In Watte

Wohin. Eine gute Frage. In einem Lied lautet die prompte Antwort "Nach Mexiko", aber das ist momentan nicht möglich. Es bleibt die Frage nach dem Wohin. Und wenn ich mir selbst antworte, dann immer mit dem Satz: "Bleib in Dir, da bist Du zu Hause." Aha. Aber vielleicht will ich gar nicht zu Hause sein, vielleicht will ich weg. Ach, wenn ich ehrlich bin, dann sind diese Tage aus Watte, ich kann nicht viel hören, ich habe fortwährend Fussel in den Augen und kann nichts sehen, alles, was ich esse, schmeckt gleich. Das ist anstrengend. Und so habe ich heute den Tag abwechselnd mit Arbeiten und Schlafen verbracht. Das klingt nach Luxus, nach einem entspannten Leben. Vielleicht. Vielleicht ist das so. Eine seltsame Stimmung in der ich heute bin. Gereizt. Und ich weiß nicht einmal warum. Und Bauchschmerzen habe ich. Und schlafen kann ich heute Nacht sicher wieder nicht. Kunststück, wenn ich den ganzen Nachmittag im Bett liege. Lethargie. Apathisch. Ich bin mal wieder in einer Schlucht gelandet, während ich versuchte über die Gletscherspalte zu springen. Ich muss ausgerutscht sein. Ich habe keine Ahnung. Und jetzt wird mir gerade richtig schlecht. Klasse. Warum auch immer.

Ich wünsche allen eine ruhige Nacht. Mehr kann ich heute nicht.

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