Gestotter, Gestammel, Gedanken

Unfähig. Zu. Schreiben. Kraftlos. In. Den. Gedanken. Nichts. Fließt. Alles. Brocken. Langsam. Qualvoll. Kein. Treiben. Ich stecke fest. Ich mag nicht. Mehr und nicht weniger. Es ist mir alles zu viel. Das Schönste an diesem Tag waren die drei oder vier Stunden Schlaf heute morgen. Schlaf. Kostbares Gut, nicht zu bezahlen und schwer zu bekommen. Nicht einmal auf dem Schwarzmarkt der Nacht. Aber ich habe geschlafen, immerhin. Und ich habe geträumt, sah eine unglaubliche Zahl, die in harter Währung mir gehören sollte. So viele Nullen, viel zu viel für mich. Ich lag in den Armen von irgendjemanden und lachte und weinte vor Glück. Irgendetwas hatte ich gewonnen. Irgendwo. Und alles war leicht und gut. So viel Wunsch in einem Traum, da kann das Erwachen nicht gut gewesen sein. Nein. Es war auch nicht gut, es war grausam. So als ob ich unter Wasser aufwachen würde, die Luft war knapp und mein Kopf schmerzte. Druck auf den Schläfen. Das einzige, das mir das Gefühl gab, nicht unter Wasser zu sein, war das grelle Licht. Armin, es ist zu viel, Du brauchst eine Pause. Ja, die brauche ich, aber wann soll ich sie machen? Wann? Ich weiß es nicht. Ganz sicher am Freitag, wenn M. hier ist. Dann ist auch ein wenig Ruhe, dann mache ich ein paar Stunden Pause. Pause. Noch einmal Mini-Urlaub. Am Ende muss ich irgendwann die Stunden mit M. buchen. Hm. Der Gedanken an Freitag macht mich ein wenig ruhiger. Gut.

Ich kann kann in diesen Tagen nicht schreiben, ich kann kaum eine Nachricht beantworten, ich bin müde. Wenn ich still bleibe, wenn ich nicht antworte, dann liegt es an meinem leeren Kopf, daran, dass ich so matt bin wie Pudding in der Sonne. Müde und tot, innen und außen. Danke für euer Verständnis.

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