Struktur
Ein paar Stunden geschlafen, aufgewacht und wieder gearbeitet. Sehr fleißig, aber auch sehr Kräfte zehrend. Da empfand ich es heute auch als durchaus gerechtfertigt, mich heute Nachmittag hinzulegen und zu schlafen. Und zu schlafen. Und ich bin immer noch müde. Schlaf gibt es nicht umsonst, nicht hinterher und auch nich vorher. Aber heute brauchte mein Körper die Ruhe, mein Kopf auch. Dabei habe ich zum Einschlafen auf eine Methode zurückgegriffen, die lange Zeit nicht mehr funktionierte, jetzt aber wieder Wirkung zeigt: Musik mit dem Kopfhörer, vorzugsweise mein Held Gary Numan. Klar. Und das klappt zurzeit ganz wunderbar. Immerhin, so lag ich in der vergangenen Nacht nicht noch länger wach als nötig.
Und dann kam heute eine SMS von K., der vor einigen Tagen eine eMail geschickt hatte. Gut, wir werden heute Abend telefonieren und ich bin gespannt. So ganz bin ich von dieser Aktion noch nicht überzeugt, ich habe sogar Herzschmerzen im übertragenden und im physischen Sinn, aber ich fühle dennoch, dass ich es tun muss. Es ist schon ein wenig seltsam, keine Frage. Morgen schreibe ich vielleicht ein wenig mehr darüber, heute ist mir das noch zu wenig ausggoren.
Bah, ich bin müde, müde, müde und ich habe einen seltsamen Geschmack im Mund. Igitt.
Ich muss mir die Arbeit einteilen, ich muss das Ganze strukturieren. Sagte der Mann, der im Chaos lebt. Ganz gleich, ich muss es schaffen, denn ich wenn es nicht ändere, gehe ich daran kaputt. Ich sterbe an den eigenen Gedanken, die ich nicht ans Licht bringen kann. Oder an den Worten, die mir im Hals stecken bleiben. Das Wochenende hat mir nicht gefallen, die Stunden mit M. mal ausgenommen. Es gibt dafür eine Lösung, aber das bedeutet in erster Linie, dass ich mich disziplinieren muss - und wenn ich das höre, lese, schreibe, wird mir schon schlecht. Was für die Zeitung sicher wichtig ist, funktioniert bei den Geschichten nicht. Ich kann doch nicht nach einem Plan meinen Kopf frei laufen lassen. Nein. Mag es so sein, dass andere es können. Ich glaube, Stephen King sitzt jeden Vormittag eine Stunde am Rechner, bei Thomas Mann war es angeblich ähnlich. Aber nicht bei mir, nicht bei mir. Ich kann das nicht, ich will die Dinge dann angreifen, wenn ich mein Heer zusammengestellt habe - und nicht im Morgengrauen. Und trotzdem brauche ich eine Lösung. Am liebsten berkaufte ich meine Zeitung, lehnte mich zurück und schriebe. Nachdenken vorher, das macht beim Schreiben mehr Sinn. Dann endlich auch die Fotos in Ruhe bearbeiten, sichten und für eine Ausstellung vergrößern und rahmen lassen. So etwas. Aber nicht fortwährend Fußbälle zugeworfen begommen. Nein, vielen Dank.
Und ich bin immer noch müde - aber jetzt werde ich telefonieren.
Und dann kam heute eine SMS von K., der vor einigen Tagen eine eMail geschickt hatte. Gut, wir werden heute Abend telefonieren und ich bin gespannt. So ganz bin ich von dieser Aktion noch nicht überzeugt, ich habe sogar Herzschmerzen im übertragenden und im physischen Sinn, aber ich fühle dennoch, dass ich es tun muss. Es ist schon ein wenig seltsam, keine Frage. Morgen schreibe ich vielleicht ein wenig mehr darüber, heute ist mir das noch zu wenig ausggoren.
Bah, ich bin müde, müde, müde und ich habe einen seltsamen Geschmack im Mund. Igitt.
Ich muss mir die Arbeit einteilen, ich muss das Ganze strukturieren. Sagte der Mann, der im Chaos lebt. Ganz gleich, ich muss es schaffen, denn ich wenn es nicht ändere, gehe ich daran kaputt. Ich sterbe an den eigenen Gedanken, die ich nicht ans Licht bringen kann. Oder an den Worten, die mir im Hals stecken bleiben. Das Wochenende hat mir nicht gefallen, die Stunden mit M. mal ausgenommen. Es gibt dafür eine Lösung, aber das bedeutet in erster Linie, dass ich mich disziplinieren muss - und wenn ich das höre, lese, schreibe, wird mir schon schlecht. Was für die Zeitung sicher wichtig ist, funktioniert bei den Geschichten nicht. Ich kann doch nicht nach einem Plan meinen Kopf frei laufen lassen. Nein. Mag es so sein, dass andere es können. Ich glaube, Stephen King sitzt jeden Vormittag eine Stunde am Rechner, bei Thomas Mann war es angeblich ähnlich. Aber nicht bei mir, nicht bei mir. Ich kann das nicht, ich will die Dinge dann angreifen, wenn ich mein Heer zusammengestellt habe - und nicht im Morgengrauen. Und trotzdem brauche ich eine Lösung. Am liebsten berkaufte ich meine Zeitung, lehnte mich zurück und schriebe. Nachdenken vorher, das macht beim Schreiben mehr Sinn. Dann endlich auch die Fotos in Ruhe bearbeiten, sichten und für eine Ausstellung vergrößern und rahmen lassen. So etwas. Aber nicht fortwährend Fußbälle zugeworfen begommen. Nein, vielen Dank.
Und ich bin immer noch müde - aber jetzt werde ich telefonieren.