Alles nachgeholt
Nein, ich sollte mich nicht beklagen. Wirklich. Ich sollte es nicht tun. Nein. Deshalb tue ich es auch nicht. Vielleicht ein kleines bisschen, ein kleines, ein klitzekleines bissen. Vielleicht, weil der Abend heute in so krassen Gegensatz zum Verlauf des gestrigen steht. Vielleicht. Nein, ganz sicher. Ich habe sicher, ganz sicher den schönsten Heiligabend seit Jahrzehnten verlebt. Wenn nicht sogar in meinem kompletten Leben. Na, das stimmt nicht, denn ich erinnere mich an das Weihnachten, dass nur meine Mutter, mein Bruder und ich verbachten und ich die Western-Stadt von Lego geschenkt bekam. Was für ein Fest. Ich glaube, ich war sieben. Oder so. Aber gut, dann kann ich sagen, dass ich seit 30 Jahren wieder einen guten, gelungenen Heiligabend hatte. Entspannt. Und vollkommen neu. Das beste Ypsilon von allen trug vornehmlich zur entspannten Atmosphäre bei, so lässt sich Weihnachten genießen. Schließlich kam sogar noch B. überraschend vorbei und am Ende fand ich mich dann in den verrauchten Hallen einer Diskothek wieder - gut, so mag es geschehen, wenn es mir denn gut geht. Ich unter so vielen Menschen und dennoch fühlte ich mich passabel. Nein, wohl war mich nicht, dafür gab es schlicht zu viele Menschen dort. Zu viele, viel zu viele. Und heute? Alles anders. Alles. Ich hatte mich auf meine Nichten gefreut, aber die kamen erst spät, sehr spät. Im Grunde genommen war das auch nicht schlimm, denn anstrengend wurde es erst beim Abendessen, dass ich schon wieder bei meiner Mutter und ihrem Mann miterlebte. Erlebte, jawohl. Mensch, wie kann man so anstrengend sein, so herumsticheln und mit beiden Füßen so fest auf dem Schlauch stehen? Wenn ich dann hoffe, dass er, wenn er verwundert auf das triste Ende guckt, vielleicht die Füße vom Schlauch nimmt und sich selbst nass spritzt, dann werden sicher alle anderen, aber nicht er nass. Und wird er es doch, dann waren die anderen Schuld. Die anderen. Naja, ich. So habe ich heute das nachgeholt, was ich gestern verpasst habe: Ich bin rechtschaffend genervt. Macht aber nichts, ich lebe noch.
Dumme Sache. Morgen findet das Turnier in Buxtehude statt, ich habe eine Auswahl über meine Zeitung zusammenstellen lassen, die dort teilnimmt - und ich muss mich um alles slebst kümmern, weil die anvisierten Trainer abgesagt haben. Hatte ich das nicht schon einmal geschrieben? Mist, ich bin alt. Aber es nervt, dass ich so neben den journalistischen Aufgaben, dem Fotografieren auch noch verantwortlich für die Fußballer bin, die Trikots und die Ernährung, die Verpflegung und ich weiß nicht, was da sonst noch auf mich zukommt. Den ganzen Tag, beginnend morgen um 10 bis abends um 22 Uhr - ich hoffe nur, dass ich dann auch wirklich fertig bin.
Ich gehe jetzt ins Bett. Endlich. Zwar beschwingt mich der neue Arbeitsplatz, aber ich bin müde. Oh. Ja, ich bin müde. Dann folgt der Rest morgen Abend, wenn ich noch Kraft habe. Ich drücke mir die Daumen.
Grüße an luftleere Reifen und die Fahrerin, an meine Nichten und an meinen Bruder. An das beste Ypsilon von allen, das einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. An AltA, weil alles gut wird - und es gibt keine Gefährdung des Unternehmens. An die knisternden Telefone, vermutlich werde ich abgehört - oder umgekehrt. Und an B., ohne Angst. Oh. Und wer Weihnachten genießt, der soll das einfach tun - ich lasse den Stress in meinem neuen Arbeitszimmer.
Dumme Sache. Morgen findet das Turnier in Buxtehude statt, ich habe eine Auswahl über meine Zeitung zusammenstellen lassen, die dort teilnimmt - und ich muss mich um alles slebst kümmern, weil die anvisierten Trainer abgesagt haben. Hatte ich das nicht schon einmal geschrieben? Mist, ich bin alt. Aber es nervt, dass ich so neben den journalistischen Aufgaben, dem Fotografieren auch noch verantwortlich für die Fußballer bin, die Trikots und die Ernährung, die Verpflegung und ich weiß nicht, was da sonst noch auf mich zukommt. Den ganzen Tag, beginnend morgen um 10 bis abends um 22 Uhr - ich hoffe nur, dass ich dann auch wirklich fertig bin.
Ich gehe jetzt ins Bett. Endlich. Zwar beschwingt mich der neue Arbeitsplatz, aber ich bin müde. Oh. Ja, ich bin müde. Dann folgt der Rest morgen Abend, wenn ich noch Kraft habe. Ich drücke mir die Daumen.
Grüße an luftleere Reifen und die Fahrerin, an meine Nichten und an meinen Bruder. An das beste Ypsilon von allen, das einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. An AltA, weil alles gut wird - und es gibt keine Gefährdung des Unternehmens. An die knisternden Telefone, vermutlich werde ich abgehört - oder umgekehrt. Und an B., ohne Angst. Oh. Und wer Weihnachten genießt, der soll das einfach tun - ich lasse den Stress in meinem neuen Arbeitszimmer.