Genervt, genervt
Allein das wäre ein guter Titel für ein Lied: Genervt, genervt. Wer sich inspiriert fühlt, kann mir die Ergüsse zukommen lassen, ich bin da vollkommen schmerzfrei. Schmerzfrei, weil genervt. Mich kratzt nichts mehr, nicht einmal die aufkeimende Miniatur-Neurodermitis. Nein, nicht einmal das. Nicht der König der Leidenden, ich erkläre ich mich freiwillig zum König der Bekloppten. Freiwillig. Aber das will ich nicht irgendwo zitiert wissen. Mensch. Umgeben von mir selbst und anderen Hirntoten, die mich anrufen und mir dann auch noch Fragen stellen, die so überflüssig sind wie das Sonnenbaden in der Antarktis. Der Tag gestern war schon nervig, ganz extrem um genau zu sein, aber in meinem Leben gibt es eben immer noch Raum für Steigerungen. Und das Telefonat heute vormittag war die Krönung - und ich bitte darum, von nun ab um Ruhe gelassen zu werden. Danke. Aber, ach, was rege ich mich jetzt noch auf: Es berührt mich weniger als ich denke. Und mein Tag heute ist nicht verloren, sondern gerettet. Alles ist gerettet, bis auf die Seriennummer meines Fakturierungsprogramms, die ich nicht mehr finde. Gut, lasse ich den Ärger in der Ecke und freue ich mich darüber, dass ich das dusselige Layout für den Karton eines Kompressors fertig gestellt habe. Toll. Da bricht in meinem Kopf fast Begeisterung aus. Fast. Es ist mal wieder eine dieser Prostitutionsaufgaben. Aber AltA hat recht: Ich muss aufhören, vornehm zu sein. Die Hände mache ich mir ja doch nicht schmutzig, was wohl daran liegt, dass ich zu faul wäre, sie zu waschen. Zu faul. Ja, Mensch. Das darf ich auch mal sein. Finde ich. Ich hatte heute nicht einmal Zeit für ein kleines Spielchen, das mich ablenken könnte. Dafür lasse ich mich gleich ablenken. Ohne Spiele. Von B. Und das ist ein guter Abend, auch wenn ich ihn noch gar nicht kenne. Den Abend. Und nun ist Schluss mit dem Genervt-sein. Denke ich.
Das beste Ypsilon von allen war heute wieder hier und nach winzigen Wortgefechten ist eine Klärung in Sicht. Ganz sauber ist der Weg noch nicht, aber er ist begehbar und die meisten Steine sind aus dem Weg geräumt. Die Schonzeit ist jedenfalls vorbei - und das gehört zu einer Freundschaft eben auch dazu.
Eine Geschichte, ich bekomme ein Königreich für eine Geschichte. Wünsche ich mir. Natürlich ist das nicht so, aber ich habe wieder ein paar Gedanken in mir, ich kann auch wieder Bilder sehen und komme langsam zur Ruhe. Langsam. Ganz langsam. Ich will da nichts übereilen. Gar nichts. Ein wenig Kraft ist da, aber die brauche ich zurzeit für andere Dinge. Zum Sammeln von Geld, zweifelsohne. Die Zeiten sind grausam, sagte heute einer meiner Kunden und ich habe ihm nicht widersprochen. Zu allem Überfluss habe ich gehört, dass wir alle nun 500 Millionen Euro spenden, was zwar sicher eine noble Geste ist, angesichts der momentanen Verschuldung des Staates Deutschland kommt es mir aber so vor, als brächte sich ein Cowboy um, um dem anderen seinen Hut zu schenken. Äh. Oder so ähnlich. Außerdem habe ich von diesen Dingen keine Ahnung, fragwürdig ist diese Aktion aber dennoch.
So, und nun langt es. Ich grüße. Am Dienstag. An T., die beste Kinogängerin von allen - wir müssen reden, dringend. An S., weil das Leben in Kiel so stressig ist, wir aber dennoch Zeit finden werden. An B., weil es Blödsinn ist und an AltA, weil wir morgen in Ruhe telefonieren werden. An, äh, meine Mutter und an V. - ich habe den Anrufbeantworter schon abgehört, Antwort folgt später. Stress und genervt. Genau. Wer genervt ist, kann sich mit mir verbünden, vielleicht finden wir Genervtbahnen. Och, und mein Lächeln ist dennoch da.
Das beste Ypsilon von allen war heute wieder hier und nach winzigen Wortgefechten ist eine Klärung in Sicht. Ganz sauber ist der Weg noch nicht, aber er ist begehbar und die meisten Steine sind aus dem Weg geräumt. Die Schonzeit ist jedenfalls vorbei - und das gehört zu einer Freundschaft eben auch dazu.
Eine Geschichte, ich bekomme ein Königreich für eine Geschichte. Wünsche ich mir. Natürlich ist das nicht so, aber ich habe wieder ein paar Gedanken in mir, ich kann auch wieder Bilder sehen und komme langsam zur Ruhe. Langsam. Ganz langsam. Ich will da nichts übereilen. Gar nichts. Ein wenig Kraft ist da, aber die brauche ich zurzeit für andere Dinge. Zum Sammeln von Geld, zweifelsohne. Die Zeiten sind grausam, sagte heute einer meiner Kunden und ich habe ihm nicht widersprochen. Zu allem Überfluss habe ich gehört, dass wir alle nun 500 Millionen Euro spenden, was zwar sicher eine noble Geste ist, angesichts der momentanen Verschuldung des Staates Deutschland kommt es mir aber so vor, als brächte sich ein Cowboy um, um dem anderen seinen Hut zu schenken. Äh. Oder so ähnlich. Außerdem habe ich von diesen Dingen keine Ahnung, fragwürdig ist diese Aktion aber dennoch.
So, und nun langt es. Ich grüße. Am Dienstag. An T., die beste Kinogängerin von allen - wir müssen reden, dringend. An S., weil das Leben in Kiel so stressig ist, wir aber dennoch Zeit finden werden. An B., weil es Blödsinn ist und an AltA, weil wir morgen in Ruhe telefonieren werden. An, äh, meine Mutter und an V. - ich habe den Anrufbeantworter schon abgehört, Antwort folgt später. Stress und genervt. Genau. Wer genervt ist, kann sich mit mir verbünden, vielleicht finden wir Genervtbahnen. Och, und mein Lächeln ist dennoch da.