Es geht mir gut
Danke der Nachfrage, aber es geht mir gut. Was denn? Wie? Ob ich gereizt bin? Nun, ein wenig. Vielleicht. Warum? Naja. Es ist nicht so leicht zu erklären, aber im Grunde genommen nerven mich Kopisten, nerven mich Menschen, die das tun, was ich tue und plötzlich meinen Lebensinhalt zu ihrem machen, die plötzlich so schreiben wie ich schreibe und die dann sich so verkaufen, als wären sie schon immer so gewesen. Es soll jeder das tun, was er tun möchte. Denke ich. Ja. Ich soll mich nicht aufregen. Nein, tue ich auch nicht. Wirklich nicht. Wirklich. Ich denke nur, dass jeder einen eigenen Kopf für Gedanken hat, dass jeder eigene Visionen hat, die er oder sie verwirklicht. Die decken sich mit meinen? Aha. Na, dann will ich kein Wort mehr verlieren, denn am Ende finde nicht ich es wieder, sondern irgendjemand anderes und bastelt daraus ein Kunstwerk. Wie schön. Für ihn. Oder für sie. Was auch immer. Kopie oder nicht, Ideenreich oder Herzhaft. Mein Lächeln bleibt, es geht mir gut.
Lange habe ich in den vergangenen Tagen, Wochen nachgedacht, habe mir den Kopf zerbrochen, was ich tun, was ich lassen kann, habe versucht einen Plan zu schmieden. Für mich. Ideen raufen, Haare finden. In der Suppe. Und am Ende steht ein Gedanke, der allem anderen Stand halten soll, der all meinen Anfechtungen, die ich nächtlich neu formiere, widerstehen soll. Unmöglich. Nein-nein, das ist nicht unmöglich. In den vergangenen Wochen war ich beschäftigt, kümmerte mich um das Wesentliche - und das war richtig. Ich kann so eben, muss aber mir meinen Kräften haushalten, bemerke, dass ich zwar mehr bewege, aber weniger Zeit zum Nachdenken habe. Zum einen missfällt mir das, zum anderen ist es momentan wichtig, dass ich mein Leben strukturiere. Struktur. Was für ein Wort aus meinen Fingern. Fast so, als ob der Teufel eine kalte Dusche nehmen möchte. Nein. Meine beste Freundin hat mich immer nach meinen Zielen gefragt, kurz-, mittel- und langfristige Ziele. Ganz genau konnte ich es nie sagen. Nein, ich konnte und ich wollte es nicht definieren, schon allein weil mich die Frage nervte, schon allein deshalb, weil ich es grauenhaft fand, dass ich mein Leben mit einem Plan versehen muss. Muss ich es jetzt? Nein. Ich will eine Entscheidung, in meinem Kopf will ich Ruhe. Ist sie dort, kann ich sie nach draußen tragen. Dann. Vorher nicht. So ist es. Ohne Geld, keine Kekse. Schöner Geist, wo willst Du hin? In den Supermarkt, philosophieren und einkaufen. Meine Gedanken, meine Geschichten sind mir wichtig, aber so lange ich nicht veröffentliche, kann ich das, was ich als meine Berufung bezeichne, auch entspannt nebenher laufen lassen. Dafür wird immer Zeit sein, mit dem Druck, dem ich mich selbst ausgesetzt habe, erreiche ich nicht, eher das Gegenteil. Immer auf der Suche nach neuen Geschichten, nach Ideen für das zweite Buch, um dann festzustellen, dass ich zu kraftlos bin, das alles umzusetzen. Nein. Das ermüdet mich immer noch mehr. Und damit ist nun Schluss. Es wird sich nicht viel ändern, denke ich. Zumindest nicht in dem, was ich denke, was ich sage, was und wie viel ich schreibe. Aber in mir hat sich etwas geändert. Immer wieder wird das geschehen und es mag sein, dass ich morgen zu einem vollkommen anderen Schluss komme, aber das ist heute nicht wichtig.
Grüße. Genau. Grüße gehen an den übellaunigen Marketingleiter der Sparkasse, der mich aus seiner Gunst geworfen hat, an das runde Leder, gegen das ich gestern mit Erfolg getreten habe und an die junge Frau, die mir mein Verbandszeug hinterher getragen hat. Außerdem grüße ich alle, die nachdenken und zweifeln, weil das im eigenen und in anderen Köpfen für Bewegung sorgt.
Die Sonne scheint. Wundervoll. Der Wald strahlt grün, ich bin orange und ich meine Augen werden immer schlechter. Macht nichts, es geht mir gut und ich wünsche allen einen entspannten Sonntag, Ruhe und Klarheit in den Gedanken. Mein Lächeln habt ihr. Alle. Im Original.
Lange habe ich in den vergangenen Tagen, Wochen nachgedacht, habe mir den Kopf zerbrochen, was ich tun, was ich lassen kann, habe versucht einen Plan zu schmieden. Für mich. Ideen raufen, Haare finden. In der Suppe. Und am Ende steht ein Gedanke, der allem anderen Stand halten soll, der all meinen Anfechtungen, die ich nächtlich neu formiere, widerstehen soll. Unmöglich. Nein-nein, das ist nicht unmöglich. In den vergangenen Wochen war ich beschäftigt, kümmerte mich um das Wesentliche - und das war richtig. Ich kann so eben, muss aber mir meinen Kräften haushalten, bemerke, dass ich zwar mehr bewege, aber weniger Zeit zum Nachdenken habe. Zum einen missfällt mir das, zum anderen ist es momentan wichtig, dass ich mein Leben strukturiere. Struktur. Was für ein Wort aus meinen Fingern. Fast so, als ob der Teufel eine kalte Dusche nehmen möchte. Nein. Meine beste Freundin hat mich immer nach meinen Zielen gefragt, kurz-, mittel- und langfristige Ziele. Ganz genau konnte ich es nie sagen. Nein, ich konnte und ich wollte es nicht definieren, schon allein weil mich die Frage nervte, schon allein deshalb, weil ich es grauenhaft fand, dass ich mein Leben mit einem Plan versehen muss. Muss ich es jetzt? Nein. Ich will eine Entscheidung, in meinem Kopf will ich Ruhe. Ist sie dort, kann ich sie nach draußen tragen. Dann. Vorher nicht. So ist es. Ohne Geld, keine Kekse. Schöner Geist, wo willst Du hin? In den Supermarkt, philosophieren und einkaufen. Meine Gedanken, meine Geschichten sind mir wichtig, aber so lange ich nicht veröffentliche, kann ich das, was ich als meine Berufung bezeichne, auch entspannt nebenher laufen lassen. Dafür wird immer Zeit sein, mit dem Druck, dem ich mich selbst ausgesetzt habe, erreiche ich nicht, eher das Gegenteil. Immer auf der Suche nach neuen Geschichten, nach Ideen für das zweite Buch, um dann festzustellen, dass ich zu kraftlos bin, das alles umzusetzen. Nein. Das ermüdet mich immer noch mehr. Und damit ist nun Schluss. Es wird sich nicht viel ändern, denke ich. Zumindest nicht in dem, was ich denke, was ich sage, was und wie viel ich schreibe. Aber in mir hat sich etwas geändert. Immer wieder wird das geschehen und es mag sein, dass ich morgen zu einem vollkommen anderen Schluss komme, aber das ist heute nicht wichtig.
Grüße. Genau. Grüße gehen an den übellaunigen Marketingleiter der Sparkasse, der mich aus seiner Gunst geworfen hat, an das runde Leder, gegen das ich gestern mit Erfolg getreten habe und an die junge Frau, die mir mein Verbandszeug hinterher getragen hat. Außerdem grüße ich alle, die nachdenken und zweifeln, weil das im eigenen und in anderen Köpfen für Bewegung sorgt.
Die Sonne scheint. Wundervoll. Der Wald strahlt grün, ich bin orange und ich meine Augen werden immer schlechter. Macht nichts, es geht mir gut und ich wünsche allen einen entspannten Sonntag, Ruhe und Klarheit in den Gedanken. Mein Lächeln habt ihr. Alle. Im Original.