Bitte keinen Sommer
Aua. Der Sommer ist da, jubelte mir heute jemand entgegen. Ja, zumindest ist die Sonne da. Und ich bleibe dabei, ich habe meine Meinung nicht geändert: Ich will den Winter, ich will den Herbst, mir ist es zu warm, mir ist das alles zu viel. Seit zwei Tagen habe ich das Haus nicht verlassen, ich kann mich und ich will mich nicht bewegen. Ich bin leer, ich bin zu heiß gelaufen. Mit Mühe habe ich in den vergangenen Tagen die Arbeit bewältigt, habe mich durch die Stunden gequält und nach Fragen und Antworten gesucht. So müde, immer wieder geschlafen. Und in den Nächten so wach, so rastlos. Ich brauche eine Auszeit: Die letzten Meter eines Marathons sind die schlimmsten, heißt es. Und ich werde mich noch zehn Tage quälen müssen, dann ist die Saison zu Ende. Endlich. Komm, Armin, nur noch lumpige zehn Tage, danach ist ein wenig Ruhe. Hoffentlich. Nur ein paar Tage Ruhe.
Sommer. Sommer. Sommer. Ich möchte mit dieser Jahreszeit in Ruhe gelassen werden. Meine Kopfschmerzen sind wieder da, schlimmer denn je. Am Wetter könnte es liegen, vielleicht auch an den Gedanken. Irgendwann kippt mein Kopf zur Seite - wie bei David Niven, der einzige Mann, dem dieser Schnurrbart steht. Mein Kopf, mein Kopf, mein armer Kopf. Und dann auch noch Sommer, das ist zu viel.
Nur ein paar Grüße. An Frau M. und an AltA, an T. und an meine Katze. Wer Sommer will, soll mich damit bitte verschonen, ich lebe in der Eiszeit.
Sommer. Sommer. Sommer. Ich möchte mit dieser Jahreszeit in Ruhe gelassen werden. Meine Kopfschmerzen sind wieder da, schlimmer denn je. Am Wetter könnte es liegen, vielleicht auch an den Gedanken. Irgendwann kippt mein Kopf zur Seite - wie bei David Niven, der einzige Mann, dem dieser Schnurrbart steht. Mein Kopf, mein Kopf, mein armer Kopf. Und dann auch noch Sommer, das ist zu viel.
Nur ein paar Grüße. An Frau M. und an AltA, an T. und an meine Katze. Wer Sommer will, soll mich damit bitte verschonen, ich lebe in der Eiszeit.