Verhinderter Zauberer

Ein schleichender Prozess. Ein wenig. Einsam. Müde bin ich heute nicht mehr, ich habe heute Nachmittag drei Stunden geschlafen. Neben meiner Katze. Es ist schon faszinieren, es ist unglaublich, wie sehr wir miteinander verschmolzen sind. Es tut gut und manchmal fühle ich mich mit ihr wie Catweazle, der sich so intensiv mit seiner Vertrauten Kühlwalda beschäftigte. Eine Kröte, zugegeben, aber die Verbindung erscheint mir manchmal ähnlich, dann manchmal, ja, manchmal fühle ich mich wie ein verkannter Zauberer, der zwar selbst um seine Fähigkeiten weiß, dem aber aufgrund der eigenen Zweifel und diverser Missgeschicke nicht immer alles gelingt. Und die Menschen um ihn herum belächeln ihn, halten ihn für Spinner, einen Träumer. Nur eine Handvoll Freunde glaubt an ihn, den wirren Kopf und daran, dass er es irgendwann schaffen wird. In der Serie stiegt Catweazle irgendwann wieder in den See und es gelingt ihm das, wovon er monatelang geträumt hatte: Der Weg durch die Zeit zurück ins Mittelalter. Und ich? Ach ja, ich wollte und will ja immer noch Hofnarr werden, aber ich finde den Weg nicht zurück. Und. Schriftsteller. Und es gibt immer noch Menschen, die an mich glauben. Aufmunternde Worte von J. und ich höre die "Gute-Nacht-CD", die sie mir schickte. Beruhigend. Sehr.

Ein paar Ideen habe ich heute gesammelt und ich habe mir für die Nacht etwas vorgenommen. Mal sehen, ob ich das auch schaffe.

Es war klar, dass der Film, mit dem mich das Kino überrascht, mit Liebe zu tun haben würde. Wenn es kommt, dann in einem große Paket. Dennoch war der Film gut, dennoch hat es Spaß gemacht, obwohl es um die eine, unsterbliche Liebe ging. Hollywood hätte es nicht geschafft, diese Thematik adäquat umzusetzen, die Franzosen sind dazu in der Lage. Zweifelsohne. Und ich war ergriffen, aber nicht zerrissen. Ein guter Film "Liebe mich, wenn Du kannst". Ich denke, ich werde ihn mir auf DVD besorgen, wenn er überhaupt auf diesem Medium veröffentlicht wird. Wirklich schön. Selbst T. war angetan und sie hat weitaus weniger für Filme dieser Art übrig,

Heute war mein Fisch-Tag. Nicht nur, weil ich einen FischMac beim amerikanischen Schnell-Versorger aß, nein, heute hatte ich - beginnend mit T. - Kontakt mit und Gedanken an so viele Fische, dass ich schon glaube, mein Löwe-Zeichen würde verblassen. Tut es aber nicht. Aber die Faszination des Sternzeichens ist für mich ungebrochen, auch wenn ich noch immer nicht unter Wasser atmen kann, auch wenn ich einige nicht immer verstehe. Fische. Und Löwen. Das Gedicht bleibt, wo es ist. Ah, und weil die Verbindung ganz einfach ist: Passend zum Fisch-Brötchen gab es ein McFlurry-Eis.

Ich sollte nun schlafen, ich habe festgestellt, dass es momentan wichtig für mich ist. Grüße. Nicht vergessen. Natürlich grüße ich die Fische, die ich kenne und bewundere sie für die Art zu leben. Einfach so. Ich grüße den Mann mit dem Hund, die beide synchron hinkend über die Straße schlurften und die amerikanischen Schnellversorger. Außerdem drücke ich dem besten Ypsilon von allen die Daumen, dass es bald wieder gesund wird und ich wünsche der Polizei bessere Radaranlagen: Das Foto von mir ist unscharf, ich kann es nicht für diese Seite verwenden. Schade. Allen wünsche ich eine gute Nacht und schicke lächelnde Gedanken.

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