Ungelegen
Ich glaube, ich habe eine offene Stelle im Mund. Glaube ich. Zumindest schmerzt es, wenn ich esse - vermutlich ist das ein Zeichen, dass ich nicht so viel essen soll. Finger weg von der Nahrung, dann schrumpft auch der angeblich nicht vorhandene Bauch. Angeblich nicht vorhanden. Immer wenn ich stöhne, dass ich zu dick bin, dann werde ich belächelt. Sehr witzig. Was ich da fühle, ist mein Bauch - andere mögen das für normal halten, ich finde mich zu dick. Vielleicht mache ich mal ein Beweisfoto. Vielleicht. B. meinte gestern lapidar, ich solle doch mal Nackt-Fotos auf die Seite stellen, allerdings war das sicher nicht ernst gemeint. Und dann auch wieder doch, bei B. bin ich mir nie so recht sicher. Geburtstag hat sie heute, ein unsäglicher Tag. Ich glaube, sie fühlt sich so wie ich. Ungefähr. Oder zirka. Mindestens. Sicher bin ich mir da auch nicht. Aber ich bin mir sicher, dass sie krank wird. Das ist unpassend, das kommt ungelegen, weil sie am Samstag feiern will. Groß. Und in Farbe und in einer Kneipe. Tatsächlich freue ich mich schon auf den Abend. Ungalublich genug. Viele Menschen, ein verrauchter Raum - und ich freue mich. Na gut, ich freue mich. Warum auch immer. Es wäre nur ärgerlich, wenn sie krank wäre. Hm.
Ich bin müde, der Tag war anstrengend. Hamburg hat wieder alle Spiele abgesagt, Niedersachsen ziert sich, weil schon so viele Spiele ausgefallen sind. Pech. Ich hätte ein weiteres freies Wochenende gut gebrauchen können. Aber. Naja.
Ah, meine Gedanken driften frotwährend ab, ich lege mich besser hin. Besser.
Grüße: An AltA und an meine Mutter, an das Harburger Rathaus für die großartige Beleuchtung, die nicht jungfräulichen Jugendlichen, den pöbelnden Achtjährigen und an B. - ja. Und jetzt lege ich mich hin, ich glaube, ich bin auch noch krank. Na, super.
Ich bin müde, der Tag war anstrengend. Hamburg hat wieder alle Spiele abgesagt, Niedersachsen ziert sich, weil schon so viele Spiele ausgefallen sind. Pech. Ich hätte ein weiteres freies Wochenende gut gebrauchen können. Aber. Naja.
Ah, meine Gedanken driften frotwährend ab, ich lege mich besser hin. Besser.
Grüße: An AltA und an meine Mutter, an das Harburger Rathaus für die großartige Beleuchtung, die nicht jungfräulichen Jugendlichen, den pöbelnden Achtjährigen und an B. - ja. Und jetzt lege ich mich hin, ich glaube, ich bin auch noch krank. Na, super.