Altes und Neues
Da der Tag sich heute wieder gegen mich gewendet hat, habe ich mich entschieden, mich gegen den Tag zu wenden. Oder ich wende mich von ihm ab. Und weil es schon lange nichts Neues mehr von mir zu lesen gab, verwerte ich ein altes Werk, dass ich irgendwann einmal zu einer längeren Geschichte ausweiten werde. Irgendwann. Wenn die Kopfschmerzen nachlassen und Ruhe und Zeit große Faktoren sind.
Riddick. Ich mag Filme wie diesen, den ich gestern gemeinsam mit C. sah. Für mich sind die Bilder einfach wundervoll, die Leinwand kann nicht groß genug sein, vieles ist zu schnell, ich lasse mich berauschen von den Stimmen und Geräuschen. Von verschiedenen Blickwinkeln. Und großartigen Effekten. Ich bin froh, wenn ich meinen Kopf ausschalten kann, wenn ich dann in dieser Leere des Raumes plötzlich Ideen finde. Eine krude Form von Inspiration. Ich habe heute angefangen, eine neue Geschichte zu schreiben, aber nach drei Sätzen verließ mich die Kraft. Vollkommen. Dann klingelte das Telefon. In meinem Kopf klingelte es auch. Ich weiß, dass die Geschichte da ist. Ich weiß es, ich kann sie sehen. Ich sehe das ganze Bild, ich kann den Dialog der beiden Protagonisten hören. Ja, ich kann ihn hören. Versuche ich zu schreiben, sind meine Finger wie gelähmt. Und deswegen etwas Altes, damit ich das Neue nicht vergesse. Damit ich nicht vergesse, dass ich es kann. Ich kann. Aber die Kraft. Es ist wahrlich enttäuschend, ich hatte mich immer für stark gehalten. Gut-gut, ich sollte nicht so streng mit mir sein, ich arbeite tatsächlich hart. Aber ich bilde mir ein, dass ich vor ein, zwei, vielleicht drei Jahren wesentlich aktiver war. Vor drei, nein, vor vier Jahren habe ich das erste Buch geschrieben. In drei Monaten. Heute brauche ich diese Zeit für eine einzige, klägliche Geschichte. Und so überlege ich, wieder alles hinzuwerfen. Alles. Zurück zu den Wurzeln. Taxi fahren und ein Tablett schwenken. Die Zeit zum Schreiben zu nutzen, Zeit haben, Zeit finden. Kraft gewinnen. Alles verkaufen, nur den Tragbaren behalten. Alles weg geben. Nur nicht den Tragbaren. Und dann schreiben. Wo und wann immer ich Lust habe. Geschichten und wieder ein Buch. Das Ziel ist klar. Denke ich. Denke ich. Ich denke. Immerhin klappt das noch. Die Umsetzung gestaltet sich ein wenig schwierig.
Ich werde nun versuchen zu schlafen. Ich brauche Schlaf, ich fühle mich immer müde. Leer. Ein paar Stunden. Vielleicht auch noch ein paar mehr. Aber es gibt Grüße. An C., deren Enthusiasmus gestern Abend mit meinem gleich schwang, an T., der ich heute nicht Gesellschaft leisten kann und an das beste Ypsilon von allen: Ich mache mir ernsthaft Sorgen! Ich wünsche allen, dass sie morgen den Duft des Taus in der Nase haben: Frischer kann kein Tag beginnen.
Riddick. Ich mag Filme wie diesen, den ich gestern gemeinsam mit C. sah. Für mich sind die Bilder einfach wundervoll, die Leinwand kann nicht groß genug sein, vieles ist zu schnell, ich lasse mich berauschen von den Stimmen und Geräuschen. Von verschiedenen Blickwinkeln. Und großartigen Effekten. Ich bin froh, wenn ich meinen Kopf ausschalten kann, wenn ich dann in dieser Leere des Raumes plötzlich Ideen finde. Eine krude Form von Inspiration. Ich habe heute angefangen, eine neue Geschichte zu schreiben, aber nach drei Sätzen verließ mich die Kraft. Vollkommen. Dann klingelte das Telefon. In meinem Kopf klingelte es auch. Ich weiß, dass die Geschichte da ist. Ich weiß es, ich kann sie sehen. Ich sehe das ganze Bild, ich kann den Dialog der beiden Protagonisten hören. Ja, ich kann ihn hören. Versuche ich zu schreiben, sind meine Finger wie gelähmt. Und deswegen etwas Altes, damit ich das Neue nicht vergesse. Damit ich nicht vergesse, dass ich es kann. Ich kann. Aber die Kraft. Es ist wahrlich enttäuschend, ich hatte mich immer für stark gehalten. Gut-gut, ich sollte nicht so streng mit mir sein, ich arbeite tatsächlich hart. Aber ich bilde mir ein, dass ich vor ein, zwei, vielleicht drei Jahren wesentlich aktiver war. Vor drei, nein, vor vier Jahren habe ich das erste Buch geschrieben. In drei Monaten. Heute brauche ich diese Zeit für eine einzige, klägliche Geschichte. Und so überlege ich, wieder alles hinzuwerfen. Alles. Zurück zu den Wurzeln. Taxi fahren und ein Tablett schwenken. Die Zeit zum Schreiben zu nutzen, Zeit haben, Zeit finden. Kraft gewinnen. Alles verkaufen, nur den Tragbaren behalten. Alles weg geben. Nur nicht den Tragbaren. Und dann schreiben. Wo und wann immer ich Lust habe. Geschichten und wieder ein Buch. Das Ziel ist klar. Denke ich. Denke ich. Ich denke. Immerhin klappt das noch. Die Umsetzung gestaltet sich ein wenig schwierig.
Ich werde nun versuchen zu schlafen. Ich brauche Schlaf, ich fühle mich immer müde. Leer. Ein paar Stunden. Vielleicht auch noch ein paar mehr. Aber es gibt Grüße. An C., deren Enthusiasmus gestern Abend mit meinem gleich schwang, an T., der ich heute nicht Gesellschaft leisten kann und an das beste Ypsilon von allen: Ich mache mir ernsthaft Sorgen! Ich wünsche allen, dass sie morgen den Duft des Taus in der Nase haben: Frischer kann kein Tag beginnen.