dort ist es aus vielen Gründen einfach kühler. Das Auflösen des Kleiderschrankes wird zwar ein Problem, dafür habe ich mich dann aber auch entschieden, mein kleines Zimmer vollständig umzugestalten und zu einem reinen Ankleideraum zu erklären. Ja. Genug Kleidung ist ja da und dann habe ich hier oben vor der Arbeit auch Ruhe, das ist wichtig. Mein Tragbarer hilft mit bei den kreativen Auswüchsen, die mit zunehmender auch mehr Platz finden werden. Fraglos. Mensch, so viele Gedanken in meinem Kopf, so viele Geschichten in mir, aber ich finde momentan einfach nicht die Zeit, die Ruhe ein paar Sätze zu formulieren. Und immer mehr Wind. Wenn er Lust hat, dann kann er gern ein wenig Arbeit aus dem Büro wehen, ich möchte mal Pause machen. Danke im Voraus, Herr Wind.
Ich habe mich entschlossen, gleich doch noch etwas für den Zuckerspiegel zu tun und werde mich mit Schokolade eindecken, um dann den Rest des Abends für mich zu nutzen. Dabei schleicht den ganzen Tag schon so ein seltsames Gefühl um mich herum, dass ich heute Abend einen Termin habe. Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, ich hoffe nur, dass es nichts Wichtiges ist. Aber letztlich ist gar nichts wichtig, überhaupt nichts - außer der Atmung und der Nahrungsaufnahme. Den Rest des Abends für mich nutzen. Da fällt mir ein Traum ein, den ich vor einigen Wochen im Schlaf erlebte: So wie ich es mir als Kind immer gewünscht habe, stieg jemand über meinen Balkon in meine Wohnung ein, wechselte ein paar Worte mit mir, um dann neben mir im Bett Platz zu nehmen und einen Film zu sehen. Welcher Film es war, weiß ich nicht. Schade ist nur, dass niemand meinen Balkon erklimmen wird, derlei Überraschungen mag ich nämlich wirklich. Glaube ich, schließlich ist es noch nie passiert. Wird ja auch kaum, wer weiß schon, wo ich wohne. Ein schöner Traum, so viel steht fest.
Alles zusammen. In meinem Kopf. Jetzt noch ein paar Ballisto, vielleicht die Meuterei mit Bounty, eventuell oder ich lasse mich vom PickUp aufsammeln. Irgendetwas in der Art. Ich muss mal wieder etwas essen, gleichwohl ich heute Mittag ein paar Nudeln in mich trieb. Wie ein Cowboy seine Viehherde, so mache ich es mit den Nudeln. Der Gabelreiter. Schon gut, ich bin zweifelsohne übermüdet und überarbeitet.
Grüße. An meine herzallerliebste Katze, die mich heute mal wieder überrascht hat. An den Dicken, der am Samstag singt und noch mehr an die Frau, die ohne mich dorthin geht. An T., der gestern Abend schon wieder absagen musste und mein Bett, das mich kaum noch kennt. Ach so, und an den oder die, die darum bat, dass ich die Namen ausschreiben soll. Ich werde noch einmal darüber nachdenken, glaube aber, dass das ein gewagtes Unterfangen ist. Glaube ich.