Simple Mechanismen
Hier fliegt ein Schuster herum, er wird matter. Ich glaube, diese Insekten heißen so. Schuster. Langbeinig und mit einem passablen Flügelpaar ausgestattet. Jetzt ist er hinter einem der Monitore verschwunden. Der Schuster. Immer in Hektik, immer in Eile, vom Licht angezogen und scheinbar doch nicht zufrieden, dann einen wirren Kreis fliegend, an der Wand in Richtung Decke und dann wieder in Richtung meiner Schreibtischlampe. Ich habe das Fenster weit geöffnet und ihn gebeten, es sich doch draußen ein wenig gemütlich zu machen. Nein. Und ich kann diese Hektik des Insekts nicht verstehen, ich weiß nicht, was er oder sie vorhat, was ihn oder sie plagt. Es kann mir egal sein, natürlich. Und im Grunde genommen ist er das ja auch. Aber diese Hektik, Warum nur, ich würde ihn gern fragen, was ihn so beschäftigt, wohin es ihn zieht. Simple Mechanismen sind das, werden mir Biologen sagen. Vielleicht ist das so. Aber darauf kann ich alles reduzieren. Simple Mechanismen, chemische Reaktionen. Zwischen den Menschen, die sich im Zorn in Kriege stürzen. Nein, das kann kein Verstand sein, der dort regiert, das müssen simple Mechanismen sein. Und wenn es dem Fall so ist, warum dann nicht auch bei einem einfachen Lächeln oder beim angeblichen Wunder der Liebe? Bei dem sagenumwobenen Gefühl, das meiner Meinung nach vollkommen überschätzt wird. Bei allem anderen. Es sind nur simple Mechanismen, die uns bewegen und so viel Wirkung zeigen. So viel Wirkung. So viel. Und dieser hektische Schuster gibt Ruhe, vermutlich habe ich ihn mit meiner Gelassenheit angesteckt. Ein simpler Mechanismus.
Viel Gitarre und ein langes Gespräch mit M., dem es heute wieder besser geht und der in seiner Redaktion wieder Klarheit hat. Ermüdend ist die Situation, aber ich habe wieder viel Positives über meine Zeitung gehört. Aus den verschiedenen Ecken. Ja. Und das tut gut, das macht mir freilich Mut und gibt mir auch Kraft. Und so habe ich zwischendurch immer wieder zur Gitarre gegriffen und ein wenig herum gezupft, irgendetwas, was in mir ist, habe ich in die Saiten gelegt. Es tut mir einfach gut, mich auf diese Weise reden zu hören. Es beruhigt. Und wenn ich dann darüber nachdenke, dass meine Großmutter auf der Gitarre einst spielte, dann kann ich auch noch permanent lächeln, wenn ich die Töne mit den Fingern forme. Schließlich höre ich dann noch die Stimme von Al, der nach verklungenem Schlussakkord nur ein, zwei Worte spricht. Anschließend kann ich wieder arbeiten. Anschließend ist alles richtig. Ja, ich denke, dass der Tag gestern gut war. Obwohl es genug Gründe gab, um mich von ihm zu distanzieren. Das tue ich aber nicht. Nein. Der Tag war gut. Punkt. Neuer Absatz.
Ich denke, ich gehe nun ins Bett. Ja, ich finde, das ist eine gute Idee. Von dort kann ich noch einen Versuch starten, um mit C. zu telefonieren. Ein paar Minuten, danach bin ich mit Sicherheit so entspannt, dass ich auch endlich schlafen kann. Morgen Abend klappt es ohnehin, davon bin ich überzeugt. Aber jetzt will mir wieder kein Auge zufallen, aber jetzt sitze ich hier herum und wundere mich, dass ich noch wach bin. Mittlerweile verschwimmen die Buchstaben vor meinen Augen. Das bedeutet entweder, dass ich viel zu lange arbeite oder ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass ich und mein Büro unter Wasser stehen. Unsinn. Ich arbeite zu lange und ich gehe jetzt ins Bett.
Grüße. An das beste Ypsilon von allen, das hoffentlich wieder zu essen begonnen hat. Mensch! An meine Nichten und die Perlen, die ihre Augen verlassen haben. Puh. Das tat weh. Wir sehen uns wieder. So, und an C. - es ist unbegreiflich und unbeschreiblich. Allen wünsche ich Schlaf, der soll nämlich nachts sehr wichtig sein.
Viel Gitarre und ein langes Gespräch mit M., dem es heute wieder besser geht und der in seiner Redaktion wieder Klarheit hat. Ermüdend ist die Situation, aber ich habe wieder viel Positives über meine Zeitung gehört. Aus den verschiedenen Ecken. Ja. Und das tut gut, das macht mir freilich Mut und gibt mir auch Kraft. Und so habe ich zwischendurch immer wieder zur Gitarre gegriffen und ein wenig herum gezupft, irgendetwas, was in mir ist, habe ich in die Saiten gelegt. Es tut mir einfach gut, mich auf diese Weise reden zu hören. Es beruhigt. Und wenn ich dann darüber nachdenke, dass meine Großmutter auf der Gitarre einst spielte, dann kann ich auch noch permanent lächeln, wenn ich die Töne mit den Fingern forme. Schließlich höre ich dann noch die Stimme von Al, der nach verklungenem Schlussakkord nur ein, zwei Worte spricht. Anschließend kann ich wieder arbeiten. Anschließend ist alles richtig. Ja, ich denke, dass der Tag gestern gut war. Obwohl es genug Gründe gab, um mich von ihm zu distanzieren. Das tue ich aber nicht. Nein. Der Tag war gut. Punkt. Neuer Absatz.
Ich denke, ich gehe nun ins Bett. Ja, ich finde, das ist eine gute Idee. Von dort kann ich noch einen Versuch starten, um mit C. zu telefonieren. Ein paar Minuten, danach bin ich mit Sicherheit so entspannt, dass ich auch endlich schlafen kann. Morgen Abend klappt es ohnehin, davon bin ich überzeugt. Aber jetzt will mir wieder kein Auge zufallen, aber jetzt sitze ich hier herum und wundere mich, dass ich noch wach bin. Mittlerweile verschwimmen die Buchstaben vor meinen Augen. Das bedeutet entweder, dass ich viel zu lange arbeite oder ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass ich und mein Büro unter Wasser stehen. Unsinn. Ich arbeite zu lange und ich gehe jetzt ins Bett.
Grüße. An das beste Ypsilon von allen, das hoffentlich wieder zu essen begonnen hat. Mensch! An meine Nichten und die Perlen, die ihre Augen verlassen haben. Puh. Das tat weh. Wir sehen uns wieder. So, und an C. - es ist unbegreiflich und unbeschreiblich. Allen wünsche ich Schlaf, der soll nämlich nachts sehr wichtig sein.