Und dann das...

Eine halbe Flasche Wein, ich war bis vor kurzem leicht benebelt und wollte ins Bett. Ins Bett, angetrunken schläft es sich leichter. Meistens. Aber dann passieren immer seltsame Dinge. Immer. Naja, immer. Aber ich wollte nur ganz kurz noch einmal gucken, ob denn eventuell bei Amazon schon mein Buch... und dann das: Das Buch ist im Handel, ich bin stocknüchtern, schlafen kann es jetzt sicher nicht mehr. Mann. Ich sitze vor dem Rechner und sehe mein Buch bei Amazon, was für ein Gefühl. Jetzt platzt mir gleich die Halsschlagader. Himmel, Hilfe. Ach, Quatsch, der Himmel wird mir auch nicht helfen - aber das Buch ist im Handel! Hrmpf. Dummerweise kann ich jetzt niemanden anrufen, um diese Zeit schlafen sie alle schon. Vermutlich im Bett. Oder wo auch immer. Na, ich bin mit meinem Kummer allein, mit meiner Freude kann ich dann auch allein sein. Heureka, was für ein Feuerwerk der Gedanken. Was ist denn heute für ein Tag? Der 25., das ist gut, das ist durch fünf teilbar. Und dann ist auch noch Freitag, der fünfte Tag. Alles gut, alles grandios - und ich bin vollkommen fertig. Aufgelöst wie eine Brausetablette. Am besten gehe ich mit dem Rest des Weines noch in den Wald, trinke mich warm und müde, freue mich an der frischen Luft und fliege dann ins Bett. Ein guter Gedanke. Wahnsinn. Kann ich kurz schreien? Aber bitte, Herr Sengbusch. Danke, das war es auch schon.

So. Schreiben geht nicht mehr, aber Grüße: An AltA - ohne Dich wäre nichts gelaufen! Und deshalb auch an B. mit dem Dank für die Initialzündung. Und jetzt explodieren immer noch kleine Bomben in meinem Kopf, unglaublich. An J., die Mail ist schon da, und an meine Katze: Da siehst Du es nun, Dein ewiges Nörgeln hat doch etwas genutzt. Und dann an all die anderen, die immer wieder hierherkommen: Danke, Danke, Danke dafür, dass ihr mich bestärkt. Und jetzt gehe ich raus, frische Luft klauen. Hoffentlich erwischen sie mich nicht.

Zuletzt geschrieben

Newsletter

captcha