So langsam nach unten

Fertig. Alles hinter mir, vor allen Dingen das Wochenende. Und die Arbeit. Ich bin schneller geworden, aber ich ich bin nicht zufrieden. Müde. Ja. Und immer noch schlaflos. Lästig ist das. Morgen nachmittag steht ein Treffen an, das ich aber besser absage. So recht traue ich mich nicht, schließlich geht es um die Zeitung, um eine Lösung, um ein Stück Zukunft. Aber wenn ich diesen Weg gehe, das Treffen wirklich wahrnehme, dann schlage ich auch ein Richtung ein, die mich vom Wesentlichen noch weiter entfernt. Das ist nicht sinnvoll, selbst wenn es Geld verspricht. Und letztlich darf ich nicht vergessen: Wenn ich mich treffe, dann ist ein öffentliches Cafe nicht der richtige Ort : Geld für einen Kaffee ist zurzeit ein wenig knapp. Ein wenig. Ach, das ist alles wirklich vertrackt. Ich baue auf die kommende Woche, darauf, dass die Anzeigenkunden endlich überweisen und sich die finanzielle Lage endlich ein wenig entspannt. Vielleicht kann ich dann auch wieder schlafen. Ruhig. Vielleicht bin ich dann auch wieder ein wenig konzentrierter. Ein wenig. Das wäre schon viel Wert.

Ich werde mich ins Bett legen und über die Idee des Montagsbildes nachdenken, die ich schon seit ein paar Tagen in meinem Kopf geformt habe. Mal sehen, ob das morgen etwas wird. Trockenes Wetter wäre chon nicht schlecht. Gute Nacht.

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