Ein wenig genervt
Hm. Ein wenig genervt. Stimmt das überhaupt? Hm. Ja, nein, irgendwie auch nicht. Die Arbeit. Nein, die Arbeit ist es im Grunde genommen nicht, auch wenn ich heute wenig Lust hatte und dementsprechend wenig geschafft habe. Immer noch genug und doch nicht genug. Na, wie auch immer. Was nervt mich? Oh, das ist ebenso ungewohnt wie lächerlich, es ist ebenso einfach zu erklären wie darüber den Kopf zu schütteln. Die Gleichgesinnte wird vier Tage fort sein. Ganz fort. Nicht erreichbar. Na und? Ja, na und. Na, und? Nein, nichts ist mit "na und", denn ich im Grunde genommen fehlt sie mir schon jetzt. Schon jetzt. Ja. Dumme Sache. Ich habe ein wenig länger gebraucht, um die Bremse des Tages zu finden - lösen kann ich sie aber nicht. Es ist - bei genauerer Betrachtung - auch ein wahrhaftiges und gutes Gefühl, aber es ist auch neu und, äh, verwirrend. Sie wird mir fehlen. An vier mickrigen Tagen. An vier Tagen. Das ist wirklich, na, ich weiß auch nicht. Ich habe gerade den Großteils des Programms vom September gespielt. Allein. Bah. Da fehlt ihre Stimme. Ich kann sie in meinem Kopf hören, aber nicht in meinem Ohr. Das schmerzt. Nicht im Ohr und auch nicht im Kopf. Und ich bin und ich war unfähig, mich heute in eine Richtung zu bewegen. Morgen muss ich alles nachholen, morgen früh wird sie dann wirklich weg sein. Betäuben. Oder schlafen. Sollte ich. Vier Tage. Ach, was für ein Unsinn. Unsinn. Ich werde in den kommenden Tagen viel arbeiten und viel schreiben. Und dann ist die Zeit auch verflogen. Ungefähr. Dumme Sache, ich komme mir wirklich ein wenig seltsam vor, wenngleich ich vermutlich in diesem Moment vollkommen normal bin. Hm. Ich werde jetzt duschen. Hm.
Vermissen. Was für Wort. Hm. Duschen. Und den Kopf nach oben nehmen. So. Jetzt aber.
Vermissen. Was für Wort. Hm. Duschen. Und den Kopf nach oben nehmen. So. Jetzt aber.