Endlich wieder dunkel
Darauf habe ich lange gewartet, fast schon zu lange: Die Tage werden wieder spürbar kürzer und in den Nächten wird es endlich wieder dunkel. So dunkel, dass ich mich zu Hause fühle. Allerdings ist das nicht der Grund, warum ich noch wach bin - und, nein, es hat auch nichts mit der Gleichgesinnten zu tun, die, obwohl sie abwesend ist, fortwährend in meinen Gedanken klebt. Oder meine Gedanken an ihr. Gefühlsklebstoff. Oder so ähnlich. Hm. Na, wie auch immer, die Saison hat mich wieder, ich habe bis vor wenigen Minuten noch am Schreibtisch gesessen und Berichte geschrieben, die letzten Schlagzeilen formuliert und nun bin ich endlich fertig. Hui Buh freut sich, dass ich endlich ins Bett gekrochen bin, auch wenn der Tragbare momentan noch den Vorzug auf meinem Schoß bekommen hat - in ein paar Minuten darf die Pelztochter auf mir einschlafen und ich weiß, dass sie sich darauf freut. Ich mich ja auch. Ich bin nach dem Tag, der Nacht voller Arbeit jetzt ruhig und entspannt, ich habe wirklich viel geschafft, wenn auch noch immer nicht das, was ich eigentlich wollte. Das, was ich wirklich wollte, hat nicht funktioniert. Leider. Hm. Genau genommen ist das auch nicht schlimm, ich finde es ja auch ganz gut, wenn ich Grenzen überschreiten muss oder Herausforderungen auf mich warten, aber ich sitze jetzt schon seit drei Wochen an einem Problem, das ich nur über Umwege lösen kann. Und das nervt mich. Wirklich. Bah. Vielleicht gelingt mir morgen der Sprung in die Lichtgeschwindigkeit. Morgen. Nein, heute. Heute, wenn ich ausgeschlafen habe.
Morgen. Morgen kommt die Gleichgesinnte zurück, wie fein. Ich muss jetzt zwar noch zweimal schlafen, aber die Zeit ist dann doch schneller vergangen, als ich es befürchtet hatte. Viel zu erzählen wird sie haben, ich kann am Dienstag bedingungslos zuhören und meine Nase mit ihrem Duft füllen. Ja, das sind zauberhafte Aussichten. Ui, und jetzt fällt mir gerade etwas ein: Ich glaube, die Kinoschlampe hatte sich am Samstagabend gemeldet, aber da habe ich geschlafen. Oder gedöst. Wie auch immer. Ganz sicher bin ich mir nicht, ich werde mich später mal bei ihr melden, wenn ich daran denke. Ich muss heute ohnehin an ganz viele Dinge denken. Ei, das wird mir zu viel. Und ich will jetzt auch wirklich dringend die Dunkelheit genießen: Bei diesem nicht vorhanden Licht bin ich auch gern wach. Gemeinsam mit der Pelztochter. Und die Gleichgesinnte schläft irgendwo in einem Zelt und es ist nass. Wie ärgerlich. Morgen. Und jetzt Dunkelheit. Aus. Licht. Aus. Alles aus. Schlaf gut, Armin.
Morgen. Morgen kommt die Gleichgesinnte zurück, wie fein. Ich muss jetzt zwar noch zweimal schlafen, aber die Zeit ist dann doch schneller vergangen, als ich es befürchtet hatte. Viel zu erzählen wird sie haben, ich kann am Dienstag bedingungslos zuhören und meine Nase mit ihrem Duft füllen. Ja, das sind zauberhafte Aussichten. Ui, und jetzt fällt mir gerade etwas ein: Ich glaube, die Kinoschlampe hatte sich am Samstagabend gemeldet, aber da habe ich geschlafen. Oder gedöst. Wie auch immer. Ganz sicher bin ich mir nicht, ich werde mich später mal bei ihr melden, wenn ich daran denke. Ich muss heute ohnehin an ganz viele Dinge denken. Ei, das wird mir zu viel. Und ich will jetzt auch wirklich dringend die Dunkelheit genießen: Bei diesem nicht vorhanden Licht bin ich auch gern wach. Gemeinsam mit der Pelztochter. Und die Gleichgesinnte schläft irgendwo in einem Zelt und es ist nass. Wie ärgerlich. Morgen. Und jetzt Dunkelheit. Aus. Licht. Aus. Alles aus. Schlaf gut, Armin.