Ach Mensch

Nee, das hatte ich mir anders vorgestellt. Heute. Friedlicher. Produktiver. Effektiver. Und was weiß ich sonst noch. So geht es nicht. Nein, so nicht. Den ganzen Tag - und die Betonung liegt auf "ganzen" - habe ich an diesem dusseligen Skript herumgebastelt, bin millimeterweise vorwärts gekommen und dann wieder kilometerweit zurückzufallen. Na, großartig. Fertig werde ich so auf keinen Fall, für die Gitarre blieben auch nur die Gedankenpausen und eine gute Stunde heute Mittag. Ach Mensch, darauf kann ich in dieser Form wirklich verzichten. Nein, nicht auf die Gitarre, aber auf die Arbeit an der Zeitung. Ich verheddere mich, zerfleddere mich und komme am Ende zu gar nichts. Mist.

Äh, ach ja, das Wochenende. Zu viel will ich auch gar nicht schreiben, es soll nur ausreichen, um mich daran zu erinnern. Also belasse ich es bei den Stichworten Dusche, Rücken und keine mysteriösen Bilder. Das reicht, denke ich. Und den Sonntag erwähne ich im Zuge des nun erfolgten Montags nicht mehr, denn kumuliert betrachtet sind diese beiden Tage gleichermaßen, na, vertan. Ja, so ist es wohl. Selten genug, dass ich Stunden oder gar Tage als vergeudet betrachte, aber das war nun wirklich mehr als lästig und überflüssig. Gut, ich lerne daraus. Oder wie AltA eben sagte: Ich wachse an den Aufgaben. Na, hoffentlich, irgendwann werde ich dann aber zu groß, die Aufgaben sind schließlich schon gewaltig. Aber ich mache es eben auch nicht mehr lange mit. So.

Ein wenig genervt, aber Grüße. An AltA und die Gleichgesinnte, auch wenn es morgen kein Trio, aber wohl ein Dreigestirn wird. An Ally - Freitag mache ich möglich und dann gucken wir und reden. Äh, und an meine zickige Katze, die mal wieder selbst nicht weiß, was sie will. Oder auch doch und ich stehe auf dem Schwanz, nein, Schlauch. Und jetzt verabschiede ich mich und verziehe mich in meine Gedanken. Wer mitkommen will, denkt einfach nach.

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