Im Zeichen des Telefons
So. Das war nun wirklich ein wilder Tag, keine Frage. Vor allen Dingen wenn ich den Tag schon gegen Mitternacht beginnen lasse. Bewegt. Hm. Telefonate können ganz schön. Na. Hm. Äh. Ja. Das formuliere ich an anderer Stelle mal in Ruhe aus. Glaube ich. Dass ich dann irgendwann geschlafen habe, ist eine feine Sache. Dass ich morgens dann Telefonate geführt habe, an die ich mich nicht mehr so recht erinnern kann, ist eine andere Sache. Eine ganz andere. Als AltA sich am Nachmittag entschuldigte, mich geweckt zu haben, konnte ich damit nichts anfangen. Fakt ist, dass ich wohl mit ihr telefoniert habe. Und die Wahrheit habe ich auch gesagt, aber das ist ja momentan nichts Ungewöhnliches mehr. Zum Glück. Zum ersten Mal habe ich dann heute Vormittag etwas getan, was ich sonst immer belächelt habe: Wechselduschen. Heiß, dann eiskalt, dann wieder heiß, dann wieder eiskalt. Gequiekt und geschrien habe ich. Ich glaube, ich bin eher von meinem Geschrei denn von den wechselnden Temperaturen wach geworden. Glaube ich. Zumindest konnte ich dann ein wenig arbeiten, habe mich aber kurzerhand entschieden, den Tag zur Regeneration zu nutzen. Entspannung. Ich distanziere mich momentan. Nicht von allem, aber von vielem. Auch von der Zeitung. Morgen ist auch noch ein, morgen schaffe ich alles, was ich muss. Rechtzeitig, keine Frage, am Nachmittag werde ich dann für ein paar Stunden AltA besuchen - ein kleiner Urlaub. Und am Abend winkt die Arbeit, aber ich denke, das ist dann auch zu bewältigen. Denke ich. Glaube ich.
Puh. Und dann habe ich heute noch endlos Gitarre gespielt, ich werde wieder besser, etwas sicherer. "Blue for you" von Men at work - so eine feine Hymne, so wundervoll die Gesangslinie. Ganz vergessen hatte ich die Stimme von Colin Hay, dem ich heute viel zugehört habe. Einfach schön. Und damit kommt dann auch Erinnerung. Und der Kellerraum bei Bøck. Der Duft dort unten. Die Hängematte. Die kleine Malin, die in diesem Jahr wohl volljährig sein müsste. Oder es schon ist. Ben, der in meiner Hängematte liegt und "Tim und Struppi" liest. Und der Ofen oben. Der aufgewärmte Nudelauflauf. Kürbiskernsuppe. Gemeinsames Abwaschen. Meine Ausbildung. Mein Unfall. Puh. Das ist alles schon lange her. Lange her. 13 Jahre? Ungefähr. Ich müsste nachrechnen. Eine Stimme voller Erinnerungen. Ja, das hat heute Spaß gemacht, das tat gut.
Hm. Und ich wollte heute Abend schlafen, ich wollte meine Ruhe, ich wollte nichts mehr tun. Und dann doch noch ein Telefonat. Und noch eines. Und noch eins. Ich glaube, mein Ohr schmerzt, aber ich bin mir nicht sicher. Spaß hatte ich und gelacht habe ich auch noch - und auf der anderen Seite des singenden Drahtes lachte S. mitunter mit. Wirklich ein guter Tag, ganz im Zeichen des Telefons. Müde bin ich immer noch, immer noch schon wieder dauernd. Heute Nacht schlafe ich dafür, das steht fest.
Hm. Müde. Ja, wirklich. Und ein wenig fahrig. Grüße. An E. - aber jetzt bitte wieder rauskrabbeln - und an AltA: Wie gut, dass ich das Richtige gesagt habe. An S., auch wenn es für den November zu spät ist, denke ich, Du "kamst gut rüber". Und dann noch an meine Katze: Ich glaube, jetzt ist wirklich alles klar. Wer jetzt schlafen will, der sollte es tun - es ist schon spät geworden. Ich habe noch ein wenig Platz in meinem Bett, aber Hui Buh führt mittlerweile eine Geruchskontrolle durch. Mein Lächeln ist da. Und hier.
Puh. Und dann habe ich heute noch endlos Gitarre gespielt, ich werde wieder besser, etwas sicherer. "Blue for you" von Men at work - so eine feine Hymne, so wundervoll die Gesangslinie. Ganz vergessen hatte ich die Stimme von Colin Hay, dem ich heute viel zugehört habe. Einfach schön. Und damit kommt dann auch Erinnerung. Und der Kellerraum bei Bøck. Der Duft dort unten. Die Hängematte. Die kleine Malin, die in diesem Jahr wohl volljährig sein müsste. Oder es schon ist. Ben, der in meiner Hängematte liegt und "Tim und Struppi" liest. Und der Ofen oben. Der aufgewärmte Nudelauflauf. Kürbiskernsuppe. Gemeinsames Abwaschen. Meine Ausbildung. Mein Unfall. Puh. Das ist alles schon lange her. Lange her. 13 Jahre? Ungefähr. Ich müsste nachrechnen. Eine Stimme voller Erinnerungen. Ja, das hat heute Spaß gemacht, das tat gut.
Hm. Und ich wollte heute Abend schlafen, ich wollte meine Ruhe, ich wollte nichts mehr tun. Und dann doch noch ein Telefonat. Und noch eines. Und noch eins. Ich glaube, mein Ohr schmerzt, aber ich bin mir nicht sicher. Spaß hatte ich und gelacht habe ich auch noch - und auf der anderen Seite des singenden Drahtes lachte S. mitunter mit. Wirklich ein guter Tag, ganz im Zeichen des Telefons. Müde bin ich immer noch, immer noch schon wieder dauernd. Heute Nacht schlafe ich dafür, das steht fest.
Hm. Müde. Ja, wirklich. Und ein wenig fahrig. Grüße. An E. - aber jetzt bitte wieder rauskrabbeln - und an AltA: Wie gut, dass ich das Richtige gesagt habe. An S., auch wenn es für den November zu spät ist, denke ich, Du "kamst gut rüber". Und dann noch an meine Katze: Ich glaube, jetzt ist wirklich alles klar. Wer jetzt schlafen will, der sollte es tun - es ist schon spät geworden. Ich habe noch ein wenig Platz in meinem Bett, aber Hui Buh führt mittlerweile eine Geruchskontrolle durch. Mein Lächeln ist da. Und hier.