Moment noch
Gut, meine Augen schmerzen. Gut, ich habe die Arbeit heute vernachlässigt. Sträflich. Nicht vollkommen, aber ich habe mich zurückgezogen, werden den einzigen Text, den ich jetzt noch verfassen müsste, wohl erst morgen schreiben. Wohl. Vielleicht reisse ich mich noch zusammen und lasse C. weitere Minuten auf mich warten. Ich weiß, dass sie das versteht, das macht die Sache einfacher. Ja. Und warum das alles? Ich habe eine Geschichte geschrieben. Endlich. Und der schöne Titel "Feuerbrüder" gefällt mir, auch wenn ich mit dem Resultat wieder einmal unzufrieden bin. Das ist ja nichts Neues, das ist ja ganz normal. Ich finde jeder meiner Geschichten zunächst schlecht und erst mit der Zeit wächst mir der eine oder andere Text ans Herz. Diese Geschichte musste raus, sie musste. Keine Frage. Nun ist sie draußen und ich bin erleichtert. Und vermutlich steckt in dieser Geschichte viel mehr von mir, als in allen anderen Texten zuvor. Vermutlich. Nein, ganz sicher. Ganz sicher. Und das ist auch der Grund, warum ich sie mir noch einmal durchlesen will. Das tue ich sonst nicht, das ist wirklich neu, das ist etwas vollkommen anderes. Anders. Ganz sicher. Aber diese Geschichte ist auch anders, zweifelsohne. Morgen. Morgen werde ich mich entschieden haben, morgen werde ich die Geschichte hier einstellen. Aber ich muss zuvor sehen, ob alles so ist, wie ich es haben will. Ja, ich bin ein wenig erregt, weil ich das alles zu Papier gebracht habe. Immerhin. Endlich. Und nun. Und nun. Und nun? Nun brauche ich Ruhe. Und ich werde den letzten Bericht für meine Zeitung doch noch selbst verfassen, danach werde ich zu C. fahren, wobei ich mich schon jetzt auf die Flucht freue. Es ist. Anders. Und gut.
Meine Gedanken gehören Gary Numan, dessen Musik Unglaubliches in mir bewirkt. "Friends" bleibt in der Wiederholungsschleife und ist nun der unangefochtene Liebling in meinen Ohren. Die Gedanken, die ich noch übrig habe, gehören denen, die mich verstehen. Und mein Lächeln bekommen alle, auch die, die fortwährend missbilligend den Kopf schütteln.
Meine Gedanken gehören Gary Numan, dessen Musik Unglaubliches in mir bewirkt. "Friends" bleibt in der Wiederholungsschleife und ist nun der unangefochtene Liebling in meinen Ohren. Die Gedanken, die ich noch übrig habe, gehören denen, die mich verstehen. Und mein Lächeln bekommen alle, auch die, die fortwährend missbilligend den Kopf schütteln.