Drei Tage nachgeholt
Äh, ja. Wo. Nein. Anders. Ich bin in einer anderen Welt. Glaube ich. Na. Jetzt ohnehin, nach dem Nachmittag mit der Gleichgesinnten. Hm. Die Betonung liegt auf "dem". Oder so. Naja. Wie auch immer. Seltsame, schöne Tage. Allein der Mittwoch, die Mittwochnacht. Eine echte Armin-Nacht mit wenig Schlaf, viel Arbeit, sich drehenden DVDs und auch noch etwas Schlaf. Eine echte Armin-Nacht eben, nur zu zweit. Bewegend genug, um das mal aufzuschreiben. Ja. Mal aufschreiben. Ist so viel los in mir, um mich herum momentan. Eine Flut von Gedanken, von Gefühlen, alles stürzt auf mich ein. Und die Arbeit. Ist so viel, dass ich kaum Luft bekomme. Dazwischen immer wieder und immer mehr Musik, langsam kriecht meine Stimme auch aus dem Eremiten-Dasein heraus und fühlt sich wieder leicht an. Manchmal, nicht immer. Die Gitarre ist mir längst nicht mehr fremd, ich habe mit Gitta und Justine wirklich viel Spaß - und ab September werden das auch andere haben. Ganz sicher.
Hrmpf. Ein wenig sortieren muss ich jetzt doch mal, seit Montag habe ich keine Zeit, keine Ruhe gefunden, um mich hier niederzulassen. Am Dienstag kehrte die Gleichgesinnte von ihrem Seminar zurück, nein, Moment. Am Dienstag habe ich nach elf Monaten Pause mich zum ersten Mal wieder bewegt. Intensiv. Auf dem Sportplatz. Statt der versprochenen 20 Minuten musste ich eine ganze Stunde auf dem Spielfeld bleiben und meine Knie waren ob der zusätzlichen Bewegung nicht gerade erfreut. Nicht gerade. Nein. Die Schmerzen sind anhaltend, zumindest im linken Knie und mache mal wieder eine Pause. Ohne Kreuzbänder sollte ich mich vielleicht wirklich nach einem anderem Sport umsehen, vielleicht irgendetwas ohne Bewegung. Hm. Na, wie auch immer: Es hat mir wieder Spaß gemacht und letztlich kann ich auch nicht die Füße vom Leder lassen. Irgendwie werde ich das schon schaffen, dass ich halbwegs regelmäßig wieder gegen den Ball trete.
So, jetzt aber: Die Gleichgesinnte ist seit Dienstag wieder da. Endlich. Die Nacht war erholsam und wir proben wieder fleißig. Seit Mittwoch ist die Gleichgesinnte nun schon bei mir und wir haben viel geschafft. Und gute Stunden miteinander verbracht. Wenn ich es nicht schon vorher gewusst hätte, dann wäre mir spätestens jetzt klar, was mir in den fünf Tagen gefehlt hat. Die Frau mit Raumschiff. Wie oft habe ich schon geglaubt, das Raumschiff sei echt - und dann stellte es sich als Pappkamerad heraus, das auf einem Fahrrad montiert war. Ein wenig treten sollte ich, damit wir dann irgendwann abheben. Und ich habe in die Pedale getreten. Irgendwann fiel das Pappmodel auseinander und ich saß doch tatsächlich auf einem Fahrrad, auf dem Gepäckträger eine Frau, die mich antrieb, doch schneller zu fahren - irgendwann würden wir schon abheben. Und wenn ich jetzt in dem Raumschiff sitze, in einem echten Raumschiff, dann kann ich es immer noch nicht so ganz glauben. Restlos ist die Sache für mich immer noch nicht klar. Aber es ist alles gut. Ja.
Ich soll hier nicht immer so lästerlich über meine Zeitung schreiben, haben mir einige Menschen in den vergangenen Tagen gesagt. Äh. Ja. Warum denn nicht? Letztlich verteufele ich nicht das Medium selbst, sondern die Arbeitsbedingungen, die ich mir unzumutbar zumute. Ich beschwere mich bei mir selbst, so wie ich auch für mich selbst leide. Für mich selbst. Und was dann mit der Zeitung wird, die mir wichtig ist, weil sie letztlich ja auch aus mir entsprungen ist, das wird sich zeigen. Aber ich kann eben auch nicht permanent und immer arbeiten, es gibt Grenzen - und dann schreibe ich, was und wie es mir passt. Aber das mache ich ja ohnehin. Ja.
So, die Zeit ist um. Ich wollte nur rasch einen Tagebucheintrag verfassen, bevor ich mit der Gleichgesinnten wieder probe. Ich darf jetzt nicht daran denken, wie viele Tage es noch sind. Aufgeregt bin ich ohnehin schon. Ohnehin schon. Spannend. Das ist es, ja.
Grüße. Oh, ja, an die Gedankenschwester aus gegebenem Anlass, an meine schläfrige Katze und an die Gleichgesinnte. An meine abgereisten Nichten und ihre Mutter, an AltA und an meine Knie, nein, nur an das linke. Oh, und an den Wettergott, der es nicht gut mit mir meint, aber ich werde gern mal geprüft. Glaube ich. Und jetzt schwinge ich wieder Stimmbändern und die Finger und den Arm und was weiß ich.
Hrmpf. Ein wenig sortieren muss ich jetzt doch mal, seit Montag habe ich keine Zeit, keine Ruhe gefunden, um mich hier niederzulassen. Am Dienstag kehrte die Gleichgesinnte von ihrem Seminar zurück, nein, Moment. Am Dienstag habe ich nach elf Monaten Pause mich zum ersten Mal wieder bewegt. Intensiv. Auf dem Sportplatz. Statt der versprochenen 20 Minuten musste ich eine ganze Stunde auf dem Spielfeld bleiben und meine Knie waren ob der zusätzlichen Bewegung nicht gerade erfreut. Nicht gerade. Nein. Die Schmerzen sind anhaltend, zumindest im linken Knie und mache mal wieder eine Pause. Ohne Kreuzbänder sollte ich mich vielleicht wirklich nach einem anderem Sport umsehen, vielleicht irgendetwas ohne Bewegung. Hm. Na, wie auch immer: Es hat mir wieder Spaß gemacht und letztlich kann ich auch nicht die Füße vom Leder lassen. Irgendwie werde ich das schon schaffen, dass ich halbwegs regelmäßig wieder gegen den Ball trete.
So, jetzt aber: Die Gleichgesinnte ist seit Dienstag wieder da. Endlich. Die Nacht war erholsam und wir proben wieder fleißig. Seit Mittwoch ist die Gleichgesinnte nun schon bei mir und wir haben viel geschafft. Und gute Stunden miteinander verbracht. Wenn ich es nicht schon vorher gewusst hätte, dann wäre mir spätestens jetzt klar, was mir in den fünf Tagen gefehlt hat. Die Frau mit Raumschiff. Wie oft habe ich schon geglaubt, das Raumschiff sei echt - und dann stellte es sich als Pappkamerad heraus, das auf einem Fahrrad montiert war. Ein wenig treten sollte ich, damit wir dann irgendwann abheben. Und ich habe in die Pedale getreten. Irgendwann fiel das Pappmodel auseinander und ich saß doch tatsächlich auf einem Fahrrad, auf dem Gepäckträger eine Frau, die mich antrieb, doch schneller zu fahren - irgendwann würden wir schon abheben. Und wenn ich jetzt in dem Raumschiff sitze, in einem echten Raumschiff, dann kann ich es immer noch nicht so ganz glauben. Restlos ist die Sache für mich immer noch nicht klar. Aber es ist alles gut. Ja.
Ich soll hier nicht immer so lästerlich über meine Zeitung schreiben, haben mir einige Menschen in den vergangenen Tagen gesagt. Äh. Ja. Warum denn nicht? Letztlich verteufele ich nicht das Medium selbst, sondern die Arbeitsbedingungen, die ich mir unzumutbar zumute. Ich beschwere mich bei mir selbst, so wie ich auch für mich selbst leide. Für mich selbst. Und was dann mit der Zeitung wird, die mir wichtig ist, weil sie letztlich ja auch aus mir entsprungen ist, das wird sich zeigen. Aber ich kann eben auch nicht permanent und immer arbeiten, es gibt Grenzen - und dann schreibe ich, was und wie es mir passt. Aber das mache ich ja ohnehin. Ja.
So, die Zeit ist um. Ich wollte nur rasch einen Tagebucheintrag verfassen, bevor ich mit der Gleichgesinnten wieder probe. Ich darf jetzt nicht daran denken, wie viele Tage es noch sind. Aufgeregt bin ich ohnehin schon. Ohnehin schon. Spannend. Das ist es, ja.
Grüße. Oh, ja, an die Gedankenschwester aus gegebenem Anlass, an meine schläfrige Katze und an die Gleichgesinnte. An meine abgereisten Nichten und ihre Mutter, an AltA und an meine Knie, nein, nur an das linke. Oh, und an den Wettergott, der es nicht gut mit mir meint, aber ich werde gern mal geprüft. Glaube ich. Und jetzt schwinge ich wieder Stimmbändern und die Finger und den Arm und was weiß ich.