Zu spät
Eieieiei, was waren denn das für Stunden. Hrmpf. So ein Durcheinander, so viel auf einmal, ein Auf und Ab, ein Hin und Her. Unglaublich. Und unglaublich schön. Hm. Wo fange ich an? Am Anfang, klar. Die Fahrt nach Amrum mit dem geliehenen Wagen - Dank AltA - und vier Menschen quasseln. Und fahren. Ich am Lenkrad, fast wie in alten Zeiten. Im Taxi. Gut, das ist längst Vergangenheit, aber das Bild ist noch im Kopf. Musikinstrumente und Requisiten im Kofferraum, darunter auch meine "Gitta" - so habe ich die neue Gitarre genannt - und der Fotokoffer. Hm. Und ein gutes Gefühl im Bauch und im Herzen. Fein. So viel Gelächter, vergessene Erinnerungen, die wach wurden. Wunderbar. Ja. So gefällt mir das Leben. so kann ich mich wohl fühlen. Hm. Die Hektik, damit wir die Fähre noch rechtzeitig erreichen. T. und ich mussten noch laufen, um mitgenommen zu werden und ich sah dann ein wenig mitgenommen aus. Geschafft. Ja. Gut. Wirklich. Sonne und mit einem Stahlkoloss auf dem Wasser, auf dem oberen Deck mit Gitta im Arm, ein paar Akkorde zupfend. Ja, das war schön. Und dann das. Was? Hm. Die Gleichgesinnte und ich nutzen den Zwischenstopp auf Föhr und das leere Sonnendeck für ein gemeinsames Lied. Als wir die Augen öffneten und aufhörten zu singen, da brandete Beifall auf. Hm. Zwischendurch hatten sich so viele Menschen und eine Schulklasse versammelt, die dann auch noch eine Zugabe forderten. Hrmpf. Schrill. Am Ende gaben wir Autogramm. Wild. Wie wild. Und dann Amrum. Auf der Insel. Mein Handy hat sich freiwillig verabschiedet und auch das passte zu der freien Zeit, die ich mir auferlegt habe. So konnte ich nicht einmal mehr angerufen werden, was für ein Zufall. Ach nein, kein Zufall. Hm. Die Insel ist wirklich schön - und dann noch die Sonne. Der Strand. Ein verzögertes, mäßiges Fischessen, ein kurzer Besuch des Strandes und dann der Auftritt der Gleichgesinnte. Wie fein. Ich höre ihr einfach gern so, ihre Stimme öffnet Türen. Wundervoll. Hinterher Baileys und die drei Darsteller hüpften sogar noch ein zweites Mal ins Wasser. Ohne mich. Nein. Nicht ins Wasser. Und schon gar nicht dann, wenn es dunkel ist. Aber mit der Gitarre am Wasser saß ich, hockte ich, spielte mein "Leaving town" und kam nach Hause. In mir. Ja, so soll es sein, so wird es sein. Seufzen. Eine großartige Nacht, die dann vom nächsten Tag fast verwischt wurde. Fast. Erst kam das Taxi zu spät, dann die rasende Fahrt zur Fähre, alles in Panik und hastiges Ein-, Aus- und Umladen der Ausrüstung - und der Rucksack der Gleichgesinnten blieb im Wagen liegen. Hrmpf. Am Ende fuhren T. und Herr P. mit der Fähre, die Gleichgesinnte und ich warteten auf das Taxi mit dem Rucksack und die nächste Fähre. Fast drei Stunden. Puh. Und endlich die Rückfahrt, noch Bilder für AltA an der Fähre und schließlich schliefen drei Menschen, während ich im Tiefflug auf der Autobahn Richtung Süden raste. Fein. Aber jetzt bin ich wirklich müde.
Puh. Zu Hause und Hui Buh ist nicht zickig, sondern voller Freude, dass ich wieder da bin. Schön. Und so turbulent die vergangenen Tage, na, Stunden auch waren, so haben sie mir auch gezeigt, wohin ich gehöre. Keine Zeitung. Nein. Im Juli kommenden Jahres ist Schluss - in welcher Form auch immer. Es ist noch ein weiter Weg, aber ich bewege mich wieder. Wunderbar. Wunderbar. Wunderbar. Singen. Lachen. Schreiben. Kichern. Reden. Und die Gitarre. Sehr gut. Es geht vorwärts, ich gehe vorwärts. Und jetzt gehe ich wirklich ins Bett. Zusammen mit Ally McBeal.
Grüße. An Herrn P., an T. und an die Gleichgesinnte, an AltA und den geliehenen Wagen. An M. auf Amrum für die großartige Unterkunft - und bald bin ich dann wohl wieder dort. Hu. Spannend. Das alles. Mein Leben ist wieder meins. Ungefähr. Und dann gibt es eben auch wieder Lächeln. Trotz verpasster Fähre. Oder auch gerade deswegen.
Puh. Zu Hause und Hui Buh ist nicht zickig, sondern voller Freude, dass ich wieder da bin. Schön. Und so turbulent die vergangenen Tage, na, Stunden auch waren, so haben sie mir auch gezeigt, wohin ich gehöre. Keine Zeitung. Nein. Im Juli kommenden Jahres ist Schluss - in welcher Form auch immer. Es ist noch ein weiter Weg, aber ich bewege mich wieder. Wunderbar. Wunderbar. Wunderbar. Singen. Lachen. Schreiben. Kichern. Reden. Und die Gitarre. Sehr gut. Es geht vorwärts, ich gehe vorwärts. Und jetzt gehe ich wirklich ins Bett. Zusammen mit Ally McBeal.
Grüße. An Herrn P., an T. und an die Gleichgesinnte, an AltA und den geliehenen Wagen. An M. auf Amrum für die großartige Unterkunft - und bald bin ich dann wohl wieder dort. Hu. Spannend. Das alles. Mein Leben ist wieder meins. Ungefähr. Und dann gibt es eben auch wieder Lächeln. Trotz verpasster Fähre. Oder auch gerade deswegen.