Diesmal mit Nichten
Der Nachwuchs ist da. Nicht mein eigener, so weit wird es sicher nicht kommen, aber meine Nichten sind mal wieder zu Besuch. Ein passender Moment, um mich zu den beiden Prinzessinnen auf das Montagsbild zu gesellen. Spaß. Kinder zum Abgeben. Äh, nein, ich mag sie - aber eben auch nicht den ganzen Tag. Bewundernswert finde ich es noch immer, dass es Menschen gibt, die sich dieser Aufgabe mit Hingabe widmen. Mehr oder weniger. Und ich bin oft nicht einmal in der Lage, mich mir selbst hinzugeben - was nur einer der Gründe ist, weswegen ich mich weiterhin gegen Nachwuchs wehren werde. Für andere ist es die Erfüllung, für mich ein Klotz am Bein. Und wie lästig sind mir dann die Menschen, die mich davon überzeugen wollen, dass "ich irgendwann auch so weit sein werde, um unbedingt Kinder zu zeugen." Ja. das geschieht ganz sicher. So sicher, wie alle andere Menschen irgendwann so weit sein werden und auf den Dächern ihrer Häuser Gitarre spielen, sich die Nägel schwarz lackieren und kreischen und gackern und durch die Gegend springen, statt ganz normal zu gehen. Seltsam. Hm. Ich warte mittlerweile auf die nächste Attacke, in der mir jemand milde lächelnd erklärt, dass ich ohne Kinder etwas verpasse. Oh weh. Na, vielleicht bleibe ich ja auch ab einem gewissen Alter von solchen Prophezeiungen verschont, wenn meiner biologischen Uhr die Zahnräder fehlen.
Ein wenig aufgeregt bin ich schon - morgen kommt die Gleichgesinnte zurück und ich hoffe, dass sie die Wildnis unbeschadet überstanden hat. Halbwegs. Nein, lieber ganz. Und. Ein paar Stunden noch, 22 um ganz genau zu sein. Und dann gibt es wieder ruhige Nächte, stimmgewaltige Nachmittage und die Vorbereitungen für den September. Morgen werde ich mich noch einmal an die WIR-Seite machen, damit die Rahmenbedingungen perfekt sind. Fast fertig ist dabei wirklich übertrieben, aber ich bin auf einem guten Weg. Vielleicht schaffe ich es morgen, bevor ich bei JK die Arbeit verrichte. Und abends dann noch ein Sprung auf den Fußballplatz: Nach einem knappen Jahr Pause werde ich mal wieder bewegen - vermutlich wird es mir gut tun. Vermutlich. Ich habe da auch ganz andere Vermutungen, nachdem ich so lange keinen Sport mehr getrieben habe. Schon ein wenig seltsam, dass ich jahrelang nicht ohne Bewegung auskommen konnte, dass ich drei-, vier- oder sogar sechsmal in der Woche aktiv auf Rasen, Asche oder Hallenboden war, um einem Ball nachzulaufen oder einen Schläger zu schwingen - und plötzlich bin ich froh, wenn ich meine Ruhe habe. Sport war die einzige Konstante in meinem Leben. Über Jahrzehnte hinweg und ich hatte immer geglaubt, dass das auch so bleiben würde. Sport. Bewegung. Ein zentraler Punkt. Nein. Nichts. Alles fort. Es ist nicht schlimm, ich trauere nicht - aber es seltsam. Ich habe mir schon ein paar Mal darüber Gedanken gemacht und kann es noch nicht so ganz glauben. Oh, ich will mich morgen Abend bewegen, aber ich bin zu meinem eigenen Entsetzen bequem geworden. Hoffentlich regnet es morgen Abend nicht, sonst bleibe ich am Ende noch zu Hause.
Hm. Ich werde jetzt mal versuchen zu schlafen, dann habe ich den Dienstag schneller in meinem Leben. Gut.
Grüße. An die kleinen Besuchsprinzessinnen, an meine kuschelnde Katze und an die Gleichgesinnte im Zelt. An AltA und an das Lieblings-S. in Kiel, an alle Eisatmer und an das Klirren in meinem Bett. Ich muss hier mal Aufräumen. Und jetzt wird geschlafen, allen anderen lächle ich eine entspannte Nacht. Glaube ich. Doch. Klick.
Ein wenig aufgeregt bin ich schon - morgen kommt die Gleichgesinnte zurück und ich hoffe, dass sie die Wildnis unbeschadet überstanden hat. Halbwegs. Nein, lieber ganz. Und. Ein paar Stunden noch, 22 um ganz genau zu sein. Und dann gibt es wieder ruhige Nächte, stimmgewaltige Nachmittage und die Vorbereitungen für den September. Morgen werde ich mich noch einmal an die WIR-Seite machen, damit die Rahmenbedingungen perfekt sind. Fast fertig ist dabei wirklich übertrieben, aber ich bin auf einem guten Weg. Vielleicht schaffe ich es morgen, bevor ich bei JK die Arbeit verrichte. Und abends dann noch ein Sprung auf den Fußballplatz: Nach einem knappen Jahr Pause werde ich mal wieder bewegen - vermutlich wird es mir gut tun. Vermutlich. Ich habe da auch ganz andere Vermutungen, nachdem ich so lange keinen Sport mehr getrieben habe. Schon ein wenig seltsam, dass ich jahrelang nicht ohne Bewegung auskommen konnte, dass ich drei-, vier- oder sogar sechsmal in der Woche aktiv auf Rasen, Asche oder Hallenboden war, um einem Ball nachzulaufen oder einen Schläger zu schwingen - und plötzlich bin ich froh, wenn ich meine Ruhe habe. Sport war die einzige Konstante in meinem Leben. Über Jahrzehnte hinweg und ich hatte immer geglaubt, dass das auch so bleiben würde. Sport. Bewegung. Ein zentraler Punkt. Nein. Nichts. Alles fort. Es ist nicht schlimm, ich trauere nicht - aber es seltsam. Ich habe mir schon ein paar Mal darüber Gedanken gemacht und kann es noch nicht so ganz glauben. Oh, ich will mich morgen Abend bewegen, aber ich bin zu meinem eigenen Entsetzen bequem geworden. Hoffentlich regnet es morgen Abend nicht, sonst bleibe ich am Ende noch zu Hause.
Hm. Ich werde jetzt mal versuchen zu schlafen, dann habe ich den Dienstag schneller in meinem Leben. Gut.
Grüße. An die kleinen Besuchsprinzessinnen, an meine kuschelnde Katze und an die Gleichgesinnte im Zelt. An AltA und an das Lieblings-S. in Kiel, an alle Eisatmer und an das Klirren in meinem Bett. Ich muss hier mal Aufräumen. Und jetzt wird geschlafen, allen anderen lächle ich eine entspannte Nacht. Glaube ich. Doch. Klick.