Abschied
Es ist ernüchternd. Nein, falsch. Ich bin enttäuscht, ernüchtert. Und ich werde alles zurücklassen. Alles. Nur noch mein Lieblingslaptop und meine Kamera. Mehr nicht. Alles andere werfe ich aus dem Korb. So wie ein Ballonfahrer, der Ballast abwirft, damit das Gefährt aufsteigen kann. Ich weiß, dass ich fliegen kann. Zumindest nach meiner Definition.
"So I'm down to this
I'm down to walking on air"
Complex - Gary Numan
Wenn ich ihn brauche, dann ist er da. Kommentarlos singt er seine Lieder. Einfach da. Und ich bin mittendrin. Meine Katze ist ähnlich, sucht in diesen Tagen, Stunden meine Nähe, hilft mir durch Schnurren und pelzige Wärme. Pluspunkt. Wer so ein Wesen in seiner Nähe weiß, dem kann es nicht schlecht gehen. Nicht schlecht. Schwindelig ist mir. Alles dreht sich. Und ich mag die Fragen nicht mehr beantworten, ich kann sie nicht mehr ertragen. Ich kann die Menschen nicht mehr ertragen, die nicht begreifen, dass manche Dinge ihren Preis haben. Müssen. Möchte ich Milch trinken, dann muss ich sie kaufen. Möchte ich eine Zeitung lesen, dann muss ich sie kaufen. Ganz einfach. Permanent Wasser in den Augen. Liegt an der Schlaflosigkeit. Alles zu viel. Und Halsschmerzen. Nicht jammern. Aber Trauer. Enttäuschung. Viel Herz in der Zeitung steckt. Viel Herz und ich. Viel gelernt. Viel bewegt. Das Ende ist abzusehen, nur noch ein Wunder bringt die Wende - und ich glaube nicht an Wunder, ich habe nie an Wunder geglaubt.
"Say hello
to the shrinking in your head"
The nurse who loved me - a perfect circle
Dunkle Stunden. In meinem Kopf. Mag ihn nicht verlassen, mag auch nicht reden. Nicht jammern. Aber ich ziehe mich zurück, drücke mich durch die Nacht, suche nach Schlaf und nach dem großen Loch, in dem ich alles verstauen kann. Ich wünsche mir Licht in den Gedanken und allen anderen die Gewissheit, dass sie das Richtige tun. Denn bei all der Unruhe in mir, weiß ich doch, dass der Weg richtig ist und mich dorthin führt, wohin ich gehöre. Und das ist gut. Auch wenn es jetzt schmerzt.
Mist, verfluchter.
"So I'm down to this
I'm down to walking on air"
Complex - Gary Numan
Wenn ich ihn brauche, dann ist er da. Kommentarlos singt er seine Lieder. Einfach da. Und ich bin mittendrin. Meine Katze ist ähnlich, sucht in diesen Tagen, Stunden meine Nähe, hilft mir durch Schnurren und pelzige Wärme. Pluspunkt. Wer so ein Wesen in seiner Nähe weiß, dem kann es nicht schlecht gehen. Nicht schlecht. Schwindelig ist mir. Alles dreht sich. Und ich mag die Fragen nicht mehr beantworten, ich kann sie nicht mehr ertragen. Ich kann die Menschen nicht mehr ertragen, die nicht begreifen, dass manche Dinge ihren Preis haben. Müssen. Möchte ich Milch trinken, dann muss ich sie kaufen. Möchte ich eine Zeitung lesen, dann muss ich sie kaufen. Ganz einfach. Permanent Wasser in den Augen. Liegt an der Schlaflosigkeit. Alles zu viel. Und Halsschmerzen. Nicht jammern. Aber Trauer. Enttäuschung. Viel Herz in der Zeitung steckt. Viel Herz und ich. Viel gelernt. Viel bewegt. Das Ende ist abzusehen, nur noch ein Wunder bringt die Wende - und ich glaube nicht an Wunder, ich habe nie an Wunder geglaubt.
"Say hello
to the shrinking in your head"
The nurse who loved me - a perfect circle
Dunkle Stunden. In meinem Kopf. Mag ihn nicht verlassen, mag auch nicht reden. Nicht jammern. Aber ich ziehe mich zurück, drücke mich durch die Nacht, suche nach Schlaf und nach dem großen Loch, in dem ich alles verstauen kann. Ich wünsche mir Licht in den Gedanken und allen anderen die Gewissheit, dass sie das Richtige tun. Denn bei all der Unruhe in mir, weiß ich doch, dass der Weg richtig ist und mich dorthin führt, wohin ich gehöre. Und das ist gut. Auch wenn es jetzt schmerzt.
Mist, verfluchter.