Ein bisschen durcheinander
Gut, warum auch nicht. ein kleines Tief über Armin. Genau genommen ist es ja in mir, dieses Tief. Namenlos, ich bin keine Wetterkarte, auch wenn ich manchmal so aussehe. Ohne Alpen und Himalaya. Ein kleines Tief. Dabei war der Sonntag großartig, ich habe konzentriert gearbeitet, während die Gleichgesinnte im oberen Stockwerk Spaß mit einigen Filmen hatte. Und ich war sogar so konzentriert und produktiv, dass ich mit allem, wirklich mit allem schon vor Mitternacht fertig geworden bin. Hu. Ein kleiner Applaus ist an dieser Stelle angebracht. Spät in der Nacht dann noch Tomate und Mozzarella, ein Schlemmerfilet und die Erinnerung an den Mann, den es gar nicht gibt. Natürlich gibt es ihn, er hat mich schließlich mal gezeugt. Aber es gibt ihn eben auch nicht. Anstrengend ist es, in solchen Momenten daran erinnert zu werden, dass ich die Mischung aus zwei Menschen bin. Ein blinder Fleck in meinem Kopf, das wird sich vermutlich nicht ändern. Die Stelle, die juckt, die ich aber nicht kratzen kann. Ich kann mir zwischenzeitlich immer wieder einreden, dass ich es nicht wissen will, dass es mich im Grunde genommen nicht interessiert - doch dann gibt es irgendetwas, das mich daran erinnert, das mir klar macht, dass es auch wichtig ist. Für mich. Kaum jemand kann das verstehen, kaum jemand versteht die Ohnmacht - aber die Gleichgesinnte. Natürlich. Geschlafen habe ich dann doch noch, ich kann mich nicht erinnern, ob es tief und fest oder lose aneinander gereihte Fetzen von Augenschließungen waren. Ich weiß es nicht mehr. Ich bin noch immer ein wenig durcheinander, obwohl oder vielleicht gerade weil ich mich zeitweise erfolgreich mit viel Arbeit heute abgelenkt habe.
Hm. Und dann auch noch das Schild. Der Weg zu mir ist nun offiziell und nicht mehr zu verfehlen. Ein zusätzlicher Punkt, der Unruhe in den Tag brachte. Nun, so schlimm ist es nicht, auch wenn der Anblick gewöhnungsbedürftig ist. Ein Schild ist kein Schwert. Oder so. Ich werde die Veränderung überleben, Besuch bekomme ich deshalb ganz sicher auch nicht häufiger. Nee. Quatsch.
Der Kinoschlampe habe ich für heute Abend abgesagt, die Sneak ist auf Mittwoch verschoben, dann wieder an alter Stelle. Gut so. Heute will ich einfach meine Ruhe, vielleicht finde ich gleich noch ein paar Töne und nehme etwas auf. Die Woche wird ohnehin anstrengend, am Samstag steht der zweite WIR-Auftritt an und ich bin wirklich gespannt, wie es diesmal wird. Diesmal. Und danach. Hm. Darüber mache ich mir jetzt keine Gedanken, die Bettdecke ist gerade entzückend warm und ich bin bin frisch geduscht und rasiert. Großartiges Gefühl, so tief kann das Tief dann auch doch nicht sein.
Grüße an die Gleichgesinnte - zu allererst und ganz besonders - und an die Zickenkatze. An Frau und Herrn V., die ich bald besuchen werde und an AltA im fremden Land. Äh. und jetzt reicht es: Ruhe ist Ruhe und nicht Schreiben.
Hm. Und dann auch noch das Schild. Der Weg zu mir ist nun offiziell und nicht mehr zu verfehlen. Ein zusätzlicher Punkt, der Unruhe in den Tag brachte. Nun, so schlimm ist es nicht, auch wenn der Anblick gewöhnungsbedürftig ist. Ein Schild ist kein Schwert. Oder so. Ich werde die Veränderung überleben, Besuch bekomme ich deshalb ganz sicher auch nicht häufiger. Nee. Quatsch.
Der Kinoschlampe habe ich für heute Abend abgesagt, die Sneak ist auf Mittwoch verschoben, dann wieder an alter Stelle. Gut so. Heute will ich einfach meine Ruhe, vielleicht finde ich gleich noch ein paar Töne und nehme etwas auf. Die Woche wird ohnehin anstrengend, am Samstag steht der zweite WIR-Auftritt an und ich bin wirklich gespannt, wie es diesmal wird. Diesmal. Und danach. Hm. Darüber mache ich mir jetzt keine Gedanken, die Bettdecke ist gerade entzückend warm und ich bin bin frisch geduscht und rasiert. Großartiges Gefühl, so tief kann das Tief dann auch doch nicht sein.
Grüße an die Gleichgesinnte - zu allererst und ganz besonders - und an die Zickenkatze. An Frau und Herrn V., die ich bald besuchen werde und an AltA im fremden Land. Äh. und jetzt reicht es: Ruhe ist Ruhe und nicht Schreiben.