Drei, Zehn
So. Hu. Du meine Güte, was ist denn das für ein Leben? Ach ja, es ist meines, wie schön. Zurzeit könnte ich über jeden Tag einen Film in epischer Länge drehen, so viel passiert in den Stunden zwischen Aufwachen und Einschlafen. Gut, für einen Film wäre vermutlich doch ein bisschen zu wenig Handlung, aber allein die Tatsache, dass ich schlafe und demnach auch wieder aufwache - was für ein Glück - ist schon ein grandioser Fortschritt. Und, aua, meine Finger schmerzen, denn ich habe heute sehr intensiv auf den Saiten herumgedrückt, werde wirklich wieder besser. In der kommenden Woche hat dann neben der Gleichgesinnten auch der kleine Herr Armin Zeit für einige Proben, so dass in der kommenden Woche weitere Fortschritte zu verzeichnen sein werden. Die Zeit ist zwar nicht knapp, aber eben auch nicht endlos: Am 3. September wird das erste Konzert stattfinden, eine Woche später am 10 September das zweite. Hu. Und ich bin schon jetzt ganz aufgeregt. Herrlich. Heute habe ich schon einmal zwei Aufnahmen gemacht, mit der die Gleichgesinnte etwas anfangen können müsste. Sollte. Dürfte. Na, wie auch immer. Sechs Wochen Zeit habe ich noch, um meine Finger wieder in Form zu bringen, dass sie zwei Stunden am Stück drücken, zupfen und halten können. Das wird gut, davon bin ich schon jetzt überzeugt. Hu. Was für eine gepfefferte Prise Optimismus, ich denke, damit würze ich mir mein nächstes Essen. Und irgendwann, wenn das erste Lied aufgenommen worden ist, dann stelle ich es auch hier ein - als kleinen Vorgeschmack. Doch. Ja.
Hm. Und nebenbei die Zeitung. Wie das klingt: "nebenbei". Aber es ist so, ich verwende allerdings auch noch ausreichend Energie darauf, werde in der kommenden Woche noch einiges bewegen müssen, um alles in den Griff zu kriegen. Hm. Ja, das ist wird nicht so einfach, aber das Resultat kann sich momentan auch wirklich sehen lassen, es gibt sogar Lob für das neue Layout - auch Frau H. gefällt es und das will schon etwas heißen. Hrmpf. Aber durch die Zeitung bleiben momentan auch viele Dinge einfach liegen, zwei Internetseiten will und muss ich noch gestalten, aber ich weiß noch nicht, wann ich das machen soll. So nebenbei. Und am Freitag wartet meine Lieblings-S. auf mich, damit ich ihr beim Renovieren des neuen Hauses helfe - ei, das ist wirklich wichtig, aber ich bin mir nicht sicher, dass ich diese Zeit entbehren kann. Irgendetwas wird in dieser Woche auf der Strecke bleiben, davon bin ich überzeugt. Prioritäten, Herr Sengbusch. Ja, ich weiß, aber das ist nicht so einfach. Zumal ich die Arbeit nie nach oben stelle, aber irgendwann muss ich es tun. Äh, die Zeitung meine ich mir der Arbeit, klar. Nicht, dass ich das irgendwann mal falsch verstehen will. Alles andere steht ohnehin oben und ist ja nicht weniger Arbeit. Denke ich. Die Zeitung hält mich lediglich auf, so wie ein Staudamm das Wasser zurückhält. Ja, ich denke, das ist ein guter Vergleich. Und jetzt öffne ich langsam die Schleusen, so dass wieder so etwas wie ein Fluss entsteht. Wichtig. Ganz wichtig. Dann kann ich weiter treiben und vorwärts kommen. Während der Zeit auf Amrum hatte ich kurz darüber nachgedacht, ob die vergangenen Jahre ein Irrweg gewesen sind. Mumpitz. Ohne diesen Weg wäre ich nicht hier, auch wenn vieles lästig und fragwürdig ist oder war. Ich habe alle Fäden in der Hand und ich weiß sogar, was geschehen wird, wenn ich an diesem oder jenem ziehe. Meistens fallen dann irgendwelche Dinge herunter. Diesmal werde ich aber etwas nach oben ziehen.
So, nun ist aber auch erst einmal Schluss, ich habe da noch ein paar Töne im Ohr. Und Hui Buh verlangt nach ihrem Lieblingslied - immerhin kann ich es auswendig. Schön, dass ich schon jetzt weiß, dass morgen ein guter Tag wird, dann kann ich heute Nacht auch entspannt einschlafen und träume nicht wieder so einen Humbug wie in der vergangenen Nacht. Bah. Das schreibe ich jetzt auch nicht auf, das war so gefährlich und anstrengend, dass ich froh war, die Bilder und Worte bei der Gleichgesinnten lassen zu können. Andernfalls hätte wohl wieder ein katastrophaler Tag vor Tür gestanden und ich wäre nicht im Stande gewesen, das Haus zu verlassen. Oder so ähnlich.
Grüße. An die entzückendste Katze der Welt - auch wenn Du gerade jetzt nach draußen willst und an die Gleichgesinnte, weil das gleich Gesinnnte auch gleich gesinnt wird. Oder so ähnlich. Hm. An AltA - ich freue mich schon darauf, wenn Du wieder da bist - und an das Apotheken-A., denn Du wirst nichts verpassen. Keine Sorge. Äh, und jetzt reicht es. Schluss. Das Feld ist abgeerntet und in meinem Kopf wachsen seltsame Blumen. Nein, seltene Blumen. So. Ich hoffe, die Saat ist ansteckend wie Unkraut.
Hm. Und nebenbei die Zeitung. Wie das klingt: "nebenbei". Aber es ist so, ich verwende allerdings auch noch ausreichend Energie darauf, werde in der kommenden Woche noch einiges bewegen müssen, um alles in den Griff zu kriegen. Hm. Ja, das ist wird nicht so einfach, aber das Resultat kann sich momentan auch wirklich sehen lassen, es gibt sogar Lob für das neue Layout - auch Frau H. gefällt es und das will schon etwas heißen. Hrmpf. Aber durch die Zeitung bleiben momentan auch viele Dinge einfach liegen, zwei Internetseiten will und muss ich noch gestalten, aber ich weiß noch nicht, wann ich das machen soll. So nebenbei. Und am Freitag wartet meine Lieblings-S. auf mich, damit ich ihr beim Renovieren des neuen Hauses helfe - ei, das ist wirklich wichtig, aber ich bin mir nicht sicher, dass ich diese Zeit entbehren kann. Irgendetwas wird in dieser Woche auf der Strecke bleiben, davon bin ich überzeugt. Prioritäten, Herr Sengbusch. Ja, ich weiß, aber das ist nicht so einfach. Zumal ich die Arbeit nie nach oben stelle, aber irgendwann muss ich es tun. Äh, die Zeitung meine ich mir der Arbeit, klar. Nicht, dass ich das irgendwann mal falsch verstehen will. Alles andere steht ohnehin oben und ist ja nicht weniger Arbeit. Denke ich. Die Zeitung hält mich lediglich auf, so wie ein Staudamm das Wasser zurückhält. Ja, ich denke, das ist ein guter Vergleich. Und jetzt öffne ich langsam die Schleusen, so dass wieder so etwas wie ein Fluss entsteht. Wichtig. Ganz wichtig. Dann kann ich weiter treiben und vorwärts kommen. Während der Zeit auf Amrum hatte ich kurz darüber nachgedacht, ob die vergangenen Jahre ein Irrweg gewesen sind. Mumpitz. Ohne diesen Weg wäre ich nicht hier, auch wenn vieles lästig und fragwürdig ist oder war. Ich habe alle Fäden in der Hand und ich weiß sogar, was geschehen wird, wenn ich an diesem oder jenem ziehe. Meistens fallen dann irgendwelche Dinge herunter. Diesmal werde ich aber etwas nach oben ziehen.
So, nun ist aber auch erst einmal Schluss, ich habe da noch ein paar Töne im Ohr. Und Hui Buh verlangt nach ihrem Lieblingslied - immerhin kann ich es auswendig. Schön, dass ich schon jetzt weiß, dass morgen ein guter Tag wird, dann kann ich heute Nacht auch entspannt einschlafen und träume nicht wieder so einen Humbug wie in der vergangenen Nacht. Bah. Das schreibe ich jetzt auch nicht auf, das war so gefährlich und anstrengend, dass ich froh war, die Bilder und Worte bei der Gleichgesinnten lassen zu können. Andernfalls hätte wohl wieder ein katastrophaler Tag vor Tür gestanden und ich wäre nicht im Stande gewesen, das Haus zu verlassen. Oder so ähnlich.
Grüße. An die entzückendste Katze der Welt - auch wenn Du gerade jetzt nach draußen willst und an die Gleichgesinnte, weil das gleich Gesinnnte auch gleich gesinnt wird. Oder so ähnlich. Hm. An AltA - ich freue mich schon darauf, wenn Du wieder da bist - und an das Apotheken-A., denn Du wirst nichts verpassen. Keine Sorge. Äh, und jetzt reicht es. Schluss. Das Feld ist abgeerntet und in meinem Kopf wachsen seltsame Blumen. Nein, seltene Blumen. So. Ich hoffe, die Saat ist ansteckend wie Unkraut.