Interne Probleme
Spät, sehr spät bin ich ins Bett gekommen und ich war wirklich müde. Ein langer Aufenthalt im Internet mit einem Wortwechsel, der mich ein wenig frustriert hat: Tatsächlich gibt es Menschen, die glauben, dass man sich verbiegen müsse, um mit anderen zurecht zu kommen. Opfer müsse man bringen. Das Wort "Kompromiss" fiel nicht, aber es gehört zweifelsohne dazu. Seltsam. Bevor ich etwas opfere, um mit einem anderen Menschen zurecht zu kommen, opfere ich eher den Kontakt mit diesem Menschen. Wenn ich denn schon opfern muss. Seltsam. Wirklich. Ich war irritiert und fühlte mich verloren. Vermutlich denken viele Menschen so, vermutlich opfern sie und erwarten auch Opfer von ihrem Gegenüber. Von mir. Befremdlich. Ich erwarte keine Opfer und ich bringe sie auch nicht. Nein. Eine seltsame Welt, in der es scheinbar nur noch darum geht, nicht allein durch das Leben zu streifen, in der die Zweisamkeit zum höchsten Gut erhoben wird. Unverständlich für mich. So vieles kann ich mir erklären, aber ich kann den Gedanken dieser Menschen nicht folgen. Nein, ich kann ihnen folgen, aber ich kann sie nicht verstehen. Oder ich will es einfach nicht, mein Kopf weigert sich. Und ich mich auch.
Bauchschmerzen, damit bin ich heute aufgewacht. Aufgewacht worden, denn das beste Ypsilon von allen weckte mich mit dem Klingeln an der Tür. Und ich habe noch immer Bauchschmerzen. Nicht schlimm, aber permanenter Druck lastet auf dem Magen. Vielleicht habe ich zu wenig Luft in der Lunge, vielleicht drücken andere Organe, ich habe keine Ahnung. In jedem Fall mag ich nichts essen, zwei Karamel-Kekse haben mich nicht begeistert, aber ich habe sie heruntergeschluckt. Ich habe also gegessen. Immerhin. Was ich anfangen soll, damit es meinem Bauch nun wieder besser geht, kann ich nicht sagen. Vielleicht trinke ich heute mal einen Kaffee, danach geht es mir immer ein wenig besser. Oder meinem Magen. Und ich kann mich wirklich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal - nein, ich weiß es nicht. Kaffee. Weit weg. Aber ich habe keine Milch. Ärgerlich. Und ich gehe nun nicht noch einkaufen. Sicher nicht, das zerstört meinen Tag vollkommen.
Der große Wandel, der große Wechsel: Statt Gary Numan dringt Beth Orton in meinen Kopf, nachdem zwischenzeitlich Animotion sich dort aufhielt. Aber Beth Orton ist wundervoll, fein, dass ich sie entdeckt habe. "It's not the spotlight" heißt das Lied, das ich fortwährend durch den Kopfhörer in mich schicke. Gitarre und Gesang, ich habe es heute morgen schon einmal nachgespielt. Natürlich klingt es anders, aber es hat meinen Tag gerettet. Gerettet. Klingt schon wieder so dramatisch, als die Welt unterginge. Nein, tut sie nicht und die Geschichte, die ich am Wochenende geschrieben habe, hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass es mir wesentlich besser geht. Und dieses Lied auch. Ganz simpel und doch so wundervoll.
Ich glaube, mir fehlt der Kaffee. Ein wenig. Mein Körper ist des Tees überdrüssig, denke ich.
Ich habe heute schon wieder viel geschafft, auch wenn es kaum jemand merkt. Das beste Ypsilon von allen ist bereits wieder auf dem Heimweg und ich genieße eine kleine Pause. Noch zwei, drei Kleinigkeiten, dann habe ich diesen Tag auch wieder im Griff. Und meine Bauchschmerzen auch. Vielleicht sollte ich jetzt rasch duschen, danach geht es mir immer wesentlich besser. Duschen. Famose Idee.
Meine Gedanken gehören heute den Einsamen, die glauben, dass sich alles ändert, wenn sie zu zweit sind. Und A. nebst Kater F., die mich zu einer Danksagungsliste inspiriert hat. Vielleicht mache ich das wirklich einmal. Ich lasse mir etwas einfallen.
Bauchschmerzen, damit bin ich heute aufgewacht. Aufgewacht worden, denn das beste Ypsilon von allen weckte mich mit dem Klingeln an der Tür. Und ich habe noch immer Bauchschmerzen. Nicht schlimm, aber permanenter Druck lastet auf dem Magen. Vielleicht habe ich zu wenig Luft in der Lunge, vielleicht drücken andere Organe, ich habe keine Ahnung. In jedem Fall mag ich nichts essen, zwei Karamel-Kekse haben mich nicht begeistert, aber ich habe sie heruntergeschluckt. Ich habe also gegessen. Immerhin. Was ich anfangen soll, damit es meinem Bauch nun wieder besser geht, kann ich nicht sagen. Vielleicht trinke ich heute mal einen Kaffee, danach geht es mir immer ein wenig besser. Oder meinem Magen. Und ich kann mich wirklich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal - nein, ich weiß es nicht. Kaffee. Weit weg. Aber ich habe keine Milch. Ärgerlich. Und ich gehe nun nicht noch einkaufen. Sicher nicht, das zerstört meinen Tag vollkommen.
Der große Wandel, der große Wechsel: Statt Gary Numan dringt Beth Orton in meinen Kopf, nachdem zwischenzeitlich Animotion sich dort aufhielt. Aber Beth Orton ist wundervoll, fein, dass ich sie entdeckt habe. "It's not the spotlight" heißt das Lied, das ich fortwährend durch den Kopfhörer in mich schicke. Gitarre und Gesang, ich habe es heute morgen schon einmal nachgespielt. Natürlich klingt es anders, aber es hat meinen Tag gerettet. Gerettet. Klingt schon wieder so dramatisch, als die Welt unterginge. Nein, tut sie nicht und die Geschichte, die ich am Wochenende geschrieben habe, hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass es mir wesentlich besser geht. Und dieses Lied auch. Ganz simpel und doch so wundervoll.
Ich glaube, mir fehlt der Kaffee. Ein wenig. Mein Körper ist des Tees überdrüssig, denke ich.
Ich habe heute schon wieder viel geschafft, auch wenn es kaum jemand merkt. Das beste Ypsilon von allen ist bereits wieder auf dem Heimweg und ich genieße eine kleine Pause. Noch zwei, drei Kleinigkeiten, dann habe ich diesen Tag auch wieder im Griff. Und meine Bauchschmerzen auch. Vielleicht sollte ich jetzt rasch duschen, danach geht es mir immer wesentlich besser. Duschen. Famose Idee.
Meine Gedanken gehören heute den Einsamen, die glauben, dass sich alles ändert, wenn sie zu zweit sind. Und A. nebst Kater F., die mich zu einer Danksagungsliste inspiriert hat. Vielleicht mache ich das wirklich einmal. Ich lasse mir etwas einfallen.